Forum: Gesundheit
Antibiotikaresistente Keime in Seen: Bundesregierung hält Erkrankung von Badenden für
DPA

In Gewässern in Niedersachsen haben Forscher multiresistente Bakterien nachgewiesen, auch in Badeseen. Nach Einschätzung der Bundesregierung kann eine Übertragung auf Schwimmer nicht ausgeschlossen werden.

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inmyopinion61 09.03.2018, 07:14
1. Alarmzeichen.

Die Alarmglocken sollten bei allen Verantwortlichen in Verwaltung und Politik klingeln. Die Frage ist nicht ob, sondern wann das Trinkwasser gefährdet ist. In Krankenhäusern pp. grassieren multiresistente Keime. Die Entwicklung halte ich für hochgradig gefährlich.

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ansv 09.03.2018, 07:24
2. Überraschend ist nur der Zeitpunkt.

Man hat alles, was man an Antibiotika hatte, zugunsten der Gewinnmaximierung in der Tiermast eingesetzt. Und dann? Erwartet, dass die Keime im Schweinestall bleiben? Oder in Krankenhäusern?

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odapiel 09.03.2018, 07:27
3. Die wahrscheinlichste Quelle

Die wahrscheinlichste Quelle will doch keiner wahrhaben: frei ausgebrachte Gülle und Mist, die postwendend in die Gewässer gespült werden. Es ist doch bekannt wie extrem belastet gerade Massenzuchten sind, ob nun Huhn, Pute oder Schwein. Und das Zeugs wird unkontrolliert abgekippt. Schon lange haben doch ökologische Tierhalter nachgewiesen, daß dies auch die Hauptverbreitungswege für andere Tierseuchen, wie zb die Vogelgrippe, sind.

Jedenfalls muß sich niemand wundern, daß die Ausscheidungen von Tieren, die mit multiresistenten Keimen verseucht sind, ebenfalls solche Keime enthalten. Und wenn man das auf die Wiesen und Äcker schmeißt, dann gelangt davon eben auch was in den Wasserkreislauf. Es regnet nämlich gelegentlich.

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ayee 09.03.2018, 07:49
4. Verbietet endlich Billigfleisch

Bzw. sorgt durch Kontrollen dafür, dass es einfach nicht möglich ist, so billig zu produzieren. Das richtet sich an die Politik. Aber auch jeder Verbraucher, der dieses lächerlich billige Fleisch aus "unbekannter" Herkunft kauft, sollte seine Verantwortung erkennen. Er ist als Konsument Teil des Problems.

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grommeck 09.03.2018, 08:09
5. Tolle Regierung, denn sie ist verantwortlich für diese Katastrophe.

Diese Zustände werden Menschenleben fordern. Die Wirtschaftshörigkeit, die täglich von Politikern bestätigt wird, ist die Ursache dieser profitorientierten Gesetzgebung und was wichtiger ist, die Kontrolle dieser Unternehmen aus der Aggrarindustrie ist gleich Null. Der Verbraucher soll wieder zahlen, die Konzerne streichen nur die Profite eine und die korrupten Politiker versorgen sich mit teuren Anschlußjobs. Die Bundesregierung gehört vor Gericht gestellt!

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kmgeo 09.03.2018, 08:12
6. Verursacher Prinzip

vielleicht sollte man konsequent das verursacherprinzip anwenden: Wer Boden und Grundwasser verseucht, zahlt für die Behebung der Schäden. Wer antibiotikaresistente keime in die Umwelt entlässt, zahlt. klar ist das schwierig für die nach der Automobilindustrie am meisten verhättschelten Branche, aber anders werden es die Bauern nicht lernen. und wenn die fleischpreise steigen und der wasserpreis stabil bleibt, hat der Verbraucher die Wahl. bei steigenden wasserpreisen nicht.

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taste-of-ink 09.03.2018, 08:24
7.

Prima: ich esse kein Fleisch, habe das letzte Mal als Kind Antibiotika genommen und soll jetzt die Kosten der Beseitigung solidarisch mittragen? Dabei finanziere ich über die Krankenversicherung schon die Unsitte mit, dass bei jeder Erkältung sofort nach Antibiotika verlangt wird und in der Folge die Kosten im Zusammenhang mit einer Infektion mit multirestistenten Keimen explodieren. Aber Hauptsache man kann sich morgen, mittags, abends und am besten noch zwischendurch irgendein Billigfleischprodukt verabreichen.

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achterhoeker 09.03.2018, 08:35
8. Ist ja klar

Alles wie immer.
Da wird eben "Kläranlagen nachrüsten" gefordert als die Ursachen zu reduzieren. Und zwar gleichzeitig.
Wie damals bei der PVC-S-Herstellung. Da musste Bis-A substituiert werden wegen der Gesundheitsprobleme. Und heute klebt das Gelumpe sogar an Kassenzetteln.

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guentherzaruba 09.03.2018, 08:51
9. so rückt

man der Natur und finanziell schlecht genutzten Lebensräumen auf die Pelle.

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