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Eingriff bei chronischer Sinusitis: Freiheit für die Nebenhöhlen
Corbis

Die Nase ist über Monate verstopft, der Geruchssinn funktioniert kaum noch: Eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen kann die Betroffenen stark belasten. Ein neuer Eingriff soll die Nase schonend wieder durchlüften. Doch er eignet sich nicht für jeden.

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SirZaharoff 08.01.2014, 10:32
30. Zufällig geheilt

Bei mir hat der Zufall nachgeholfen.

Nachdem ich mich über Monate von einer Sinusitis habe nerven und manchmal quälen lassen, bin ich mit meinen Kids wie öfter schwimmen gegangen.
Der Unterschied diesmal war, dass mein Jüngster Spaß am Tauchen bekommen hatte. Also bin ich zwei Stunden lang immer und immer wieder unter 3 Meter getaucht.
Am Abend zischte und pfiff es in den Nebenhöhlen und mit einem Mal konnte ich das komplette, in den Nebenhöhlen angesammelte Sekret, ausschnaufen.
Seit dem ist die Sinusitis weg und das seit nun mehr zwei Jahren.

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chrome_koran 08.01.2014, 10:42
31. Mir haben M&M geholfen.

Nachdem ich eine ganze Packung von den bunten M&Ms zu mir genommen habe, habe ich keinerlei Sinusitis mehr.

Ach, ich vergaß: der Konsum von M&Ms fand statt, als ich nach der Nasenscheidewand-Begradigung ein paar Tage lang zu Hause bleiben musste.

Die Genesung aber der pöhsen "westlichen" Medizin zuzuschreiben wäre leichtgläubig, denn die wollen nur Geld verdienen und haben sowieso keine Ahnung vom Menschen als Ganzen™. (Huh, deswegen ging es mir insgesamt nach der OP deutlich besser, die Lebensqualität stieg unglaublich, und 4 Jahre nach der OP läuft immer noch alles bestens, kein einziges Mal wegen "Erkältung krankgeschrieben seither –*vorher regelmäßig 2 mal jährlich.)

Die Hersteller von M&M und anderen Zuckerkügelchen (HELL oder wie die alle heißen…) verteilen ihr Zeugs natürlich aus nächster Menschenliebe im Volke. Ah ne, das kostet auch was, und das nicht so viel…

Also immer dran denken: nicht auf "post hoc ergo propter hoc" reinfallen, ist nämlich ein bekannter Fehlschluss. Auch das: jede OP will gut überlegt sein, aber es ist bei weitem nicht so, dass die OP nur aus reinem Geldgier empfohlen werden. Die helfen sogar erstaunlich oft.

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derlabbecker 08.01.2014, 10:42
32. hatte das als Kind...

Zitat von sysop
Die Nase ist über Monate verstopft, der Geruchssinn funktioniert kaum noch: Eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen kann die Betroffenen stark belasten. Ein neuer Eingriff soll die Nase schonend wieder durchlüften. Doch er eignet sich nicht für jeden.
... und bei mir schlug das dann immer in Mittelohrentzündung um, alle paar Tage. Man wollte auch operieren, aber mein HNO hat noch eine letzte Möglichkeit probiert: Gaze Streifen mit Desinfektionsmittel durch die Nase in die Nebenhöhlen geschoben, und dann 30 Minuten Bestrahlung, und die Dinger wieder raus (ja, das ist so angenehm wie es klingt.... mich schüttelt es heute noch....)... und das 2 mal die Woche über Monate.....
Aber: seitdem ist es weg, ich habe seit knapp 40 Jahren nie wieder Mittelohrentzündung gehabt, und bei einer Erkältung gehen Entzündungen in den Nebenhöhlen nach ein paar Tagen weg....

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salmo 08.01.2014, 10:53
33. Dies hilft !

Hallo,

ich habe auch jahrelang (nicht chronisch, aber 1-2x pro Jahr) unter Sinusitis gelitten, meist als Folge einer leichten Unterkühlung im Kopfbereich (keine Mütze auf, Durchzug usw).
Habs dann mit allen konventionellen Mitteln versucht, Inhalieren über Kräutersud, Nasenspülungen, Infrarotbestrahlung und was weiss ich nicht noch alles.
Keines hat so richtig (bzw fast gar nicht ) hingehauen.
Aspirin, das bei mir in fast allen Fällen gegen fast alles hilft, war auch nur mässig erfolgreich.
Bis ich eines Tages, mehr aus Verzweiflung, Naproxen nahm (550mg), das ich für eine andere Therapie irgendwann einmal bekommen hatte und in der Hausapotheke rumlag.
Der Erfolg war - es ist nicht anders zu beschreiben - durchschlagend !
Innerhalb einer halben Stunde eine grandiose Verbesserung: Druckschmerz weg und eine wunderbare Verbesserung des Allgemeinzustandes !
Ok, die Schleimhäute schwellen davon nicht total ab, ein bisschen wird's aber auch da besser (Nasenspray während 2 Tagen ein bis zweimal im Jhr ist auch nicht dramatisch...)
Im Extremfall noch eine zweite Tablette am Tag danach und das war's.
Ein Wundermittel - zumindest bei mir.
Einziger Nachteil: Naproxen ist ein doch relativ starkes Medikament und schlägt auf den Magen. Also am besten nicht öfters als 2-3 Therapien pro Jahr und nur wenn es wirklich schlimm ist...(+ Magenprophylaxe, zB Zantac oä gleichzeitig nehmen)

Ansonsten ist es mir in den letzten Jahren gelungen, durch Vorsichtsmassnahmen (Kopf immer warm halten) den Ernstfall ziemlich zu vermeiden.

Das andere was öfters noch funktioniert: Mit der Zunge fest oben gegen den Gaumen drücken, dann fest mit den Fingern gegen Nasenwurzel. Abwechselnd ein Dutzendmal öffnet die Nebenhöhlenkanäle. Kein Witz.

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blowup 08.01.2014, 11:02
34.

Zitat von chrome_koran
Also immer dran denken: nicht auf "post hoc ergo propter hoc" reinfallen, ist nämlich ein bekannter Fehlschluss. Auch das: jede OP will gut überlegt sein, aber es ist bei weitem nicht so, dass die OP nur aus reinem Geldgier empfohlen werden. Die helfen sogar erstaunlich oft.
Die Frage ist allerdings: wie oft ist "erstaunlich oft"? Mir wurde auch dazu angeraten und ich habe mich tagelang im Internet informiert. (Einzelmeinungen sind immer mit Skepsis zu sehen). Mein subjektiver Eindruck nun: in nur ca 60 % tritt eine Besserung ein, wobei die bei ca. 30 & der Behandelten früher oder später zu Folgeoperationen führt, da z.B. Polypen nachwachsen. Bei einer Reihe von Behandelten ist der langfristige Einsatz von cortisonhaltigem Nasenspray angeraten. Ergo: nichts für mich.

Zu den zum Teil exotischen Ratschlägen hier (gut, wenns hilft...) möchte ich noch die klassische Rotlichtlampe hinzu fügen.

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juliar 08.01.2014, 11:06
35. Frage @goliat7

Könntest Du bitte mal schreiben welches Produkt Du genau meinst? Konnte leider auf der Wala-Seite nicht so wirklich das passende finden zu Deiner Bescdhreibung.

Danke und Gruß
Julia

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Ratzbär 08.01.2014, 11:32
36. Vorstellen

Zitat von Stefan Taepper
Bei einer Sinusitis hilft absolut eine Blutegeltherapie. Blutegel öffnen die kleinsten Kapillaren und transportieren den ganzen Mist aus den Nebenhöhlen. Blutegel können noch viel mehr. !!!
Wie muss ich mir das vorstellen: Einen Blutegel in die Nase stecken????? :-o !!! - Da muss ich schon bei der Vorstellung würgen ... :-(

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Ratzbär 08.01.2014, 11:34
37. Nicht sein

Zitat von goliat7
Hat nicht nur mir, sondern auch anderen geholfen. Nach 4 Wochen mit Nasenspray und allem möglichen habe ich sogar zum erstenmal seit 15 Jahren ein spezielles Antibiothikum genommen. Hat zwar die Beschwerden fast verschwinden lassen, aber nur kurz. Dann aber: Das Wundermittel heißt Kapuzinerkresse. Gibts als Extract (Ursubstanz) bei Wala zu kaufen. Ich habs eine Woche lang genommen. jeden Tag nur 5 Tropfen. Dann war ich geheilt. Nix zurückgeblieben. Es handelt sich hier NICHT um Homöopathie, sondern um einen alkoholischen Auszug. Der esoterisch wirkende Name kommt daher, weil aus einem solchen Auszug die homöopathischen Mittel hergestellt werden. Habe es dann an LeidengenossenInnen weitermpfohlen. Hat allen geholfen. Glaubt wahrscheinlich keine Sau, weils zu einfach scheint.
Bin zwar keine Sau, aber glaube es trotzdem und werde es versuchen. - Wenn es hilft: Danke für den Tipp.

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Hennito 08.01.2014, 11:40
38. live with it

Bei einer echten chronischen (Poly-)Sinusithis ist es zunächst ein guter Rat sich darauf einzustellen, damit zu leben. Es ist als chronische Krankheit nie zu 100 % behandelbar. Eine OP will gut überlegt sein, je nach Leidensdruck (habe das Komplettprogramm irgendwann machen lassen). Ganz ohne Medikamente geht es auch danach idR nicht. Kortisonsprays sind aber relativ harmlos, da das Kortison bei den gängigen Produkten (Syntaris!) sofort abgebaut wird und nur in der Nase wirkt. Kügelchen, hochziehen, schwimmen wirken wenn überhaupt rein psychisch. Von Nasenduschen ist dringend abzuraten, es trocknet die Schleimhäute auf Dauer vollständig aus und hat keinen langfristigen Nutzen. Auch Öle als Spray gleichen das nicht aus, sind zudem ebenfalls eher schädlich, da sie das natürliche Gleichgewicht stören.

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SpitzensteuersatzZahler 08.01.2014, 11:43
39.

Zitat von Harry Callahan
Vielleicht sollte der geneigte Leser hier die Kommentare einiger Leser als das ansehen, was sie sind: Einzelmeinungen von Laien. Für den Rest empfiehlt sich die Leitlinie der AWMF zum Thema Rhinosinusitis. Dem kann man dann auch entnehmen, dass weder Nasenspülungen, noch die Verwendung von Kochsalznasensprays etwas am Krankheitsverlauf ändern.
Vermutlich haben Sie aus Unwissenheit heraus keine Vorstellung von dem Leidensdruck der durch eine jahrelange chronische Entzündung entsteht. Da klammert man sich hoffnungsvoll an jeden noch so dürren Strohhalm, der einem unter die Augen kommt.

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