Forum: Gesundheit Mythos oder Medizin: Schadet Lesen im Dunklen den Augen?
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Corbis Mein Vater warnte mich als Kind immer davor, im Dunkeln zu lesen, denn dann würde ich mir die Augen verderben, schreibt Matthias Wessel. Sollte man diesem weit verbreiteten Rat folgen? zum Artikel Antworten
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#21 03.02.2014, 13:26 von benutzer8472

Also ich habe als Kind (so 2. bis 4. Klasse) EXTREM viel gelesen und sehr sehr oft bei schlechtem Licht.
In der 5. Klasse wurden dann -5 Dioptrin auf beiden Augen gemessen, eingependet hat sich das nach der Pubertaet bei -8 Dioptrin.

Ein bisschen Genetik ist mit drin, aber ich denke wenn ich nicht so viel im Dunkeln gelesen haette waeren es weniger.

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#22 03.02.2014, 13:26 von elcaron

Ich sehe nicht, was ...

... das mit lesen zu tun hat. Schon gar nicht unter der Bettdecke. Die Hühner haben ja wohl auch nicht gelesen, zumindest keine Bücher. Die Studie sagt nur, dass wir zu Kurzsichtigkeit neigen, wenn wir zu wenig Zeit im Tageslicht verbringen. Das deutet darauf hin, dass es 1. egal ist, was wir dabei machen und 2. mehr Kunstlicht nicht viel hilft. Die kurzsichtigen Schulkinder werden ja auch nicht drinnen im Dunkeln gesessen haben, sondern lediglich im üblicherweise beleuchteten Haus.

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#23 03.02.2014, 13:31 von benmartin70

Zitat von t.holzbein
... aber heute lesen die Kinder nicht mehr freiwillig. Ich würd' mir ja heimlich ein Loch in den Bauch freuen, wenn ich meine beim Lesen unter der Bettdecke erwischte. Aber es hilft nix - nimmt man ihnen Handy und iPod etc. weg - na dann schlafen sie halt. Nicht mal Comics rühren die an ;-(
Kann ich mit meinen beiden und deren Freunden nicht bestätigen....
Uns geht mittlerweile wirklioch der Platz für Bücher aus und wir müssen auf E-Books umsatteln.....

Also wie immer, alles hat seine Zeit und man kann nichts verallgemeinern.

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#24 03.02.2014, 13:50 von phboerker

Zweifellos

Zitat von Blindleistungsträger
Ich frage mich, ob nicht das Hocken vor einem Computermonitor auf die Dauer zu einem Erlahmen der Muskeln führt, die die Hornhaut zum Fokussieren verformen? Und ob das wiederum zu dem Effekt der Weitsichtigkeit führt.
Abgesehen davon, dass für die Scharfeinstellung natürlich nicht die Hornhaut, sondern die Linse zuständig ist, ist das zweifellos so. Bei der Büroarbeit sollte man deshalb regelmäßig aus dem Fenster blicken und Objekte in der Ferne anvisieren. Je nach Lebensalter und je nachdem, wie lange man starr auf den Monitor geblickt hat, dauert es dann einige Sekunden, bis man in der Ferne scharf sieht. Blickt man dann mehrfach abwechselt auf nahe und ferne Objekte, geht die Scharfeinstellung wieder deutlich schneller und zuverlässiger.

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#25 03.02.2014, 14:07 von 7eggert

Zitat von Bücherwurm
Sie kann auch heute noch nicht verstehen, warum man so nen Hype um Bücher macht und sich z.B. bei sofortigem erscheinen eines neuen Bandes in die Masse schlagen musste um sich eben dieses Buch zu holen.
Kann man die nicht vorbestellen?

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#26 03.02.2014, 14:47 von smaturin

Hmmm...

Da mag was dran sein mit der Kurzsichtigkeit, aber ich habe, seit ich lesen konnte, viel gelesen, viel unter der Decke und mit Taschenlampe bzw. mit gedämpfter Beleuchtung, um andere nicht zu stören. Teilweise bis nach Mitternacht. Hatte es auch schon geschafft, dsa Buch zuzumachen, aufzustehen und zur Schule zu gehen... Aber der Tag war natürlich nicht sehr effektiv. Bin jetzt 42 und habe noch volle Sehschärfe und von Kurzsichtigkeit keine Spur. Hoffe es bleibt so, auch wenn ich heute noch manchmal mit Taschenlampe lese...
Was Kinder angeht, bin ich überzeugt, dass es ganz wichtig ist, ihnen vorzuleben, das Lesen und Bücher zum Leben dazugehören, nicht nur IPhone und Pad. Meine beiden haben auch Pads und Smartphones, aber es gibt geregelten Zugang dazu, ebenso zum PC und Fernseher. Und wir haben eine Abmachung, die sie akzeptieren. Sobald Bücher vernachlässigt werden, werden Umgang mit Pad and Co. reduziert. Ist aber meist nicht nötig. Habe gerade meinen Großen (11) darauf hingewiesen, dass es schon 21:30 (leben in China) ist und er sein Buch ("Das alte Rom" - Hat sich in meinem/unserem Regal bedient:-) doch weglegen möchte und schlafen sollte.
Ich weiß nicht, aber es kommt viel darauf an wie man aufwächst. Ich bin mit Büchern um mich herum aufgewachsen, meine Eltern waren Leseratten und ich bin es auch und meine Kinder wachsen mit Büchern auf, teilweise mit meinen alten "Spannend erzählt" Büchern , Karl May, PatrickOBrian, und und und. Wird alles gern gelesen... Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm...

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#27 03.02.2014, 15:51 von michael.juenke

Wir leben heute in einer anderen Zeit

Die neuen Taschenlampen sind sehr hell . Und es gibt leuchtende E-Books !

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#28 03.02.2014, 16:01 von dwg

Zitat von sysop
Mein Vater warnte mich als Kind immer davor, im Dunkeln zu lesen, denn dann würde ich mir die Augen verderben, schreibt Matthias Wessel. Sollte man diesem weit verbreiteten Rat folgen?
Ein entscheidender Unterschied zwischen starker und schwacher Beleuchtung ist die unterschiedliche Pupillenweitung. Das (die kleine Blende) führt wie bei einer Kamera bei hellem Tageslicht zu einer größeren Tiefenschärfe und man sieht dadurch selbst mit Sehfehler deutlich schärfer. Insofern muß bei schwacher Beleuchtung auch stärker akkommodiert werden, was aber gerade dem "jungen" Auge überhaupt nicht schwer fällt. Facit: Man sollte froh sein, wenn überhaupt gelesen wird...

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#29 03.02.2014, 16:13 von LH526

Zitat von halliburtonium
mann den Kindern was zur Verfügung stellt. Keinen Fernseher, kein iPod, kein Handy... Diese Kinder stehen .......
DAS ist der Geist! Mehr davon! Mehr solche Eltern, mehr solche Kinder! Danke :)

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#30 03.02.2014, 18:22 von smaturin

Klingt gut,

Zitat von LH526
DAS ist der Geist! Mehr davon! Mehr solche Eltern, mehr solche Kinder! Danke :)
ist aber meiner Meinung nach für die meisten illusorisch. Die Eltern möchte ich sehen, welche ihre Kinder auf Dauer von gern Fernsehen, Pad and Co. fernhalten... Ausserdem ist gehört auch all dies nicht verteufelt, sondern kann im rechtem Mass und bei bei sinnvoller Nutzung zur Allgemeinbildung beitragen. Bashing bringt da gar nix...

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