Forum: Gesundheit
Aus der Balance geraten: Woher Schwindel kommt und was man tun kann
Getty Images

Alles dreht sich oder schwankt: Schwindel ist für Betroffene oft beängstigend. Meist lässt sich das Symptom gut behandeln, allerdings sollte ein Arzt nach der Ursache suchen.

Seite 1 von 2
pinkinson 18.05.2017, 12:41
1. Atlas Korrektur

Mein Vater ist über 5 Jahre lang durch alle Ärtze gegangen ohne dass auch nur einer den Atlas als mögliche Ursache für erwähnungswert hielt. Eine Korrektur der Fehlstellung führte zu einer SOFORTIGEN Symptomfreiheit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
4magda 18.05.2017, 12:59
2.

"25 bis 30 % Betroffene in Deutschland"

..würde für meinen Hausarzt bedeuten, lauter psychosomatische Fälle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hänschen Klein 18.05.2017, 13:26
3.

Und was hat das portugiesische Kopfsteinpflaster damit zu tun? :)

Wir war im Leben nur an zwei Tagen binnen einer Woche sehr schwindelig. Alles verschwomm mir vor den Augen und ich konnte nicht mehr stehen, sonst wäre ich umgefallen. Dauerte jeweils ca. ne halbe Stunde. Habe dann ängstlich im Internet nach den Symptomen gegoogelt und bin auf Augenmigräne gestoßen. Als mögliche Ursachen wurden auch einige Lebensmittel erwähnt. Ich überlegte also, ob ich etwas außer der Reihe gegessen hatte. Und prompt: Ich hatte ausnahmsweise ein Netz mit 3 oder 4 dieser wunderschönen lila Zwiebeln gekauft, weil sie keine weißen hatten. Beim Verzehr solcher Zwiebeln in rohem Zustand (Salat etc.) treten bei manchen Leuten solche Symptome auf. Geht aber wieder weg, ohne Spuren zu hinterlassen. Könnt ja mal ausprobieren, ob es bei euch auch so ist, aber bitte nur zuhause.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
syssojew 18.05.2017, 14:07
4. "Der Patient sollte nicht lockerlassen, bis die richtige Diagnose gestellt und eine wirksame Therapie eingeleitet worden ist."

"Der Patient sollte nicht lockerlassen, bis die richtige Diagnose gestellt und eine wirksame Therapie eingeleitet worden ist."
Das hat bei mir 35 Jahre gedauert. Oft die Sch...ze voll gehabt. Studium abgebrochen. Von einer Klinik in die nächste Klinik mit berühmten Ärzten. MRT und Röntgen ohne Ende. Bis...durch Zufall
nach einer Schwindelattacke, (Kopf verdreht bei Auto Reparatur) der Dr. Prof. wußte plötzlich es ist ein Lagerungsschwindel und keine XXLY als Diagnose. Ach ne, was denkt man dann wohl? Hätte mir gut 30 Jahre gerne anders vorgestellt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tuvalu2004 18.05.2017, 14:21
5. Lustiger Artikel - gibt es dazu Ärzte?

Zwei HMOs haben bei mir trotz genauer Beschreibung gemeint, statt mittels eines Befreiungsmanöver die Kalkkristalle im Ohr zu entfernen, lieber Infusionen zu geben, die natürlich weder helfen noch nebenwirkungsfrei sind. Und das obwohl 70% aller Drehschwindel darauf zurück gehen. Dann wurden mir IGEL-Leistungen angeboten.
Erst per Internetrecherche habe ich mich selber "befreit". Da aber war bereits eine Angst vor Schwindel tief in der Psyche und Verkrampfungen der kleinen Muskeln, die die Lage des Kopfes zum Gehirn melden und so eine weitere Gleichgewichteinschätzung ermöglichen, geschehen. Dann mal viel Spaß beim Suchen nach einem Ärzt/Ärztin die sensibel genug ist das zu diagnostizieren und dann auch noch den richtigen Tipp gibt oder Therapie anbietet. Selbst das Lesen dieses Artikel hat mich sofort in den "Nachspürmodus" und damit auf ein leicht schwankendes Schiff versetzt. Damit stehe ich nicht allein. Schwindel ist nicht so einfach zu behandeln, selbst mit Ausdauer und ständigem Nachfragen, wie es in diesem Artikel steht. Und die Zeit nach dem Schwindel ist mit enormen Ängsten besetzt, eben weil Schwindel existenziell wahr genommen wird. Nacken verspannt, zu viel getrunken, mal ein leichtes Fall- oder Kippgefühl - alles normal. Nicht so für Menschen die Schwindel haben oder hatten. Der "Nachspürmodus" ist echt was für Hypochonder - wie mein Hausarzt sagt. Ja dann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hänschen Klein 18.05.2017, 14:51
6.

Solche Fälle genereller Inkompetenz wie in den Kommentaren beschrieben kenne ich auch aus meinem Bekanntenkreis. Deutsche Ärzte taugen großteils einfach nichts mehr, bei manchen fehlt das Know-how, bei manchen das Interesse am Patienten (außer am Geld natürlich), bei vielen beides. Wofür bezahlen wir mit unseren Steuergeldern deren Studium, frage ich mich?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
papierhai 18.05.2017, 14:53
7. Schwindel beheben

Halten sie mit einer Hand Ihre Nase zu. Bauen sie ruckartig in ihren Brustkorb Druck auf bis sie ein knacken
in den Ohren (beide) spüren. Anfangs mehrfach danach genügen drei mal täglich. In der Regel verschwindet der Schwindel nach wenigen Tagen. Ich war selber betroffen mir wurde bei jeder Kopfbewegung schwindlig bis zum Erbrechen. Leider wird das was früher zum Allgemeinwissen gehört hat nicht mehr weitergegeben, Tabletten verschreiben ist einfach lukrativer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ivy-89 18.05.2017, 15:11
8. Ganz so einfach ist es nicht!

Bei einem systematischen, gerichteten Schwindel sollte sich die Ursache rasch finden lassen.
Leider verstehen viel Patienten unter Schwindel ein weites Feld von Wahrnehmungen, wie die Angaben "Ganzkörperschwindel, Halbseitenschwindel und doofes Gefühl im Kopf " vermuten lassen ;-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lachina 18.05.2017, 15:21
9. Nach Untersuchungen beim HNO,

Hausarzt, Röntgen, Tests und "alles psychisch" hat mich mein Osteopath in zwei Sitzungen vom Schwindel befreit. Das sollte man auch möglichst schnell tun, denn sonst entwickelt sich so etwas wie "Angst vor dem Schwindel" mit allen Kennzeichen einer Agoraphobie ( Angst, über freie Plätze zu gehen , immer an den Hauswänden entlangschleichen etc.) , was wesentlich schwieriger zu behandeln ist.
Bei mir kam der Schwindel von der Halswirbelsäule, ich hielt durch verspannte Halsmuskulatur anscheinend den Kopf leicht schräg und das gab falsche Signale ans Gleichgewichtsorgan.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2