Forum: Gesundheit
Legalisierungsprozess: Uruguays Apotheken verkaufen Cannabis
ICC/ DPA

Ausgewählte Apotheken in Uruguay werden ab Juli neben Pflaster und Antibiotika auch Cannabis im Sortiment haben. Die Bürger können sich dort mit bis zu zehn Gramm pro Woche versorgen - zu Niedrigpreisen.

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soulbrother 18.05.2017, 11:42
1.

Schlechte Nachrichten für den Schwarzmarkt und die Drogenbarone, denen damit nach und nach die Geschäftsgrundlage entzogen wird.

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raoul2 18.05.2017, 11:52
2. Ein erster Schritt

... in die richtige Richtung. Nur mit einer (schrittweisen) Legalisierung kann das Problem des illegalen Marktes tatsächlich bekämpft werden.

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Nico9 18.05.2017, 11:54
3. Gut für die guten Leute aus Uruguay

Escobar und Co. wird es nicht groß kümmern, mit Gras lässt sich eh nicht soooo viel verdienen. Die verkaufen weiter Kokain.

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Don Lucio 18.05.2017, 12:04
4. Dauerdröhnung garantiert

10 g pro Woche - das sind täglich fast anderthalb Gramm. Das reicht nach meiner Erkenntnis für einen mehrstündigen Vollrausch (ich unterstelle mal, dass es sich bei dem Gras um gute Qualität handelt, also nur Blüten und wenig Stengel). Sollte es sich sogar um "Chocolate" (als Hasch) handeln, könnte man mit dieser Menge sogar den Nachbarn gleich mitversorgen ...

Und das zu einem konkurrenzlos günstigen, fast Dumping- Preis.

Trotzdem eine Maßnahme, die zu begrüßen ist. Den mörderischen Drogenkartellen dürfte dadurch weitgehend die Existenzgrundlage entzogen werden. Eine Einsicht, der sich die betonköpfigen deutschen (und andere) Politiker hartnäckig verschließen. Aber da der Cannabis-Konsum bekanntlich weniger Lust auf Alk macht und damit diese liebgewonnene Steuerquelle schmälern würde, nimmt man lieber die Tragödien der Alkoholkranken und -siechen hin, als Politik für den Bürger zu machen.

Also dann: Bravo, Uruguay.

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joG 18.05.2017, 12:08
5. Peinlich, dass Uruguay....

....nun fortschrittlicher ist als Deutschland.

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maremo 18.05.2017, 12:18
6. richtig so

Ein Schritt, der auch in Deutschland längst überfällig ist.

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Tumtumo 18.05.2017, 12:22
7. Unerträgliche Naivität in DE

Ich kenne Menschen mit Schlafstörungen, welche auf Schlaftabletten verzichten konnten als sie Marihuana konsumierten statt Chemie zu schlucken. Aber da beginnt ja das Problem, die Vermarktung der Pillen Industrie würde leiden wenn die Menschen sich plötzlich selbst heilen, vorallem mit nur einem Mittel. Appetitlosigkeit, Schmerzen, Schlafstörungen etc etc etc. Vorallem aber weiß die Bierindustrie sehr wohl, das die Lust bzw der Bedarf an Alkohol gehemmt wird.... Unser Leid in DE sind zwei führende Branchen, Pharma und Alkohol... viel zu wichtig für Deutschland, darum wird es hier nie eine Legalisierung geben, das wäre ja viel zu Menschlich, wo kommen wir da hin.... *seufzzz*

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oisndoivnpsdv 18.05.2017, 12:23
8. Escobar

Zitat von Nico9
Escobar und Co. wird es nicht groß kümmern, mit Gras lässt sich eh nicht soooo viel verdienen. Die verkaufen weiter Kokain.
Escobar ist seit fast 25 Jahren tot. Den wird es ganz sicher nicht mehr groß kümmern :-)

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agt69 18.05.2017, 12:30
9. Wirklich traurig

dass Uruguay und ein großer Teil der US-Bundesstaaten eine modernere, intelligentere Drogenpolitik haben, als Deutschland und andere EU-Staaten.
Was ist los mit unserer Politik? Nahezu alle internationalen Experten sind der Ansicht, dass die Verbotspolitik gescheitert ist und dringend revidiert werden sollte. Glauben unsere Politiker ernsthaft, dass sie es besser wissen? Sind sie zu feige, eine Legalisierung umzusetzen? Oder fehlt ihnen einfach nur die Größe, sich selbst einzugestehen, dass ihre Aussagen der letzten Jahre schlicht und einfach falsch waren?

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