Forum: Gesundheit
Den Stoffwechsel ankurbeln: So wird man zum guten Futterverwerter
Tobias Hase/ TMN

Manche Menschen essen und essen und passen immer noch in ihre engen Hosen. Basis dafür ist ein reger Stoffwechsel. Um den Körper dauerhaft in Schwung zu bringen, hilft vor allem eins: Muskelmasse.

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erespondek 01.06.2017, 10:58
1.

Ist denn schon wieder saure Gurkenzeit? Aus Gemeinplätzen Artikel basteln und dem Livestylegötzen huldigen, ob das zur Rubrik "Gesundheit" gehört? Nach "dieser BMI ist ideal, Diäten mit und ohne - jetzt auch noch der Ideal-Grundumsatz. Mal sehen wie viele sich jetzt wieder um Kopf und Kragen quälen um ihren Grundumsatz zu optimieren. Klingt so, als ob es da auch bald Diäten und noch mehr Artikel dazu gibt.

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phboerker 01.06.2017, 11:20
2. guter Futterverwerter?

Die guten Futterverwerter sind die, die wenig essen und trotzdem dick sind. Die sind evolutionär zwar massiv im Vorteil, trotzdem will das in unserer Überflussgesellschaft niemand sein. Also müsste die Überschrift wohl heißen "so wird man zum *schlechten* Futterverwerter.

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dlh255 01.06.2017, 11:32
3.

@erespondek: Der Artikel enthält jetzt keine tiefgründigen Info über Leistungsportler, aber propagiert auch keinen "idealen Grundumsatz" - bitte nicht nur Überschrift oder Zusammenfassung lesen! Manches ist logisch, aber einige Punkte habe ich so noch nicht gelesen. Finde es eine interessante Ergänzung. Nur, weil es Leute gibt, die hier was hinein interpretieren und jetzt anfangen, sich zu "optimieren", darf man doch relativ objektive Informationen nicht komplett weglassen. Wer den Drang verspürt, sein Verhalten ändern zu müssen, der tut es auch so.

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hr.schnackermüller 01.06.2017, 11:48
4. Bisschen dünn das Süppchen.....

.....das ich da vorgesetzt bekomme.
Die Energie die das Gehirn verbraucht fehlt da gänzlich. Und das merkt man dem Artikel auch an.

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soldev 01.06.2017, 12:05
5.

Zitat von phboerker
Die guten Futterverwerter sind die, die wenig essen und trotzdem dick sind. Die sind evolutionär zwar massiv im Vorteil, trotzdem will das in unserer Überflussgesellschaft niemand sein. Also müsste die Überschrift wohl heißen "so wird man zum *schlechten* Futterverwerter.
Bin ich auch der Meinung - gute Verwertung heisst Fett ansetzen. Spindeldürr zu sein, heisst, dass man zu wenig isst und dem Körper keine Zeit zur Verwertung gibt.

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eulenstein 01.06.2017, 12:17
6. Wie wird man zu einem guten Futterverwerter ?

Erklären Sie das bitte meinen Darmbakterien !
Für die Energiebilanz zählen doch nicht die Kalorien, die ich mir ins Maul schiebe, sondern wie und wieviel davon von denen dann im Darm verwertet wird... oder ist das nur ein Mythos ? Info dazu darf in einem Artikel mit diesem Thema eigentlich nicht fehlen.

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Kerze der Freiheit 01.06.2017, 12:21
7.

Na, ob das Ziel so erstrebenswert ist? Ich setze kein Fett an und würde doch gerne weniger Essen müssen, um satt zu sein. 50 bis 60 Euro an Kosten pro Monat für Essen sind mir doch zuviel, die könnte ich doch besser investieren.

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qoderrat 01.06.2017, 12:30
8.

Zitat von phboerker
Die guten Futterverwerter sind die, die wenig essen und trotzdem dick sind. Die sind evolutionär zwar massiv im Vorteil, trotzdem will das in unserer Überflussgesellschaft niemand sein. Also müsste die Überschrift wohl heißen "so wird man zum *schlechten* Futterverwerter.
Eigentlich behandelt der Artikel die "Futterverwertung" überhaupt nicht, sondern viel mehr den "Futterverbrauch". Dieser soll optimiert werden, indem man ihn auch im Ruhezustand möglichst hoch hält, damit man mehr fressen kann ohne dicker zu werden.

Wie sinnhaftig das ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn man aber so aufgestellt ist, sollte man möglichst viel Muskelmasse aufbauen und Ausdauertraining eher reduzieren um gerade noch die gewünschte Kreislauf-Fitness zu erreichen.

Dabei ist das Thema Futterverwertung ein durchaus spannendes, gibt es doch inzwischen Erkenntnisse, dass die Zusammensetzung der Darmflora einen nicht unerheblichen Einfluss auf die wirkliche Futterverwertung hat.

Denn interessanterweise widerspricht sich der Artikel zum Teil ja selbst, die Schlanken die Essen können was sie wollen sind ja dann eben nicht die Muskelberge mit optimiertem (erhöhten) Grundumsatz. Ich habe einen Kollegen, der ist klapperdürr und hat definitiv keinen muskulär erhöhten Grundumsatz. Wenn ich das essen würde, was der so den Tag über einwirft, wäre ich nach einem Jahr bewegungsunfähig. Ach ja, zu allem Überfluss ist er auch noch ein Vertreter von "no sports", der fährt auch noch für eine Etage Aufzug, erhöhter Umsatz durch Bewegung kann man also auch streichen.

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luigi.torinese 01.06.2017, 12:47
9. Mit den entsprechenden Darmbakterien...,

...die zu "transplantieren" wären, also von einem Darm in den anderen zu verschieben unter Umgehung des Magens, könnte man schon so einiges heilen.

Nicht nur die Fettleibigkeit, auch die Minderverwertung von Nahrung könnte so entsprechend korrigiert werden. Ebenso könnten Probleme wie Morbus Crohn, oder Colitis ulcerosa angegangen werden.

Könnte, darf man aber nicht, da "Scheiße schlucken" im realen Leben verboten ist und unter das Transplantationsgesetz fällt.

Da sichern sich mal wieder ganze Seilschaften ihren Job, genauso, wie beim Magenulkus, den man einfachst mit Antibiotika austreibt...

https://de.wikipedia.org/wiki/John_Robin_Warren

Aber um das zu vermitteln benötigte die Welt drastische Mittel, siehe link, bricht ja sonst eine halbe Industrie ein.

Also weißte...!

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