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Eingriff bei chronischer Sinusitis: Freiheit für die Nebenhöhlen
Corbis

Die Nase ist über Monate verstopft, der Geruchssinn funktioniert kaum noch: Eine chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen kann die Betroffenen stark belasten. Ein neuer Eingriff soll die Nase schonend wieder durchlüften. Doch er eignet sich nicht für jeden.

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Ratzbär 08.01.2014, 11:45
40. Fundstellen

Zitat von juliar
Könntest Du bitte mal schreiben welches Produkt Du genau meinst? Konnte leider auf der Wala-Seite nicht so wirklich das passende finden zu Deiner Bescdhreibung. Danke und Gruß Julia
Ich habe bisher das hier gefunden:

http://www.docjones.de/wirkstoffe/ka...nkraut-extrakt

Ich werde heute mal zum Apotheker meines Vertrauens gehen, weil ich denke, dass ich da am ehesten dieses Extrakt erhalte.

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Ratzbär 08.01.2014, 11:47
41.

Zitat von Hennito
Bei einer echten chronischen (Poly-)Sinusithis ist es zunächst ein guter Rat sich darauf einzustellen, damit zu leben. Es ist als chronische Krankheit nie zu 100 % behandelbar. Eine OP will gut überlegt sein, je nach Leidensdruck (habe das Komplettprogramm irgendwann machen lassen). Ganz ohne Medikamente geht es auch danach idR nicht. Kortisonsprays sind aber relativ harmlos, da das Kortison bei den gängigen Produkten (Syntaris!) sofort abgebaut wird und nur in der Nase wirkt. Kügelchen, hochziehen, schwimmen wirken wenn überhaupt rein psychisch. Von Nasenduschen ist dringend abzuraten, es trocknet die Schleimhäute auf Dauer vollständig aus und hat keinen langfristigen Nutzen. Auch Öle als Spray gleichen das nicht aus, sind zudem ebenfalls eher schädlich, da sie das natürliche Gleichgewicht stören.
Sagt wer?

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reviloland 08.01.2014, 12:10
43. Kann nur zur OP raten

Ich habe 2004 eine OP machen lassen und kann jedem nur dazu raten. Seitdem habe ich keine Antibiotika mehr benötigt, während ich vorher 2-3x pro Jahr eine Sinusitis mit Antibiotika bekämpfen musste. Ich würde es jederzeit wieder mache. Gleichzeitig neben der "inneren Nase" habe ich auch noch die "äußere Nase" machen lassen (kosmet. OP) und bin super zufrieden damit.

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goliat7 08.01.2014, 13:12
44. Sorry: Das wirksame Mittel ist von DHU, nicht von Wala

Zitat von juliar
Könntest Du bitte mal schreiben welches Produkt Du genau meinst? Konnte leider auf der Wala-Seite nicht so wirklich das passende finden zu Deiner Bescdhreibung. Danke und Gruß Julia


Wichtig: Kein ähnliches Produkt, sondern genau das.
Wenn man weiß wie, kann man es auch selber herstellen.

z.B. hier oder in der Apotheke.

http://www.idealo.de/preisvergleich/...50-ml-dhu.html

tropaeolum majus ursubstanz.

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Quintessence 08.01.2014, 13:36
45. Darmaufbau und Ernährungsumstellung

Ich bekam seit Jahren regelmäßig eine nasennebenhöhlenentzündung. Teilweise sogar 7 mal im Jahr und auch während den Sommermonaten.
Mein HNO meinte meine schiefe Nasenscheidewand sowie meine zu großen Nasenmuscheln müssten operiert werden.
Zum Glück habe ich bevor ich einem Eingriff zugestimmt hatte gründlich im Internet recherchiert. Ich kam darauf, dass die ständig wiederkehrende Sinusitis wohl auf eine durch die andauernde Antibiotika-Behandlung gestörte Darmflora und damit ein geschwächtes Immunsystem zurückzuführen ist.
Über mehrere Monate habe ich darmaufbau Präparate eingenommen, verzichte außerdem zum Großteil auf tierische Produkte (vor allem Milch kann zu einer sinusitis beitragen) und esse außerdem noch viel Obst.
Seit einem Jahr habe ich nicht ein einziges mal auch nur einen Schnupfen gehabt.

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apfeljäger 08.01.2014, 13:38
46. Selbst absaugen

ich habe eine Technik entwickelt, um die Nebenhöhlen selbst abzusaugen. Schwer zu beschreiben, aber ich versuche am Gaumen einen Unterdruck zu erzeugen, bei geschlossenem Mund. Auf die Weise kann ich das Sekret quasi über den Rachenbereich heraussaugen. Hilft mir seit ca. 30 Jahren erfolgreich. Zusätzlich kann ich auch Gurgeln mit geeigneten Substanzen, bspw. Salviathymol, empfehlen.

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elizaberlin 08.01.2014, 14:01
47.

Zitat von Ratzbär
Ich habe bisher das hier gefunden: Ich werde heute mal zum Apotheker meines Vertrauens gehen, weil ich denke, dass ich da am ehesten dieses Extrakt erhalte.
Kapuzinerkresse (+ Meerrettich) gibt es auch in der Apotheke als "Angocin" (Tabletten). Hilft eigentlich immer.
Im Sommer habe ich das im Topf im Garten. Denn sie schmeckt lecker im Salat und die Blüten (essbar) sind sehr dekorativ....

Der Chef des Deutschen Museums in München, Prof. Heckl (Physiker) empfiehlt (im BR-Stammtisch immer wieder mal): jeden Morgen 1 Teelöffel frisch geriebenen Meerrettich und frisch geriebenen Ingwer. Und ich muss sagen - hart, aber es wirkt wirklich.

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nasenpeter 08.01.2014, 14:05
48. Zwiebel

Ola, bis vor 2 Jahren hatte ich ca.2 x im Jahr eine Sinusitis (Stirnhöhle).
Dann habe ich im Zuge einer OP der Nasenmuscheln gleich einen Durchbruch zur Stirnhöle mitbekommen. Das Ergebnis ist, daß ich nun ca. 15x im Jahr eine Sinusitis habe. Was hier geschrieben wurde habe ich so fast alles schon ausprobiert. Linderung der Symptome bringt bei mir die Zwiebel. Je größer desto besser. Entweder schneide ich sie auf und stecke mir direkt was in Nase oder ich mache eine Nasenspülung mit Wasser/Zwiebelsaft/Meersalz. Sie roh zu essen bringt auch was. Besonders wenn die Bakterien schon im Hals stecken und an die Bronchen wollen. Zwiebel ist ein super Schleimlöser und wirkt entzündungshemmend. Viel Erfolg und gute Besserung

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ruhepuls 08.01.2014, 15:47
49. Kombination Kapuzinerkresse und Meerrettich

Es gibt ein Kombinationspräparat aus Kapuzinerkresse und Meerrettich, das recht gut wirkt. Einfach mal nach Angocin googlen. Es gibt dazu auch einige klinische Studien.

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