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Mythos oder Medizin: Nasse Haare + Winter = Erkältung?
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Bekommt man einen Schnupfen, wenn man im Winter mit nassen Haaren rausgeht? Über diese Frage wird in vielen Familien leidenschaftlich gestritten. Dabei gibt es eine klare Antwort.

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Affenhirn 09.02.2018, 09:29
1. Ziemlich leichtfertig

Das ist doch ein typischer Sorglosartikel. Natürlich gibt es völlig individuelle körperliche Reaktionen auf Stresssituationen von außen.
Beispiele von Bekannten:
Nach Jahren stellte jemand fest, warum er morgens immer leicht Schnupfen bekam: weil er barfuß rumlief. Seit er Schlafsocken trägt, tritt dieser Schnupfen nicht mehr auf.
Andere reagieren extrem empfindlich auf - auch kurze - Durchzugsituationen in Räumen, auch Autos.
Wer ungefönt schadlos bleibt, hängt durchaus auch vom Haartyp ab. Ich kenne Leute, die fönen ihr Haar nie, es ist in kürzester Zeit trocken. Andere, wohl mit dünnerem Haar, kommen (gefühlt?) ohne Fönen nicht aus.
Natürlich wird eine Infektion durch Viren (in der Regel) ausgelöst, aber das Immunsystem eines Jeden bietet dafür unterschiedlichen

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radbodserbe 09.02.2018, 09:31
2. Danke für diesen Artikel,

auch wenn er für mich leidgeprüftes Kind um Jahrzehnte zu spät kommt.
Die Wichtigkeit des ausgiebigen Händewaschens wird leider bis heute oft noch ignoriert.
Es handelt sich nun einmal um eine Infektionserkrankung.
Wenn uns nach Wärme ist, hat das meist seinen Grund und sie wird ja oft nicht nur physisch als angenehm empfunden, aber vor einer Erkältung hilft sie nun wirklich nicht.

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wo_st 09.02.2018, 09:51
3.

Mache das Nichtföhnen schon lange und ohne danach Krank gewesen zu sein. Zu den nackten Füßen von #1 habe ich nur erlebt, dass durch die Auskühlung auf unserem gefliesten Boden schon mal etwas Schnupfen vorkommt. Aber nie eine Viruskrankheit, da die Hände gewaschen werden und selten im Gesicht bzw Nase zu finden sind.

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hornochse 09.02.2018, 09:57
4. Bei Unterkühlung

kann man sich auch anderes einfangen. Ok es ging um Rhinoviren. Entzündung der oberen Atemwege, gar eine Bronchitis oder auf eine Lungenentzündung kann man in einem solchen Artikel nicht eingehen aber vielleicht darauf Hinweisen das man schneller anfällig für bakterielle Erkrankungen ist wenn man durchnässt sich in Kälte aufhält.

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kunibertus 09.02.2018, 10:00
5. Der Tendenz des Artikels

kann ich beipflichten. Wir sind als Kinder so ab April barfuß in die Schule gegangen, haben bei Wind und Wetter im Freien gespielt und sind nie krank geworden. Der Körper ist abgehärtet geworden und hat sich selbst geholfen, wenn irgendwo ein Schnupfenvirus auf der Lauer gelegen hat. Bloß die Mitschüler, die von ihren Eltern umsorgt worden sind, dass sie ja nicht frieren, haben regelmäßig im Unterricht gefehlt. Meine Söhne habe ich dann ab einem Alter von ca. zwei Jahren regelmäßig mit in die Sauna genommen. Das Ergebnis: Meine Frau konnte nie wegen der Krankheit eines Kindes zu Hause bleiben.

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freiheitimherzen 09.02.2018, 10:07
6. Kann nicht so wichtig sein

Zitat von radbodserbe
... Die Wichtigkeit des ausgiebigen Händewaschens wird leider bis heute oft noch ignoriert...
Kann nicht so wichtig sein.

Ich wasche mir die Hände sehr wenig. Trotzdem habe ich seit Jahren praktisch keine Probleme mit Erkältungen.

Aus meiner Sicht ist ein gesundes Immunsystem ausschlaggebend, nicht der hilflose Versuch etwas zu sterilisieren, was nicht sterilisierbar ist. Und für ein gesundes Immunsystem muß man über Jahrzehnte etwas tun. Dazu gehört neben den üblichen Empfehlungen (Wechselduschen, Sport, ...) auch das Aufräumen mit Konflikten zwischen den eigenen Ohren.

Viele Grüße

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yoda56 09.02.2018, 10:37
7. Propolis.

Bis vor 10 Jahren habe ich die Wintermonate regelmäßig mit Erkältungen aller Art verbracht. Dann riet mir ein Freund (Imker) zu Propolis. Ich nehme es regelmäßig, auch im Sommer. Zwar bekomme ich ab und zu ein Erkältungsgefühl mit den üblichen Anzeichen, nach einem halben Tag ist dieses aber wieder weg. Ich habe seit 10 Jahren nichts anderes mehr einnehmen müssen - 1x ein Antibiotikum wegen Borreliosegefahr - das wars. Vielleicht ist es ja Einbildung, aber ich werde es weiter nehmen - zu Anfang war ich sehr skeptisch.

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Europa! 09.02.2018, 10:54
8. Ja, ja ...

Es gehört zu den normalen Praktiken des Bücherschreibens und des Journalismus, dass man überkommenes Wissen erst mal in Frage stellt. Meine Erfahrung: Die "Erkältung" heißt ganz zu Recht "Erkältung". Jede Strapaze - Sport, Reisen, Alkohol (!), aber eben auch Kälte - schwächt das Immunsystem. Krankheitserreger, Viren, Bakterien, Pilze (!) sind allgegenwärtig. Händewaschen ist prima, und man soll auch die (Kita-)Kinder anderer Leute mit ihren Rotznasen nicht ständig anfassen, aber wenn man im Winter mit nassen Haaren herumrennt, "holt man sich (wirklich) den Tod", wie der Volksmund sagt.

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metastabil 09.02.2018, 10:59
9.

Zitat von yoda56
Bis vor 10 Jahren habe ich die Wintermonate regelmäßig mit Erkältungen aller Art verbracht. Dann riet mir ein Freund (Imker) zu Propolis. Ich nehme es regelmäßig, auch im Sommer. Zwar bekomme ich ab und zu ein Erkältungsgefühl mit den üblichen Anzeichen, nach einem halben Tag ist dieses aber wieder weg. Ich habe seit 10 Jahren nichts anderes mehr einnehmen müssen - 1x ein Antibiotikum wegen Borreliosegefahr - das wars. Vielleicht ist es ja Einbildung, aber ich werde es weiter nehmen - zu Anfang war ich sehr skeptisch.
Propolis kann bei längerer Anwendung allerdings auch zu Allergien führen. Daher ist Propolis für eine unkontrollierte Selbstmedikation eigentlich weniger geeignet.

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