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Ein rätselhafter Patient: Torkelnd in der Notaufnahme
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Ein Mann kommt torkelnd in die Notaufnahme einer sächsischen Klinik, tags darauf hat er Beschwerden, die auf einen Alkoholentzug deuten. Doch der Patient ist kein Trinker; er schwebt in Lebensgefahr.

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tutnet 10.09.2017, 09:07
1. Glück gehabt!

Wer an den falschen Arzt gerät, ist verloren.

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opitz2010 10.09.2017, 09:25
2. Abenteuer Diagnose

Dieser Fall wurde ja relativ schnell aufgeklärt. Aber ich verfolge die Sendung "Abenteuer Diagnose" auf NDR und frage mich immer wieder, warum es in Deutschland noch passieren kann, dass drei, vier verschiedene Fachärzte eine unzutreffende Diagnose stellen, teilweise mehrfach unnütze Operationen vornehmen und dann oft nach Jahren, die der/die Patient/in durchleidet, nur durch irgendeinen Zufall geklärt wird, was die Ursache ist. Zugegeben, das ist nicht die Regel, aber woran liegt es? Zu enge Spezialisierung? Zu viele Routinefälle?

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ruzorma 10.09.2017, 09:36
3. Na

Was ein Glück, dass der Mann nich auch noch auf Reisen war.

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andreika123 10.09.2017, 09:40
4. Ja, Glück gehabt

Da müssen sich die Ärzte an die Nase fassen ob sie in richtigen Beruf sind. Es war ja keine seltene Krankheit oder so was, trotzdem geben die zwei mal eine falsche Diagnose. Na ja, manche habe mit Bravour das Studium bestanden manche grade noch.

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painnurse 10.09.2017, 09:50
5.

Zitat von tutnet
Wer an den falschen Arzt gerät, ist verloren.
Genau deshalb werden solche Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht, damit Fachärzte sensibel auf Symtomkonstellationen außerhalb ihres Bereiches richtig reagieren.
Somit ist das übliche Ärzte-bashing extrem unangebracht.
Der Blick über den Tellerrand kann nur hilfreich sein

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heinrich.busch 10.09.2017, 09:54
6. Da ist aber einiges schief gelaufen

Alkohol ins Spiel zu bringen ist schon sehe vermessen! Erstens sollte man bei diesen Fragen dem Patient glauben und zweitens gibt es verschiedene Laboruntersuchungen, inklusive Alkoholspiegel, die das Objektivität können. 39 oder 40 Fieber sind zu 99,9% ein starker Hinweis auf eine Infektion und bei älteren Patienten am wahrscheinlichsten auf eine bakterielle Infektion. Mit dem Hinweis auf eine menigiale Reizung, ist bei einem älteren Patient die Diagnose für eine sofortige unkalkulierte Antibiotika zwingend, welche ggf. dem Anribuogramm angepasst werden muß. Das der Patient verwirrt, dilettantisch ist macht die Diagnose, die Behandlung noch zwingender und der fulminante Verlauf zeigt die Gefahr eines septischen Geschehens auf. Spalte und falsche Behandlung führt fast zwingend zur Intensuvpflichtigkeit und oft zum Tod. Das ist zu 90% Klinik ohne großen und teuren Schnickschnack.
In sofern ist der Bericht sehr mystisch und (fast) unglaubhaft oder eben unglaublich!!

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der_weisse_wal 10.09.2017, 10:00
7.

"Zum Glück beginnt die Therapie für den 60-Jährigen zwar verspätet, aber noch rechtzeitig." Was ist das denn für ein Deutsch? Es war sicher kein Glück für ihn, dass die Therapie spät begonnen wurde.
Besser: "Die Therapie beginnt für den 60-Jährigen zwar verspätet, zum Glück aber noch rechtzeitig."
Das kommt davon, wenn man Lektoren und Schulbildung bei den Autoren einspart.

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Antalyaner 10.09.2017, 10:14
8.

Ich habe mal ein historisches Bild gesehen, wo neben dem Krankenbett eines siechenden Patienten drei Ärzte mit spitz zulaufenden Rabenmasken unter einander beratend stehen. Das qualvolle Gesicht des Patienten deutet an, dass vermutlich diese Beratung mit dem Tod des Leidenden enden wird. Im Grunde hat sich das bis heute, trotz fort geschrittener Diagnose- und Behandlungsmethoden, nicht geändert. Die Medizin hat nach wie vor ihre Grenzen.

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ohnehin 10.09.2017, 10:15
9. Nachdenklichkeit und Besorgnis stellen sich ein,

wenn man diesen Bericht liest. Wie die ersten Ärzte Alkoholismus diagnostizieren können angesicht der klaren Mitteilungen zum Patienten, ist wirklich unverständlich. Die Qualifikation dieser Ärzte scheint unzureichend zu sein. Sind Konsequenzen hierzu aus der Klinik bekannt ?

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