Forum: Gesundheit
Hohe Verletzungsgefahr: Kleinkinder sollten nicht auf Schoß der Eltern rutschen
imago/Westend61

Auf der Rutsche nehmen viele ihr Kind auf den Schoß, um es zu beschützen. Doch Daten aus den USA zeigen: Tatsächlich riskieren Eltern damit schwere Beinbrüche bei ihrem Nachwuchs.

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El pato clavado 15.09.2017, 12:04
1. Sicherheit

man hört immer öfter Klagen über die Sicherheit auf den Spielplätzen was die Geräte betrifft. Bleibt die Sandkiste, wenn diese kein Katzenklo ist. Also nur der Rasen, aber ohne Hundekacke.. Bleibt nur eine gute Kita

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g_bec 15.09.2017, 12:07
2. wzh

Auf dem Bauch mit den Füßen voran rutschen und sicher auf dem Hintern landen? Aber nur mit einer halben Schraube in der Flugphase.
Ansonsten: Das Handy der Eltern scheint das größere Risiko für die Kinder zu sein.

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jamon 15.09.2017, 12:09
3.

"WAS? ihre tochter kann noch nicht alleine rutschen?! also.....unser kind ist da schon viel weiter. wie alt ist sie denn? waren sie schon mal bei einem Kinderpsychologen?! nicht.....tztztz"

meine tochter wollte eh immer alleine rutschen und sie macht das großartig. :)

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Stäffelesrutscher 15.09.2017, 12:20
4.

Da wird der »Darwin Award« gleich an der nächsten Generation ausgelassen.

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lollopa1 15.09.2017, 12:26
5. Amerikanische Forscher haben herausgefunden....... :-)

Ja, wenn wir die nicht hätten würden wir bestimmt alle verblöden... Mal davon abgesehen kann ich es mir sehr gut vorstellen wenn eine stark übergewichtige amerikanische Mama auf einer Kinderrutsche ihr Glück versucht, das kann ja nicht gut gehen. Auf die Idee die lieben kleinen mal selber was auszuprobieren lassen kommt heute wohl kein Mensch mehr. Mal abgesehen davon dass heute eine kleine Schürfwunde direkt den nächsten Notarzteinsatz auslöst.....

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andreasclevert 15.09.2017, 12:35
6. Spagat...

"schon wenige Sekunden der Unachtsamkeit reichen aus...." kann man dann wieder einmal kontrastieren mit der Fülle - auch in SPON - der Helikoptereltern-Artikel, wo man sich gut und gerne darüber lustig macht, wie überbehütet die heutige Kindergeneration ist... Ab durch die Mitte, vermute ich, ist immer mal ein guter Ratschlag.

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murksdoc 15.09.2017, 12:50
7. Statistik für Kleinkinder

Bevor jetzt noch mehr Eltern jedwenden Geschlechtes in den nervtötenden: "Jean-Paul lass das", "Bjönte, nicht da hoch", "Emma-Gertrud, fass das nicht an" Chor einstimmen: Spielplätze wie hier in Deutschand gibt es in den USA so gut wie nicht. In den USA stehen verrottende ehemalige Spielgeräte auf betonierten Hartplätzen, die vor allem als Parkplätze benutzt werden. Amerikanische Zahlen sind deshalb mit unseren schlecht vergleichbar. Noch weniger sind es die aus Österreich. Die beruhen auf einem Vergleich der Unfallzahlen der Jahre 2015 und 2016. Weil für 2016 aber nur Zahlen bis zum September vorlagen, hat man die auf den Rest des Jahres "hochgerechnet" und dabei diesen Unterschied gefunden. Dass man nicht die Zahl der Badeunfälle im Juli und August auf den Dezember und Januar "hochrechnen" kann, leuchtet jedem ein. Warum man Unfälle in Kindergartenaussenbereichen, die im Frühling und Sommer passiert sind, 1:1 auf die harten Wintermonate übertragen kann, ist mir genausowenig einleuchtend. Vielleicht ist der prognostizierte Anstieg von 12 800 Unfällen in 2015 auf 13 600 Unfälle in 2016 (Österreich) ja auch viel harmloser ausgefallen, weil bei -20°C und 3 Meter Schnee auf dem Spielplatz niemand Lust hat, die Rutsche zu benutzen, folglich auch keiner herunterfallen konnte und nicht, weil man in den Wintermonaten weniger auf sein Handy starrt. Verglichen mit den konstant 167 000 Unfällen von Kindern zwischen 0 und 9 Jahren , die jedes Jahr in Deutschland registriert werden, und die vor allem durch "irgendwo herunterfallen" verursacht worden sind, von denen 99,9% mit Prellungen, Platzwunden oder auch mal einer Gehirnerschütterung ausgehen, sind die Zahlen aus Österreich sowieso harmlos. Das Deutsche KiTa Handbuch"Prävention von Unfällen in Kindergartenbereichen" rät dabei explizit dazu, die Kinder ihre Spielplätze selber erobern zu lassen und ihnen nicht auf Schritt und Tritt hinterherzuspringen, geschweige denn mit ihnen zusammen zu rutschen. Natürlich kann dabei etwas passieren, aber unsere Spielplätze sind so ausgelegt, das der Lerneffekt gösser ist, als das erlittene Trauma. Den Umgang damit muss man nämlich auch lernen. Oder wieviel Prozent der Kinder glauben Sie, wissen, dass eine Herdplatte heiss ist, weil Mutter es gesagt hat und wieviel Prozent, weil sie sie angefasst haben? Meine Schätzung: Hundert zu Null Prozent. Nur erzählt man das den Eltern nicht. Das weiss schliesslich jede(r).

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allessuper 15.09.2017, 12:53
8. Wer wirklich auf das Wohl des Kindes hinaus ist

stellt IPhone oder Smartphone ganz weg. Das Kind spürt den Mangel an Aufmerksamkeit und es ist besser, die Hälfte der Zeit vollkonzentriert mit dem Kind zu verbringen als dieses körperlich-anwesend-geistig-weg. Kinder spüren das. Eltern spüren leider nicht mehr, dass sie geistig "off" sind wenn sie technisch "on" sind.

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Alfons Emsig 15.09.2017, 13:12
9. Ist doch ganz einfach

Wo ein Kind nicht selbständig wieder herunter käme, kommt es meistens auch gar nicht allein hinauf. Die meisten Spielgeräte hierzulande sind nach diesem Grundsatz konstruiert. Einfach machen lassen. Und Unfälle, die "durch wenige Sekunden" Unaufmerksamkeit nicht verhindert wurden, wären es auch sonst nicht. Das geht schneller, als man gucken kann. Es sei denn, Mama oder Papa entfernen sich niemals mehr als eine Handbreit vom Kind. Und so wollen wir ja auch wieder nicht sein.

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