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Gesundheit: Worauf man bei Medizin-Apps achten sollte
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Puls, Blutzucker und Blutdruck messen: Der Markt ist voll von Gesundheits-Apps. Manche sind nützlich, manche bergen Risiken. Experten warnen davor, das Smartphone als Arzt-Ersatz zu sehen.

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kaffee-junkie 31.03.2015, 08:49
1. Hausarzt

Naja viel schlechter als die Diagnose, die mein Hausarzt mir nach 2 Std Wartezeit und 30 Sek Untersuchung stellt, kann eine App auch nicht sein.
Manchmal hat mir Dr. Google schon ganz gut geholfen Symptome einzuordnen.
Bei einem offenen Bruch würde ich keine App bemühen aber bei Kleinigkeiten, die sich nicht verschlimmern, gehe ich nicht mehr zu Doc.

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DerNerd 31.03.2015, 10:30
2.

Ich nutze selbst einige Apps und auch zusätzliche Geräte wie Puls und Blutdruckmesser sowie Sauerstoffsättigung des Blutes. Im großen und ganzen sind die sehr hilfreich bsp. bei der Gewichtsreduktion und Steigerung der Fitness. Bei einem Arztbesuch habe ich zudem den Vorteil ordentlich Daten liefern zu können, was auch für den Arzt hilfreich ist. Generell gehe ich aber auch nur zum Arzt wegen dem Blutbild alle Jahre und wenn mir wirklich was fehlt. Pillepalle für das ich nur einen gelben Schein für den Arbeitgeber brauche, dafür genügt mir auch ein 30 Sekundenbesuch in der Praxis (weils halt sein muss wegen dem Schein, so ginge ich gar nicht hin).
Fazit: Fitness und Medizinapps können durchaus hilfreich sein, zur Unterstützung, zur Kontrolle über längere Zeit - vernünftig und mit Verstand eingesetzt versteht sich.

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FabianSvii 31.03.2015, 11:10
3. Selbst beantwortet...

Zitat von kaffee-junkie
Naja viel schlechter als die Diagnose, die mein Hausarzt mir nach 2 Std Wartezeit und 30 Sek Untersuchung stellt, kann eine App auch nicht sein. Manchmal hat mir Dr. Google schon ganz gut geholfen Symptome einzuordnen. Bei einem offenen Bruch würde ich keine App bemühen aber bei Kleinigkeiten, die sich nicht verschlimmern, gehe ich nicht mehr zu Doc.
Warum gehen Sie überhaupt erst wegen Kleinigkeiten zum Arzt? Außer mit einer Krankschreibung kann ihnen bei solchen Zimperlitzchen auch kein Arzt helfen.

Damit beantwortet sich dann auch die Frage, warum Sie zwei Stunden im Wartezimmer sitzen mussten: Sie waren mit Ihrem damaligen Konsultationsbedarf eben leider nicht der Einzige!

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genervtneu 31.03.2015, 11:47
4. Sowas aber auch ....

Ich war schon mal krank und wurde wieder gesund, ganz ohne App. Zu Aufzeichnung von Gesundheitsdaten mag sowas ja ganz nützlich sein, aber mittlerweile gibts es ja viele Hypochonder, da zwickt im Zeh und sofort wird gegooglet. Dabei kommt dann raus, dass irgendein Witzbold, Schamane oder experimentierfreudiger Arzt ohne Approbation der Meinung ist, man müsste Fuß oder Bein sofort absägen oder für teuer Geld mit umettikettierten Kloreiniger behandeln.
Früher gab es sowas wie einen Durschgangsarzt, der einfach nur gut Diagnosen stellen konnte und man bekam ein Medikament oder wurde zum entsprechenden Spezialisten geschickt. Sowas braucht man heute wieder, dann bekommt man die Gesundheitskosten auch wieder in den Griff, denn eine App tastet einen z.B. nicht ab und stellt keine bohrenden Fragen. Gehen sie mal morgens zu einem Hausarzt, da ist alles voll verfetteter Rentner, die über Blutdruckprobleme und Atemnot klagen, aber die Wahrheit nicht hören wollen,nämlich, dass sie zu fett sind und sich bewegen und abnehmen müssen.

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kaffee-junkie 31.03.2015, 12:19
5.

Zitat von FabianSvii
Warum gehen Sie überhaupt erst wegen Kleinigkeiten zum Arzt? Außer mit einer Krankschreibung kann ihnen bei solchen Zimperlitzchen auch kein Arzt helfen. Damit beantwortet sich dann auch die Frage, warum Sie zwei Stunden im Wartezimmer sitzen mussten: Sie waren mit Ihrem damaligen Konsultationsbedarf eben leider nicht der Einzige!
Wie ich ja sagte, gehe ich bei Kleinigkeiten nicht zum Doc.
Aber selbst bei schlimmeren Erkrankungen wird innerhalb von Sekunden eine der Standard Diagnosen gezückt und das Standard Medikament verschrieben. Das könnte allerdings auch Google.
Meiner Meinung nach können die Ärzte gar nichts dafür. Das System erlaubt kaum mehr.

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DerNerd 31.03.2015, 12:42
6.

Zitat von genervtneu
Ich war schon mal krank und wurde wieder gesund, ganz ohne App.
Genau, das schafft der Körper entweder alleine oder wenns ernster ist tatsächlich mit moderner Medizin. Bei den Apps gehts aber gar nicht um dieses Thema. Apps dienen entweder einer Aufzeichnung (nichts anderes als Papiertagebücher früher, nur eben praktischer - aber nicht unbedingt sicherer) oder eben zur Unterstützung bestimmter Ziele, bsp. Gewicht reduzieren, rauchen aufhören, Fitness steigern. Für genau diese drei Punkte habe ich persönlich Apps erfolgreich eingesetzt. Keine Frage, es wäre auch ohne gegangen, aber mit den Apps hat es einfach mehr Spaß gemacht. Insb. wenn man sich bsp. mit anderen messen kann - klar, das kann man auch im Sportverein (mach ich auch) - trotzdem ist das eine motivierende Zusatzfunktion.
Das Leute mit Problemen durchaus jedesmal vom Arzt gesagt bekommen was zu tun ist und sich nicht dran halten ist ein anderes Thema. Diesen Leuten wird auch eine App nicht helfen können. Denn in erster Linie muss man etwas wollen, durchziehen, den inneren Schweinehund überwinden. Wenn das geschafft ist, kann man mit Apps den Fortschritt protokollieren und ganz gut planen. Für ersteres gibts keine App.

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rudi.waurich 31.03.2015, 12:46
7. Die

Medizin- Apps sind Klasse? Da müssen die Benutzer nur aufpassen, daß sie beim Kontrollieren ihrer Vital - Werte nicht unter den Stadtbus laufen. :)

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kreativsinn 01.04.2015, 08:21
8. Wie heisst denn

die App, die auf dem Foto gezeigt wird? Sieht interessant aus!

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abby_thur 01.04.2015, 09:46
9. Guter Kommentar

Zitat von rudi.waurich
Medizin- Apps sind Klasse? Da müssen die Benutzer nur aufpassen, daß sie beim Kontrollieren ihrer Vital - Werte nicht unter den Stadtbus laufen. :)
Ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit.

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