Forum: Gesundheit
Eine rätselhafte Patientin: 13 Jahre alt, Knoten in der Brust
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Brustkrebs tritt extrem selten bei Jugendlichen auf. Als eine 13-Jährige mit einem Knoten in die Klinik kommt, vermuten die Ärzte deshalb eine andere Ursache. Doch den wahren Grund entdecken sie erst durch eine OP.

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1lauto 09.09.2018, 18:31
1. Ein Röntgenbild

Oder das genaue Studium der Krankengeschichte hätte das Problem im Vorfeld der Operation als wenig rätselhaft gezeigt.

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aliof 09.09.2018, 19:58
2. Beim Lesen des Artikels

Zitat von 1lauto
Oder das genaue Studium der Krankengeschichte hätte das Problem im Vorfeld der Operation als wenig rätselhaft gezeigt.
.. macht es natürlich keinen Sinn, erst den Schluß (die Lösung) zu lesen und dann hinterher alles besser zu wissen.

- Wobei das Röntgen von Brustgewebe meiner Kenntnis nach sogar schädlich ist , und gar bei einer 13-jährigen .

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aliof 09.09.2018, 20:01
3. Immer wieder bemerkenswert

.. wie spannend und nah am klinischen Alltag diese Serie uns teilhaben läßt am Schicksal von Betroffenen. Da kann man nur hoffen, im Bedarfsfall auch interessierte Behandler zu bekommen.

Es macht richtig Laune darüber nachzudenken, Medizin zu studieren. - Es scheint da so zu sein, daß man am Anfang nicht weiß, was die Ursache eines Problems ist. Und wenn man hat helfen können, dann weil man etwas fand, das zuvor niemand entdeckte.
Sehr brauchbar auch der Hinweis-Link zum Originalartikel, der auch ganz gut lesbar ist (in einfachem Englisch).

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equigen 09.09.2018, 22:37
4. Operation ohne Röntgen, CT oder MRT vorher zu machen

... kann ich mir in DE nicht vorstellen. Beim Röntgen oder CT hätte man den Draht sofort erkannt, bei MRT bin ich mir nicht sicher... Im Vergleich zu den Gefahren durch eine Operation ist die Röntgenbelastung vollkommen vernachlässigbar, CT nicht ganz, MRT wäre komplett harmlos. Kostet halt etwas mehr.

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tomfroehle 10.09.2018, 01:38
5.

Liest sich sehr spannend.
Aus welchem Material ist denn so ein Draht? Im schlimmsten Fall wäre ein MRT ziemlich schmerzhaft oder ist das unproblematisch?

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juri. 10.09.2018, 09:09
6. Was mich interessiert - Ärzte?

Oder Ärztinnen? Schließlich handelt es sich um ein Mädchen UND Saudi-Arabien. Liest man den Bericht des Rettungssanitäters über seine Erfahrungen hier auf SPON, so erklärt sich mein Interesse daran - in der Hoffnung, das es wirklich auch Ärzte sein durften. Und ob so ein Draht im Röntgen nicht sichtbar gewesen wäre.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/deutscher-rettungswagenfahrer-in-saudi-arabien-blaulicht-durch-riad-a-956053.html

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CancunMM 10.09.2018, 09:11
7.

Zitat von tomfroehle
Liest sich sehr spannend. Aus welchem Material ist denn so ein Draht? Im schlimmsten Fall wäre ein MRT ziemlich schmerzhaft oder ist das unproblematisch?
Also es gibt zwar heutzutage auch MRT-fähige Sondenkabel, aber ich bezweifle, dass die bei einem temporären Schrittmacher verwendet wurden. Sehr ungewöhnlich bei einer so jungen Patientin, die Sonden zu belassen. Vielleicht dacht man sich: Schon wegen der Kunstklappen darf man kein MRT machen, also können die Kabel auch drin bleiben. Wobei es heutzutage auch MRT-fähige Klappen gibt.
Und auch sehr ungewöhnlich, dass noch nicht mal ein Röntgen-Thorax gemacht wurde. Insbesondere bei der Vorgeschichte. Und die Strahlenbelastung bei normalem Rö. heutzutage ist zwar nicht null, aber nun auch nicht exorbitant hoch.

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homernarr 10.09.2018, 11:41
8. Zu jung für...

Diese Aussage lässt ich inzwischen schmunzeln: Ich wurde mit 40 an beiden Augen wegen Katarakte operiert. Der Augenarzt: Das sollte in ihrem Alter noch nicht auftreten. Ich grüble weiter: Mein Vater leidet an Parkinson und das ist "eigentlich" nicht erblich. Leider habe ich schon lange einen Tremor.

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cobaea 10.09.2018, 13:44
9.

Zitat von juri.
Oder Ärztinnen? Schließlich handelt es sich um ein Mädchen UND Saudi-Arabien. Liest man den Bericht des Rettungssanitäters über seine Erfahrungen hier auf SPON, so erklärt sich mein Interesse daran - in der Hoffnung, das es wirklich auch Ärzte sein durften. Und ob so ein Draht im Röntgen nicht sichtbar gewesen wäre. http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/deutscher-rettungswagenfahrer-in-saudi-arabien-blaulicht-durch-riad-a-956053.html
Ärztinnen. Wenn man dem Link zum Originalartikel folgt, sieht man, an den Autorenangaben, dass der Artikel von Ärztinnen verfasst wurde. Wäre schön gewesen, wenn das im SPoN-Artikel auch ersichtlich wäre.

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