Forum: Gesundheit
Ein Jahr Hanf auf Rezept: Krankenkassen zahlen für Tausende Cannabis-Rezepte
DPA

Chronische Schmerzen, Grüner Star, Rheuma: Schwerkranke Patienten können seit einem Jahr Cannabis auf Rezept bekommen. Die Nachfrage steigt. Deshalb wird bald auch in Deutschland angebaut.

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dasfred 09.03.2018, 12:43
1. Gewinner gibts immer

Ein Kraut, dass nahezu überall zu bekommen ist, muss natürlich für einen vielfachen Preis von den Krankenkassen und damit den Versicherten bezahlt werden. Statt Eigenanbau zu genehmigen oder andere kostengünstige Anbaumethoden zu wählen, wird mal wieder ein Weg gewählt, mit dem eine Handvoll Leute sich einen riesigen Reibach einfahren können.

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franxinatra 09.03.2018, 12:50
2. Es sollte eine gesunde Grenze für Gewinnspannen geben

Hier wird das Gesundheitssystem schamlos ausgenutzt. Diese amerikanisierenden Verhältnisse sind für mich schon kriminell zu nennen.

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bartnelke 09.03.2018, 13:25
3. so teuer wie Safran?

Hanf wächst doch wie Unkraut, was rechtfertigt die hohen Produktionskosten? Sollen die hohen Kassenausgaben allgemeine Inakzeptanz fördern?
Nie steht der Kranke im Vordergrund, traurig.

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cyberpommez 09.03.2018, 13:35
4. Preis?

Es wäre schön zu erfahren wie denn 540 Euro im Monat zu Stande kommen.
Hanf ist eine sehr schnell Wachsende Pflanze,die auch sehr pflegeleicht ist. Brauchen die Patienten so große Mengen oder ist der Preis wieder so ein Pharma Phantasiepreis? In Uruguay kostet das Gramm 83ct. Also bekommt man für das Geld dort ein halbes Kilo. Das kann kaum jemand konsumieren, glaube ich.

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tuvalu2004 09.03.2018, 13:43
5. Nächstes Argument

Neben Steuereinnahmen, Kostenreduzierung bei Ermittlungsverfahren und Gerichtsprozessen jetzt Kostenersparnis im Gesundheitswesen.
Und bei hunderten innovativen Anbietern wird es auch preiswerter im Medizinsektor. Zumal Cannabis nicht patentierbar oder der Wirkstoff geschützt werden kann.
Oder: ein paar wenige verdienen sich auf Kosten der Gemeinschaft eine goldene (oder gepuderte) Nase. Liegt in der Hand der Politik *und* der Öffentlichkeit.

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Pickle_Rick 09.03.2018, 14:19
6.

"Cannabis-Therapien kosten im Monat im Schnitt 540 Euro"

Dafür bekommt man in Amsterdam locker 50 g feinstes Cannabis von professionellen Anbauern. Davon kann man verdammt viele Cookies backen, literweise Tee kochen oder Joints drehen. Hab ich jedenfalls mal gehört. Lasst die Patienten das Kraut in Cannabis-Social-Clubs anbauen und gut ist. Alternativ gebt es direkt frei. Reguliert es wie Alkohol und schafft ne Menge Arbeitsplätze. Die Kifferapocalypse kommt nicht, wenn man erwachsene Menschen nicht mehr wegen dieses Krauts verfolgt. Siehe Spanien, Portugal, Niederlande oder USA.

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acitapple 09.03.2018, 14:27
7.

Zitat von dasfred
Ein Kraut, dass nahezu überall zu bekommen ist, muss natürlich für einen vielfachen Preis von den Krankenkassen und damit den Versicherten bezahlt werden. Statt Eigenanbau zu genehmigen oder andere kostengünstige Anbaumethoden zu wählen, wird mal wieder ein Weg gewählt, mit dem eine Handvoll Leute sich einen riesigen Reibach einfahren können.
Daran musste ich auch denken. Warum muss das wieder so teuer sein ? Da hat man mal ein Mittel, dass wie Unkraut wächst und äußerst günstig hergestellt werden kann, aber am Ende kommen wieder Apothekerpreise raus. Ich erinnere daran, dass das Mittel nicht jahrelang von der Firma erforscht werden musste und der Anbau keine hochbezahlten Spezialisten bedingt. Ein paar Hobbygärtner genügen.

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didi2212 09.03.2018, 15:34
8. Ob es wirkt?

Die alte und glaubwürdige Dame im Video belegt doch, dass das Zeug wirkt und vielfach anderen Medikationen mit zum Teil erheblichen Nebenwirkungen vorzuziehen ist. Möchte mal gerne wissen, was sich der Apotheker von den mehr als 20 Euro pro Gramm eintütet. Auch wenn rezeptpflichtige Medikamente in Deutschland nur von Apotheken ausgegeben werden dürfen, ist doch wohl hier zu beachten, dass eine Pflanze als Medikament deklariert wurde. Einen kostengünstigeren Vertriebsweg sollte, auch um die Beitragszahler der Krankenkassen zu entlasten, möglich sein.

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Nico9 09.03.2018, 17:01
9. 540 EUR pro Monat

Achso läuft der Hase. Ich dachte schon in wenigen Jahren werden Millionen Schmerzpatienten mit günstiger, wirksamer, rein pflanzlicher Medizin anstatt mit sündhaft teuren und anderweitig gesundheitsschädlichen Chemiekeulen behandelt. Und die Krankenkassen / Allgemeinheit dabei um Abermilliarden EUR entlastet.

Wie naiv.

Ich kenne jemanden der jemanden kennt, dessen Schwager konsumiert täglich Cannabis und bezahlt dafür ca. 25 EUR / Monat auf dem Schwarzmarkt....

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