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Deutschland: Jeder Zweite erkrankt im Laufe des Lebens an Krebs
DPA

Durch eine ältere Gesellschaft häufen sich in hierzulande auch die Krebsfälle. Die Überlebenschancen haben sich laut dem Bericht "Krebs in Deutschland" jedoch verbessert - auch weil die Risikofaktoren bekannt sind.

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kayakclc 06.12.2017, 18:15
1. Die Kernerkenntnis, die schwer zu ertragen ist

Obwohl es im Artikel um die Wahrscheinlichkeit geht, im Leben an Krebs zu erkranken, geht es im Kern doch um mögliche Todesursachen. Ein Artikel, der uns sagt, wir würden im Laufe unseres Lebens im Schnitt 20 mal an Grippe erkranken, würde es wohl nicht in die Medien schaffen. Die Kernerkenntnis all solcher Artikel besteht nun einmal darin: wir Menschen haben nur ein endliches Leben und einen Tod müssen wir alle sterben. Wenn man eine Todesursache verringert, (z.B Herzinfarkte ) stibt man an einer anderen. Die Wahrscheinlichkeit unseres Todes ist nun mal 100%. Wir alle frage uns wie der Sensenmann, die Sensenfrau, vorbeikommt. Krebs ist da immer ein heißer Kandidat. Ist das was neues?

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pressionist reloaded 06.12.2017, 19:34
2. Naja ...

... wen die Risiken des Lebens wirklich interessieren, dem empfehle ich "Das Risikoparadoxon" von Renn zu lesen. Solche Artikel hier sind nicht hilfreich, da Dinge aus dem Kontext gerissen werden und so zu gefährlichen Halbwahrheiten mutieren. Viele Halbwahrheiten nähern sich der Wahrheit nicht wirklich an ...

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the_seer 06.12.2017, 20:11
3. halte ich für totalen Blödsinn, ...

dass jeder Zweite an Krebs erkrankt, weil die Menschen immer älter werden. Hauptursache ist sind meiner Meinung nach Strahlungen/Funkfrequenzen (wir sind permanent auf unzähligen Funkfrequenzen ausgesetzt), von Menschen gemachte Umweltgifte, auch radioaktive Strahlung, Feinstaub, etc .... Würde die Menschheit in einer paradiesischen Umwelt ohne diese ganzen Einflüsse leben (ganz klar ist das möglich), wäre die Krebsrate extrem geringer, gleichzeitig würden die Menschen noch viel älter werden.

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micromiller 06.12.2017, 20:18
4. Der Verfall unserer Körper

und die dabei auftretenden Leiden sind sind unserem Lebensstil, Alter und dem Zufall geschuldet. Das gleiche gilt für den Heilungserfolg. Die stets fortschreitende Entwicklung in der Medizin gibt fast allen betroffenen zumindest einige Jahre mehr Zeit zum leben, das ist großartig.

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dondon 06.12.2017, 21:36
5. Prävention

Und da die Quote so unerträglich hoch ist, frage ich mich, warum so unendlich wenig über die vielfältigen Präventionsmöglichkeiten berichtet wird. Lebensmittel, Lebensweisen, bei Diagnose dann auch schmerzlindernderde Möglichkeiten. Da ein mir ausgesprochen naher Mensch schwerst an Krebs erkrankt ist, bin ich weitgehend schockiert über die behandelnden Ärzte, Pfleger und Krankenhäuser sowie deren massiven Fahrlässigkeiten, die ich erleben musste und zu viel Leid geführt haben und noch führen. Wichtige Informationen muss man sich fast auf Erbsenzählerweise im weiten Bekanntenkreis zusammensuchen. Oft bin ich schockiert. Unser "Gesundheitssystem" (passender: "Krankheitssystem) ist ein Desaster.

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asentreu 06.12.2017, 22:21
6. @the_seer

Sie liegen falsch und das ist sogar einfach zu erklären. "Krebs" im Sinne bösartiger Tumoren finden Sie in jahrhunderte und jahrtausende alten Leichen. Da gab es keine Funkfrequenzen, nur natürliche Strahlung. Auch bei Völkern die heute noch so naturnah wie möglich leben finden Sie Krebserkrankungen, nur eben müssen Sie dann schon spezifisch suchen, denn diese Naturvölker gehen nicht mal eben zur Mammografie oder zum MRT. Wie hierzulande früher stirbt man dann da eben an "Auszehrung".

Krebs ist immer ein Versagen körpereigener Mechanismen. Einmal den programmierten Zelltod nicht eingeleitet, schon haben wir den Schlamassel. Und diese Mechanismen werden umso fehleranfälliger je älter wir werden. Schlussendlich ist es aber auch egal, ob man heutzutage mit 90+ noch an Krebs erkrankt. Wenn es nicht gerade eine hochmaligne Tumorart ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch statt am Tumor an irgendetwas anderem vorher zu sterben.

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Strangelove 06.12.2017, 22:29
7.

Zitat von the_seer
dass jeder Zweite an Krebs erkrankt, weil die Menschen immer älter werden. Hauptursache ist sind meiner Meinung nach Strahlungen/Funkfrequenzen (wir sind permanent auf unzähligen Funkfrequenzen ausgesetzt), von Menschen gemachte Umweltgifte, auch radioaktive Strahlung, Feinstaub, etc .... Würde die Menschheit in einer paradiesischen Umwelt ohne diese ganzen Einflüsse leben (ganz klar ist das möglich), wäre die Krebsrate extrem geringer, gleichzeitig würden die Menschen noch viel älter werden.
Nein das was Sie schreiben ist Blödsinn, da natütliche Radioaktivität, die immer wieder vorkommenden Fehler bei der Zellteilung und selbst Stoffe von Pflanzen denen man sonst gesundheitsfördernde Fähigkeiten zuspricht entweder direkt mutagen wirken bzw. die Zellreparatur behindern können. Und nicht immer kann das Immunsystem das erkennen. Insbesondere mit dem Alter verringert sich die Fähigkeit des Körpers sich zu regenerieren. Gäbe es keine Fehler bei der Zellteilung gäbe es wahrscheinlich keine Menschen, außer Sie glauben an den "göttlichen" Schöpfungsakt.

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whoispaul 06.12.2017, 22:49
8. 2ter Versuch

es ist eben nicht nur das Alter und die schlechten Angewohnheiten wie Rauchen oder Umweltgifte.

ich war 1986 bei Travemünde stationiert und des Nachts fing unser Atomwarner (RWA 72K) an zu piepen und nach dem wir 2 x die Empfindlichkeit reduzieren durften, wurde befohlen die Dinger einzupacken und der übergeordneten Dienststelle zu übergeben. Ein paar Tage später kam es dann in den Nachrichten: Tschernobyl.

Wir wurden hüben wie drüben belogen über das Ausmaß der Katastrophe.

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Strangelove 06.12.2017, 22:53
9.

Zitat von dondon
Und da die Quote so unerträglich hoch ist, frage ich mich, warum so unendlich wenig über die vielfältigen Präventionsmöglichkeiten berichtet wird. Lebensmittel, Lebensweisen, bei Diagnose dann auch schmerzlindernderde Möglichkeiten. Da ein mir ausgesprochen naher Mensch schwerst an Krebs erkrankt ist, bin ich weitgehend schockiert über die behandelnden Ärzte, Pfleger und Krankenhäuser sowie deren massiven Fahrlässigkeiten, die ich erleben musste und zu viel Leid geführt haben und noch führen. Wichtige Informationen muss man sich fast auf Erbsenzählerweise im weiten Bekanntenkreis zusammensuchen. Oft bin ich schockiert. Unser "Gesundheitssystem" (passender: "Krankheitssystem) ist ein Desaster.
Nein es wird viel über Ernöhrung etc. geschrieben, nur viele Menschen denken es sei ein wirklicher Gewinn an Lebensfreude sich dem hemmungslosen "Genuss" hinzugeben oder, ganz trivial, denken sich nicht viel dabei zu wenig zu schlafen. Alles ist bekannt, aber immer noch oft umstritten ob etwas wirklich gesund oder ungesund ist.

Es ist wie mit dem CO2 und dem Klima, es gibt viele die es nicht wahrhaben wollen weil sie zu bequem sind. Dabei ist ein angepasster Lebensstil nicht mal etwas unbequemes wenn man sich dann in seiner eigenen Haut wohler fühlt weil man keinen Bluthochdruck, Übergewicht, Gelenkschwerzen etc. hat.

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