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Fehlende Nachtruhe: Deutschland schläft schlecht
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Der Schlaf kommt zu spät, das Aufwachen zu früh: Millionen Menschen in Deutschland leiden an Schlafstörungen. Eine der möglichen Folgen: gefährlicher Sekundenschlaf am Steuer.

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Olaf 14.06.2017, 11:16
1.

Nun, wenn die zunehmende Dunkelheit abends wichtig für einen gesunden Schlaf ist, sollte man zuerst einmal über die jährliche Umstellung auf die Sommerzeit nachdenken.

Die bewirkt nämlich genau das, es wird abends später dunkel.

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edl666 14.06.2017, 11:27
2. Ratlos

Während ich diesen Artikel lese, sitze ich mit tränenden Augen am Schreibtisch, denn die Nacht war mal wieder ausgesprochen kurz. Und die Nacht davor auch. Und die davor auch. Heute geschlafen: 2 Uhr bis 6 Uhr. Gestern: 3 Uhr bis 8:30 Uhr, Vorgestern: 1 Uhr bis 6 Uhr. Und so weiter. Seit gut 20 Jahren schlafe ich nicht ordentlich und da ich mich den medizinischen Mitteln verweigere, ist kaum Abhilfe in Sicht. Egal, ob ich große Sorgen oder gar keine Sorgen habe - der Schlaf will nicht kommen und wenn er dann kommt, ist er viel zu kurz. Ich habe gelernt, damit zu leben, aber schön ist das nicht. Ich wundere mich eher, wie mein Körper das eigentlich durchsteht, denn ich laufe eigentlich immer auf Reserve. Ein früher Tod scheint mir gewiss, aber was soll's - dann kann ich wenigstens lange "schlafen". Freu mich drauf.

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Crom 14.06.2017, 11:33
3.

Zitat von Olaf
Nun, wenn die zunehmende Dunkelheit abends wichtig für einen gesunden Schlaf ist, sollte man zuerst einmal über die jährliche Umstellung auf die Sommerzeit nachdenken. Die bewirkt nämlich genau das, es wird abends später dunkel.
Ich hab eher ein Problem damit, dass es zu früh hell wird und man daher unbeabsichtigt wach wird. Daher ist das mit der Sommerzeit schon ganz praktisch.

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Olaf 14.06.2017, 11:54
4.

Zitat von Crom
Ich hab eher ein Problem damit, dass es zu früh hell wird und man daher unbeabsichtigt wach wird. Daher ist das mit der Sommerzeit schon ganz praktisch.
Ich dagegen finde es besser, wenn man morgens im im hellen los kann. Man ist viel munterer. So sieht jeder das unterschiedlich.

Es war nur ein Punkt, der mir im Artikel gleich auffiel. Wenn die zunehmende Dunkelheit abends wichtig für den Biorhythmus ist, dann sollte man eben als erstes über eine Zeitumstellung nachdenken, die dem genau entgegenwirkt.

Ich kann mir das gut vorstellen, ich bin früher beruflich oft im nördlichen Schweden und Finnland gewesen. Dort wird es im Sommer gar nicht mehr dunkel. Was sehr irritierend ist und zumindest bei mir auch zu einem Zustand der Dauermüdigkeit geführt hat.

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rle 14.06.2017, 12:33
5.

Warum wird mit keinem Wort die Lärmbelastung erwähnt?

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MyFewCents 14.06.2017, 13:31
6.

Ich leide seit 17 Jahren unter chronischer sog. "idiopathischer Insomnie". In dieser Zeit habe ich so einiges gelernt, vor allem, dass man in der Medzin im Verständnis von Schlafstörungen nicht viel weiter ist als beim Aderlass, ausgenommen Restless-Leg Syndrom oder Schlafapnoe. Und ebenso, dass das nicht zuletzt an der Ignoranz der Mediziner selbst liegt, deren Aufgabe es eigentlich wäre, über Probleme, welche sich nicht mit den 20 0-8-15 Medikationen erfolgreich behandeln lassen, entsprechend nachzudenken und (!) zu recherchieren, schließlich sollte man irgendwann auch mal wissenschaftliches Arbeiten gelernt haben. Bei ausbleibendem Therapieerfolg wird aber gewöhnlich nur weiter herumprobiert, bis man als Patient schließlich als lebender Sondermüllbehälter herumläuft - wenn man nicht irgendwann "stop" ruft und sich mit seiner Störung bis zum nächsten medizinischen Quantensprung abfindet. Da ich ein durchaus aufgeschlossener Mensch bin, hab ich von den üblichen Therapieansätzen so ziemlich alles durchprobiert: Hausmittelchen, diverse Verhaltenstherapien, autgenes Training, Psychotherapie, Psychopharmaka, dabei alle Klassen von Antidepressiva & einige Neuroleptika, sogar einigen Hokuspokus "verordnet" von Freunden/Familie (dies aber nur, damit diese endlich Ruhe geben und die Lamentierereien, dass man sich "ja nicht helfen lassen will" ein Ende haben), Schlafhygienemaßnahmen sowieso. Bis auf die medikamentösen Therapieversuche war alles wenigstens ohne Nebenwirkungen, was ich jedoch speziell vom letztverschriebenen atypischen Neuroleptikum allerdings nicht sagen kann: Angst- und Beklemmungszustände, Gewichtszunahme, Störungen des Blutbildes und Hormonhaushaltes, Prädiabetes. Und wie wollte man diesen Nebenwirkungen abhelfen: mit weiteren (!) Pharmazeutika. Da war selbst für mich als compliance- und experimentierfreudigen Patienten letztendlich das Maß voll. Ich hab das Mittel verweigert (nach Ausschleichen, das ich mir dann selbst verordnete, denn von Medizinerseite wurde mir Tod und Teufel prognostiziert); das ist jetzt 3 Jahre her - der Schlaf ist zwar nicht besser geworden, aber auch nicht schlechter. Allerdings ist mein psychisches Wohlbefinden signifikant gestiegen, genauso sind die überflüssigen Pfunde von selbst verschwunden und alle Blutwert wieder im Normalbereich. Ich habe mich daran gewöhnt, nur 3 bis hin und wieder 5 Stunden zu schlafen, auch wenn mir die Tagesmüdigkeit durchaus sagt, dass der Schlaf nicht ausreichend ist. Solange die Schlafforschung jedoch nicht mit wirklichen Fortschritten aufwarten kann, und ich mit den derzeitig verfügaren medikamentösen Maßnahmen offensichtlich keine Wirkung, dafür aber (un-)absehbare pathogene Nebenwirkungen rechnen muß, werde ich eben meine Schlafstörung akzeptieren.

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schlauchschelle 14.06.2017, 13:50
7. Lärmbelästigung

Zitat von rle
Warum wird mit keinem Wort die Lärmbelastung erwähnt?
Noch bis vor ca. 10 Jahren konnte ich gut Nachts mit offenem Fenster schlafen (bei halb geschlossenem Rolladen). Ich hatte frische Luft, es war lärmmäßig gut auszuhalten. Dann kam die Umgehungsstraße, aus Kostengründen ohne Lärmschutz gebaut, mit ihr alles, was Krach macht (Motorräder am Begrenzer, Klappenauspuffanlagen, dass die Gläser im Schrank klirren uvm), und auch der Krawall der am Ort vorbeiführenden A3 (ohne Lärmschutz, da zu teuer) wird immer mehr. Selbst bei großer Hitze lasse ich mittlerweile die Fenster ständig zu, weil mir nach einiger Zeit diese Dauerbeschallung, vor allem Nachts, unterschiedlicher Intensität nur noch auf die Nerven geht. Aber selbst mehrfach verglaste Fenster halten diesen, oftmals völlig unnötigen Krach (ohrenbetäubende Auspuffanlagen etc.), nur bedingt ab. Schon öfter bin ich Nachts hochgeschreckt, weil einer meinte, seinen Boliden im Begrenzer mit aufgerissener Klappenanlage die Umgehungsstraße hochprügeln zu müssen...

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freiheitimherzen 14.06.2017, 14:22
8. regelmäßig Meditieren hilft auch

Regelmäßig Meditieren entspannt auf Dauer den Geist - und ein entspannter Geist KANN schlafen.

Viele Grüße

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B!ld 14.06.2017, 14:27
9. krank durch die von der EU-verordneten Sommerzeit

Wie soll man im Sommer zeitig schlafen gehen, wenn es bis in die frühe Nacht hell ist, und morgens konzentriert Auto fahren, wenn noch nicht mal der Tag richtig begonnen hat? Die Verhaltenstherapie sollten die Politiker machen, die sich krankhaft in den Lebenswandel der Bevölkerung einmischen.

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