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Intervallfasten: "Sie müssen keine Kalorien zählen, sondern Stunden"
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Statt Kalorien zählen auf die Uhr schauen: Beim sogenannten Intervallfasten geht es nicht darum, was man isst, sondern wann man isst. So funktioniert's.

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rainerwäscher 17.08.2018, 11:19
1.

Ich esse um 8, 12 und 16 Uhr. Nehme kein Gramm ab, eher zu.
Die einzig wirksame Methode ist FdH.

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soyafreund 17.08.2018, 11:31
2. Beste Erfahrungen

Ich mache Intervallfasten nun seit rund 5 Jahren. Es ist das Beste, was einem passieren kann...Übergewicht, krank, antriebsarm..., was ist das? Und - ehrlich - Intervallfasten macht glücklich...Ich esse am Tag rund 4 Stunden wie ein Scheunendrescher(macht richtig Laune), dann 20 Stunden nix mehr...Und das noch - man hat dann Lust auf vieles Andere mehr..

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**Kiki** 17.08.2018, 11:32
3. Unglaublich.

Zitat von
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung kritisiert, dass "sie meisten Konzepte des Intervallfastens keine oder nur sehr vage Empfehlungen zur Lebensmittelauswahl beinhalten. Sie hält das Intervallfasten deshalb für nicht sinnvoll, um sein Gewicht langfristig zu regulieren.
Das Konzept der DGE funktioniert nachweislich so schlecht - und das GERADE langfristig gesehen -, daß inzwischen Magenband-OPs, die teuer sind und ein gewisses Risiko enthalten, als vermeintlich einzige Rettung bei hohem Übergewicht immer mehr in Mode kommen. Wie kommen die auf das schmale Brett, ein funktionierendes Modell zu kritisieren? Wer bezahlt die eigentlich? Wir Steuerzahler? Wenn ja, muß das ein Ende haben. Die sind eine Gefahr für die Gesundheit der gesamten Bevölkerung.
Aktueller Stand bei mir: minus 32 kg nach knapp 17 Monaten. OHNE meine Lebensmittelauswahl oder -menge zu beschränken und OHNE mehr Sport zu treiben.

Ach ja, daß es "schwieriger" sei, einen ganzen Tag lang null Kalorien zu sich zu nehmen, ist ein Mythos. Hätte es sich nicht als unerwartet einfach erwiesen, würde ich das nicht seit neun Monaten durchschnittlich zehn Tage im Monat ohne die geringsten Probleme praktizieren. Angefangen hatte ich auch mit kürzeren Intervallen, weil ich dachte, 36 Stunden am Stück (eine Nacht, einen Tag und noch eine Nacht) würde ich das Fasten nicht durchhalten. Tatsächlich habe ich nach einem Fastentag morgens noch nicht einmal Hunger. Intervallfasten nur mit Wasser und schwarzem Kaffee hat sich als geradezu lächerlich einfach erwiesen.
Und das, obwohl ich doch als Übergewichtige für so was doch eigentlich viel zu undiszipliniert sein müßte, wenn man einem weiteren Mythos Glauben schenkt. ;-)

Was mich betrifft, kann sich die DGE ihre Ernährungsempfehlungen dorthin schieben, wo die Sonne nicht scheint. Das gesamte Konzept mit der Energiebilanz (zugeführte Energie minus Energiebedarf = Gewichtszu- oder -abnahme) stimmt von vornherein nicht.

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moev 17.08.2018, 11:54
4.

Mittel- bis langfristig ist die Kalorienbilanz das einzige was zählt.

Wer im Ess-Intervall täglich 10k kcal reinschaufelt, dem hilft kein Fastenintervall und wenn er 1/23 macht

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moev 17.08.2018, 12:00
5.

Zitat von **Kiki**
Das gesamte Konzept mit der Energiebilanz (zugeführte Energie minus Energiebedarf = Gewichtszu- oder -abnahme) stimmt von vornherein nicht.
Doch, sofern wir mal davon ausgehen das Sie nicht das erste medizinische Wunder sind, ist die Energiebilanz das einzige was zählt.

Nur die "Leugner" ihre Energieaufnahme bzw. -verbrauch falsch messen. Energieaufnahme != zugeführte Nahrung, bzw. ist eine Teilsumme der max. Energie aus der zugeführten Nahrung die von der persönlichen Effizienz abhängt mit der der eigene Körper die Nährstoffe extrahieren kann. Im Extrem kann Person A aus vier belegten Brötchen weniger Energie ziehen als Person B aus nur zweien einzigen. Dann würde B zu viel essen, auch wenn sie nur "halb so viel" isst wie A. Wichtig ist was effektiv drin bleibt, nicht was rein geht.

Sport, FdH, Intervall sind einzig verschiedene Möglichkeiten den persönlich besten Weg zu finden die negative Energiebilanz zu erreichen.

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olliver_123 17.08.2018, 12:04
6. Kalorien trotzdem entscheidend

Egal ob man 2x am Tag oder 6x am Tag ist oder ganze Tage gar nichts. Am Ende geht es um die Energiebilanz. Da muss jeder schauen, wie er diese zum Abnehmen positiv bzw. negativ gestaltet. Bei mir fällt der Blutzuckerspiegel recht schnell ab (esse sicherlich auch die falschen Sachen), da komme ich mit vielen kleineren Portionen besser klar. Die langen Pausen beim Intervallfasten werden da zur Qual, auch meine Verdauung kommt da nicht in Schwung. Andere haben nicht so den Heißhunger und oder sind schnell satt. Da passt das Intervallfasten besser, weil sie es nicht schaffen, in den wenigeren Essenszeiten so viel zu essen, wie vorher in der längeren Zeit. Das wiederrum stellt für mich gar kein Problem dar. Ausprobieren sollte es aber jeder mal, der Probleme mit dem Gewicht hat, auf die Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte man da nicht hören...

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zeisig 17.08.2018, 12:08
7. Das Titelfoto ist bezeichnend.

Wenn ich das Titelfoto zum Maßstab nehme, dann brauche ich kein Intervallfasten mehr. Salat, Wasser und Brot, serviert von der schlanken Dame des Hauses - nein danke !

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Bundestrainer 17.08.2018, 12:13
8. Immer wieder derselbe Nonsense

Und wieder mal wird eine neue Diätsau durch's Dorf getrieben und die Heilsapologeten jubeln schrill nach dem Motto: UNGLAUBLICH... ICH ESSE WAS ICH WILL / SOVIEL ICH WILL / UND DAS OHNE SPORT UND NEHME 10 / 20 / 30 / ETC KG AB!!! Was für ein Schwachsinn! Leute, es ist so einfach, man nennt es Thermodynamik: wenn ihr z.B. 2000 kcal pro Tag braucht um Euer Gewicht zu halten, dann nehmt ihr ab, wenn ihr weniger als 2000 kcal pro Tag zu Euch nehmt. Punkt. Dabei könnt ihr essen was ihr wollt und wann ihr wollt, nur nicht soviel ihr wollt. Alternativ könnt ihr auch euren Grundumsatz z.B.durch Sport auf über 2000 kcal pro Tag erhöhen, dann nehmt ihr bei weiterhin 2000 kcal pro Tag ebenfalls ab. Alles andere ist Bullshit.

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StefanXX 17.08.2018, 12:19
9. Das "Konzept" mit der Energiebilanz ist ein Naturgesetz ...

Zitat von **Kiki**
Das Konzept der DGE funktioniert nachweislich so schlecht - und das GERADE langfristig gesehen -, daß inzwischen Magenband-OPs, die teuer sind und ein gewisses Risiko enthalten, als vermeintlich einzige Rettung bei hohem Übergewicht immer mehr in Mode kommen. Wie kommen die auf das schmale Brett, ein funktionierendes Modell zu kritisieren? Wer bezahlt die eigentlich? Wir Steuerzahler? Wenn ja, muß das ein Ende haben. Die sind eine Gefahr für die Gesundheit der gesamten Bevölkerung. Aktueller.......
Das "Konzept" mit der Energiebilanz ist halt nur dummerweise ein Naturgesetz und funktioniert deshalb sehr wohl, und zwar immer und überall in diesem Universum. Da können Sie hier schreiben was sie wollen. Und es ist einfach nur erschreckend wie vielen Leuten man immer und immer wieder solche ganz einfachen, grundlegenden Dinge erklären muss, die eigentlich jeder, der in der Schule nicht total weggepennt ist, kennen müsste. Aber gut, auch für Sie noch mal: Wenn Ihr Körper mehr Energie aufnimmt als er verbraucht bzw. wieder abgibt (sei es durch Sport oder Ausdünstungen oder weil sie ein schlechter Nahrungsverwerter sind und mehr Energie wieder über den Darm ausscheiden oder oder oder), dann nehmen Sie zu. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, denn das ist ein fundamentales Naturgesetz. Und wenn Sie das ernsthaft bezweifeln, dann wirft das kein gutes Licht auf Ihre Bildung.

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