Forum: Gesundheit
"Hart aber fair" über Pflegenotstand: Eine simple Wahrheit
WDR/Oliver Ziebe

Zu wenig Personal, zu viel Stress: Was muss die nächste Regierung tun, um den Pflegenotstand zu verbessern? Das wollte Moderator Plasberg wissen. Doch es gab kaum Kontroverse - und so wurde eine simple Wahrheit nicht deutlich genug.

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Uchtl 10.10.2017, 06:04
1. Beitragsbemessungsgrenze

Mit welchen Recht, frage ich mich, mit welchen Recht dürfen Besserverdienende und selbständige immer noch für sich selber entscheiden sich nicht an der gesetzlichen Krankenversicherung und Rentenversicherung zu beteiligen.
Wo ist hier die Solidarität? Solidarität bedeute für mich, wenn ausnahmslos alle in einen Topf bezahlen. Wer es sich leisten kann, kann und soll sich zusätzlich versichern. Aber bitte nur zusätzlich und nicht ausschließlich. Insbesondere Besserverdienende kommen da billiger weg und erhalten dazu auch noch die besseren Leistungen.
Es wäre sicherlich nicht die Lösung aber zumindest schon mal ein Anfang wenn diejenigen wenigstens mit einem Mindestsatz zur Kasse gebeten würden. IN der Pflege, Kranken und der Rentenversicherung.

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rorufu 10.10.2017, 06:04
2. das ist doch relativ Einfach

Ein Prozent der Rüstungsaiusgaben für Pflege und Gesundheit verwenden und das Problem wird leines mehr sein. Oder nehmen wir fünf Prozent der Rüstungsaiusgaben. Es ist ein Irrsinn, dass dafür Geld im Überfluss da ist. Aber dieses Tema scheint ein Tabu zu sein. Warum?

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Freidenker10 10.10.2017, 06:39
3.

Ich fand die Sendung eigentlich ganz gut, vor allem ist mir wichtig das überhaupt darüber berichtet wird! Einzig bei den Gehaltsangaben muss ich Einspruch erheben, denn die tariflichen Gehälter in städtischen Kliniken und Heimen decken zum einen nur einen winzigen Teil der Pflegekräfte insgesamt ab und entsprechen in keinsterweise dem Durchschnitt, da die mit Abstand größten Träger kirchlich, sozial oder privat sind und die zahlen alle deutlich weniger!

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!!!Fovea!!! 10.10.2017, 06:51
4. Was der Staat tun kann?

Der Staat macht das, was er immer macht:

1. Einsetzen einer Expertenkommission
2. Ergebnis: Beitragserhöhung
Fertig.

Ideen, Kreativität gibt es nicht, da das benötigte Geld woanders wichtiger benötigt ist:

Rettung ruinöser Flugfirmen, Rettung maroder EU-Staaten u.v.a.m.

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kleinsteminderheit 10.10.2017, 06:54
5. Die Menschenwürde unter Finanzierungsvorbehalt

Ein Lebensabend in Würde, ohne Angst vor Abhängigkeit, Fremdbestimmung und Schmerz ist derzeit in Deutschland noch eine Utopie. Die In der Sendung beschriebenen Zustände sind völlig indiskutabel .Wer in der Pflege ist, hat nun mal keine politische Stimme mehr und hält auch den jahrelangen Klageweg nicht durch. In der Sendung wurde gesagt, dass in Skandinavien mit 3% des Bruttoinlandsprodukts ein weitaus besseres System finanziert wird. Das sind wohl die 3%, die bei uns nun in die Rüstung fließen sollen.

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imo27 10.10.2017, 06:56
6.

Ich verstehe das alles nicht mehr. Vor der Wahl wurde gesagt, 20 oder 40 Milliarden Zusatzausgaben sind kein Problem, Schäuble schwimmt in den Milliardenüberschüssen.
Jetzt nach der Wahl soll für den Kampf gegen Pflegenotstand nicht genug Geld vorhanden sein? Dann muss man die Steuern erhöhen. Was sonst?

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so-long 10.10.2017, 07:32
7. Alles super

Wenn kuenftig geringere Wochenarbeitszeiten (siehe IG-Metall) zu entsprechend niedrigerem Lohn- und Sozialversicherungsaufkommen fuehren, wird die Pflegesituation schlechter im Vergleich zum bemaengelten heute. Ich hoere schon die reflexartigen Rufe nach mehr Umverteilung jeglicher Art.

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skylarkin 10.10.2017, 07:36
8.

Wie bitte ausgerechnet Spon beschwewrt sich, dass die Geldfrage ausgeklammert wird? Wir haben doch massenweise Geld. Mal abgesehen davon, dass wir für illegale CUM-Ex Geschäfte Dutzende Milliarden spendieren, Steuerflucht in Milliardenhöhe zulassen und Energie-Deals mit der Atomwirtschaft so dämlich einfädeln dass wir Milliarden nachzahlen müssen (um nur mal einige Verschwendungsfelder aufzuzählen), geben wir pro Jahr je nach Schätzung auch noch 30-50 Milliarden für Migranten aus, von denen die Hälfte keinen Aufenthaltsstatus bekommt, während wir lt. Destatis (statistische Bundesamt) nur 34 Milliarden für die Pflege von 2,86 Mio Pflegebedürftigen in Pflegeheimen und zuhause ausgeben. Ich könnte mich so aufregen über all diese Verschwendung. Ich bin gerade in der Situation mich intensiv mit der Pflege befassen zu müssen. Es ist eine Katastrophe!

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wrzlbrnft 10.10.2017, 07:41
9. Wenn es um die Finanzen geht ...

... verliert man sich im nebulösen, insbesondere die Herren Baumann und besonders Pimpertz. Will er mit der privaten Finanzierung einen neuer Flop wie bei der Riesterrente aufbauen:Wir zahlen und die Versicherungen Söhnen ab? Auch Herr Baumann hatte fadenscheinige Ausflüche wenns um vorhandene Personal geht.
Bei diesen Problemstellen hackte Herr Plasberg leider nicht nach!

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