Forum: Gesundheit
Ebola in den USA: Republikaner erwägt Reisesperre für Westafrika
DPA

In den USA wächst die Angst vor einer Ausbreitung des Ebola-Virus. US-Präsident Obama solle auch ein vorübergehendes Verbot für Flüge aus Westafrika in Erwägung ziehen, fordert John Boehner, Sprecher des US-Repräsentantenhauses.

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torbenk. 16.10.2014, 03:25
1. fragwürdiges Hygieneverständnis

Ich lebe zur Zeit in Texas und habe mich bereits vor den aktuellen Ebolafällen in den USA doch sehr über das Hygieneverstädnis des hiesigen Gesundheitspersonals gewundert. Regelmäßig trifft man hierzulande beim Einkauf im Supermarkt zur Feierabendzeit Krankennhaus/Arztpraxenpersonal beim Einkaufen in ihrer Arbeitskleidung! Der Sinn der Arbeitskleidung, speziel bei einem hygienisch sensiblen Arbeitsplatz wie einer Arztpraxis oder gar einem Krankenhaus scheint bei den Amerikanern einfach nicht verstanden zu sein. So sehr ich die Infektion der Krankenschwestern im aktuellen Fall bedauere, wundern tut es micht nicht. Es wirft eher die Fragen auf, ob das amerikanische Gesundheitssystem der Ebolaepedemie überhaupt gewachsen ist!

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kraichgau12 16.10.2014, 05:14
2. Frage

und was machen die unspezialisierten Krankenhaeuser in der Zeit,bis das "Swat team" bei Ihnen ist?
zuerst muss ja richtig diagnostiziert werden,dabei besteht für die Notaufnahme-Angestellten ja schon Gefahr. In der Wartezone besteht Gefahr..und wo bei Verdacht den Patienten warten lassen?

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tiborneloulou 16.10.2014, 05:30
3. ja , ja ,

alles ist unwarscheinlich , bis es passiert . sehen wir nicht , wie schnell sich ebola verbreitet , oder sind wir so arrogant und bilden uns ein , wir sind etwas besseres und sowas erreicht uns nicht ? schon 1x hatte ich geschrieben , grenzen zu , aus der luft mit dem wichtigen versorgen . es ist bitter , aber es macht angst und schützt uns .

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f-rust 16.10.2014, 05:41
4. vorübergehende reisesperren

klingen vernünftig, zusätzlich zu anderen maßnahmen ... auch für europs

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julian0922 16.10.2014, 05:59
5. Boehner der Polemiker!

Es gehen kaum direkt Fluege von Westafrika nach den USA. Aber natuerlich, hier fordern die "Normalsterblichen" halt Flugverbote von Westafrika nach den USA und die Reps springen sofort darauf an, bringt Stimmen.

Es ist Wahljahr....(congress and senate), also Boehner bitte nicht zu ernst nehmen lieber Spiegel.

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arkon_de 16.10.2014, 06:15
6. Alle Mühe gegeben

Die USA haben sich aber nun wirklich alle Mühe gegeben das Ebola zu einem Problem wird.
Da wird jemand der aus einem Risikogebiet kommt und das bei dem Arztbesuch angiebt mit einem Antibiotika nachhause geschickt. Das Krankenhauspersonal bekommt, selbst nach bekanntwerden des Virus, keine Einweisung.
Die erste Pflegerin hat Symptome aber geht nicht zum Arzt.
Die zweite Pflegerin hat Symptome und bekommt empfohlen noch ein wenig durch das Land zu fliegen damit sich das Virus auch schön verbreiten kann.

Mit fällt da nicht mehr viel ein. Es ist kaum zu glauben wie einfältig und unfähig WHO, CDC und Co aggieren. Naja mal gespannt wanns in Deutschland soweit ist, kann ja eigentlich nicht mehr lange dauern.

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Blackysmart 16.10.2014, 06:29
7. Chaos

Wer glaubt, die USA oder Europa könnten einen Ausbruch dieser Krankheit eindämmen, ist naiv. Noch immer wird die Krankheit in den Ländern, wo dies dringend notwendig ist, nicht mit allen Mitteln bekämpft. Das wird sich vermutlich bald rächen.

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Miere 16.10.2014, 06:33
8. Krankenschwester

Man sollte eigentlich meinen, dass eine ausgebildete Krankenschwester erstens in der Lage ist, bei sich selbst Fieber zu messen, und zweitens auch selber auf die Idee kommen könnte, dass im Zweifelsfall Vorsicht besser ist und sie nichts riskieren sollte, ohne dass sie dafür Beratung durch eine nationale Seuchenkontrollbehörde bräuchte. (Oder auch wenn sie zu dem nach gegenwärtigem Kenntnisstand ja durchaus korrekten Schluss gekommen sein sollte, dass sie schlimmstenfalls im noch nicht ansteckenden Frühstadium ist und also noch reisen kann - auch für das geht alleine.)

Wenn eine Krankenschwester sowas nicht selber weiß, spricht das wieder nicht für die Qualität des Krankenhauses dort, wie ja so vieles nicht, vom Anfang an. Siehe Antibiotika für Viruserkrankung und so weiter.

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jtrch 16.10.2014, 06:53
9. Tja, jetzt rächt es sich

Jetzt rächt es sich eines der ineffizientesten und teuersten Gesundheitssysteme der Welt zu haben, wo einfaches Personal unterbezahlt und vor allem unter qualifiziert ist. Die Amerikaner machen sich zurecht ernsthafte Sorgen um ihre Spitäler mit Ebola zurecht kommen, sind sie doch in vielen Bereichen selber noch ein Entwicklungsland. Da nützt es nichts dass sie mit der Fema einer der besten Seuchenschutzbehörden haben, denn die alleine kann das nicht in den Griff bekommen.

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