Forum: Gesundheit
Fahrrad- und Autofahrer in Großstädten: Wer pendelt gesünder?
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Fahrradfahrer atmen Auspuffluft, Autofahrer bewegen sich kaum - was bedeutet das für die Gesundheit? Ein fast echtes Streitgespräch zwischen Autopionier Henry Ford und Fahrraderfinder Karl Drais.

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PRAN1974 22.08.2018, 06:32
1.

Es ist eine rein theoretische Diskussion, weil einfach nicht jeder Arbeitsweg fürs Fahrrad geeignet ist. Ab 10 km wird es schwierig, denn man will schließlich auch nicht wesentlich länger brauchen als mit dem Auto. Andererseits erspart sich vielleicht ein Innenstadtbewohner viel Stress, wenn er aufs Auto verzichtet.
Schmunzeln musste ich über den Lebenszeitverlust von "9 Tagen" durch Unfälle. Leider zeigt die Realität, dass von tödlichen Unfällen nicht nur herzkranke Rentner betroffen sind, die sowieso bald mit ihrem Ableben rechnen müssten. Entweder trifft es mich, und das kann dann in jedem Alter sein, oder ich habe Glück. Ich frage mich, unter welcher Annahme das berechnet wurde. Viele Radfahrer steigen ja doch irgendwann in ihrem Berufsleben aufs Auto um und radeln nur noch in der Freizeit. Wer jahrzehntelang jeden Tag mit dem Rad fährt, landet fast garantiert irgendwann in der Klinik. Die bessere Frage wäre, um wieviel höher die Gefahr von schweren Verletzungen und Tod beim Radfahren im Vergleich zum Autofahren ist. Und wie ist es eigentlich bei Fußgängern oder Nutzern des Nahverkehrs?

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observerlbg 22.08.2018, 06:51
2. JA, wir Autofahrer jammern über die Radfahrer....

...aber stellen wir uns mal vor, ALLE Radfahrer würden zukünftig auch mit dem SUV zur Arbeit fahren, wie sehe es dann auf den Straßen aus? Nein, ich durfte viele Jahre mit dem Rad zur Arbeit pendeln, jetzt fahre ich seit vielen Jahren mit dem Auto. Als Radfahrer ging es mir viel besser: Herz/Kreislauf funktionierten besser, der Schlaf war besser, das Körpergefühl war besser, die Kosten geringer, der Adrinalinspiegel 15 Minuten nach der Fahrt dauerhaft geringer.... Und für die etwas Fauleren bzw. die, die nicht schwitzen wollen gibt es elektrisch unterstützte Pedelecs. Ach war das schön. Leider gibt's an meinem Wohnort keine für mich brauchbare Arbeitsplätze mehr. Und an meinem Arbeitsort keine bezahlbaren Wohnungen mehr. Wo führt das noch hin?

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steffbo 22.08.2018, 07:24
3. Bike geht ab!

Das Auto muss zum Großteil weg! Für Städte und Ballungsgebiete gibt es keine Alternative. Bike und Öffentlicher Nahverkehr spielen sehr gut. Ich fahre jetzt schon fast nur noch Rad. Trotz zum großen Teil immer noch mieser Fahrradinfrastruktur in Frankfurt schont das mein Nerven.

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Leser161 22.08.2018, 07:51
4. Erhellend

Radfahren ist ggf. deshalb ungesünder, weil der Radfahren den von den Autofahrern erzeugten Gefahren ausgesetzt ist. Das als wenn Bewegungsmuffel Joggern Beinchen stellen würden um denen eine Nase zu drehen was Gesundheit angeht.

Gesamtgesellschaftlich sinnvoll ist das natürlich nicht.

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and_over 22.08.2018, 08:59
5. ich wundere mich etwas

dass es zwischen Fahrrad und Auto in der Diskussion nichts gibt. Was ist mit dem morotisierten Zweirad? Schneller als das Fahrrad und Auto, platzsparend...ich sehe da nur Vorteile.

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mwroer 22.08.2018, 09:16
6.

Zitat von and_over
dass es zwischen Fahrrad und Auto in der Diskussion nichts gibt. Was ist mit dem morotisierten Zweirad? Schneller als das Fahrrad und Auto, platzsparend...ich sehe da nur Vorteile.
Ja, das Bromfiets ist eine schöne Alternative wenn man sich nur in der Stadt und bis zu 10 Kilometer im Umkreis (also 'nächste Ortschaft') bewegt.

Bei Euch wären dass dann Mofa oder Vespa (oder zählt das als Mofa?) aber: Wie würden die Straßen aussehen wenn davon wirklich mal tausende gleichzeitig rumfahren? Lärmpegel? Verkehrssicherheit für Fußgänger? So wie deutsche Fahrrad fahren will ich eher nicht erleben wie die räumliche Trennung zum Fußgänger verwischt.

Sorry.

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norgejenta 22.08.2018, 09:19
7. Großes Problem, kein Lösungswille

Nein ich bin kein Autohasser, hab selber ein relativ grosses. Aber ich hab das Glück und kann mit dem Rad in die Arbeit, trotz kuppiertem Gelände oder absolviere mein Lauftraining dorthin, da in der glücklichen Lage am Arbeitsort duschen zu können. Deswegen mach ich jetzt niemand Vorwürfe. Ich stelle nur fest... bei der Fahrt nach hause an den Autos vorbei:
1) Die meisten Autos sind mit einer Person, maximal 2 besetzt. (1500 kg Metall um 78 bis 140 Kilogramm Biomasse zu bewegen).....
2) Die meisten daddeln beim Autofahren und gucken nur sporadisch auf die Strasse..... (für Radfahrer eher ungesund)..
3) Radwege sind nicht bzw. nur wenig existent.

So.. und nun kann sich jeder selber die Frage beantworten wie lange das gutgeht..

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heb78 22.08.2018, 09:37
8. Auto - Roller - Fahrrad - ÖPNV?

Zitat von and_over
dass es zwischen Fahrrad und Auto in der Diskussion nichts gibt. Was ist mit dem morotisierten Zweirad? Schneller als das Fahrrad und Auto, platzsparend...ich sehe da nur Vorteile.
Beim Moped/Roller/Motorrad sehe ich nur flächenmäßige Vorteile. Da sie aber die gleiche Fahrbahn wie die PKWs benutzen, stehen sie daher auch im gleichen Stau. Also, wenn sie sich nicht verbotenerweise durchmogeln sehe ich da keine zeitlichen Vorteile. Allenfalls noch in der Parkplatzsuche...

Ich bin froh, mit dem Rad zur Arbeit fahren zu können. Dazu führt mein Weg zu 95 Prozent auf abgetrennten Wegen ohne Autos. Daher ist die Luftverschmutzung und erhöhte Unfallgefahr für mich kaum relevant.

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dimaco 22.08.2018, 09:39
9. Städte

wurden für Menschen gebaut und nicht für Autos.
Radfahren ist auch nur gesund, wenn eine autofreie Strecke vorhanden ist.

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