Forum: Gesundheit
Ein rätselhafter Patient: Brite erlebt sein blaues Wunder
BMJ

Der Befund bei der Darmkrebs-Früherkennung alarmiert die Ärzte: Im Darm eines 69-Jährigen könnte es bluten, ein klarer Hinweis auf einen Tumor. Doch schließlich können sie Entwarnung geben - und etwas ganz anderes entpuppt sich als Ursache.

Neinsowas 01.09.2012, 10:09
1. verstehe ich das richtig?

Der Darm des Mannes war 2 Monate vorher in einer anderen Klinik per CT untersucht worden und der Knochen wurde nicht entdeckt?

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logophage 01.09.2012, 11:16
2. Dem Laien kam geholfen werden...

Ein knochendichter Fremdkörper kann bei einer Untersuchung mit Kontrastmittel Sehr wohl der adetektion entgehen. Insofern sollte keine unnötige Empörung darüber entstehen, dass der Knochen in der CT-untersuchung zwei Monate zuvor nicht entdeckt worden ist. Wenn damals, wie es sich bei jedem Einsatz von Röntgenstrahlen gehört, gezielt nach der Frage divertikultis untersucht worden ist , wurde sicher Kontrastmittel gegeben. Alle Medizinkritiker also abkühlen - dieser Bericht ist nicht für Euch verwertbar :-P

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wincel 02.09.2012, 04:46
3.

Wenn damals ein Kontrastmittel verwendet worden waere, waere die Verengung auch aufgefallen ...

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balduinb 02.09.2012, 13:42
4. Das kommt mir bekannt vor

Zitat von sysop
Der Befund bei der Darmkrebs-Früherkennung alarmiert die Ärzte: Im Darm eines 69-Jährigen könnte es bluten, ein klarer Hinweis auf einen Tumor. Doch schließlich können sie Entwarnung geben - und etwas ganz anderes entpuppt sich als Ursache.
1990 fanden deutsche Klinik-Ärzte bei mir während einer Routineuntersuchung ein Knochenstück am Enddarm. Sie fanden es mittels Ultraschall, und konnten es auch mit den Finger ertasten. Einige Monate zuvor war ich in einer Ruine in Cornwall, in der Rinder weideten, auf einen übersandeten Kuhfladen ausgerutscht und hatte mir das Steißbein gebrochen; war deshalb in der Klinik in Truro, wo die britischen Ärzte davon ausgegangen waren - trotz heftigster Schmerzen - dass die Läsion alt war. Als Kind war ich schon einmal aufs Steiß gestürzt. Nach dem Klinikaufenthalt in Deutschland konsultierte ich einen Urologen wegen dem Artefakt. Der konnte aber absolut nichts mehr finden. Nirgendwo im Rumpf. Mutmaßlich hatten Freßzellen den Knochensplitter aufgelöst.

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bittere_wahrheit 04.09.2012, 12:49
5. Genialer Endkommentar

Der Mann mit der Eisenstange im Kopf hatte auch keinerlei Schmerzen. Trotzdem war es sinnvoller sie zu entfernen. Warum? Weil sie da verdammt noch mal nicht hingehört, genauso wie ein Knochen nicht durch den Darm zu wachsen hat!
Denkt mal drüber nach, liebe Autoren!

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