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Neuer Katalog: WHO erklärt Online-Spielsucht offiziell zur Krankheit
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Wer seinen Alltag vernachlässigt, um Computer zu spielen, gilt künftig als krank. Die WHO hat Online-Spielsucht in ihren Katalog der Krankheiten aufgenommen. Viele Experten sehen das kritisch.

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la_sombra 14.06.2018, 12:09
1. Berechtigt

Dieses Thema ist kaum bekannt und exzessive Nutzung fast Alltag. Auf einem Vortrag über Gebäudes von mir zeigten sich viele erschreckt und selbst wenn manches nicht zutrifft ist z. B. Die Gaming Disorder Scale eine gute Einstufung. Bei mir selbst sind ein paar Punkte klar positiv, insgesamt ist jedoch vor allem die Priorität meiner Meinung nach der ausschlaggebende Faktor. Eine offizielle Anerkennung hilft vielen und macht die Menschen darauf aufmerksam, dass es ich normal ist alles immer auf Instagram etc. hochzuladen oder hunderte Euro für Candy Crush auszugeben.

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sh.stefan.heitmann 14.06.2018, 12:19
2. zu gut...

Entgleitende Kontrolle etwa bei Häufigkeit und Dauer des Spielens,
wachsende Priorität des Spielens vor anderen Aktivitäten und
Weitermachen auch bei negativen Konsequenzen.

Das trifft auf jeden zu der in einem Sportverein ist und Profi werden will, sind die dann jetzt auch alle krank???

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mwroer 14.06.2018, 12:44
3.

Zitat von sh.stefan.heitmann
Entgleitende Kontrolle etwa bei Häufigkeit und Dauer des Spielens, wachsende Priorität des Spielens vor anderen Aktivitäten und Weitermachen auch bei negativen ......
Na ja, ich sehe schon den Unterschied Profi werden zu wollen - quasi auf einen Beruf hinzuarbeiten als nur zu daddeln. Auch da gibt es mittlerweile Ligen und es wird bezahlt, ja, aber ich denke dass ist auch denen klar die diese Krankheiten anerkennen.

Es geht um den 'Otto Normal User' mit normalem Job, Familie und Freundeskreis die er dann für das spiel vernachlässigt.

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Lankoron 14.06.2018, 13:05
4. Ein Grossteil der Jugend

und der jungen Erwachsenen IST therapiebedürftig, die könnten ohne permanente Sozial-Media-Bejubelung kaum existieren. Wenn man die Folgekrankheiten solcher Mediaabhängigkeiten sieht, kann man durchaus eine Gleichsetzung mit anderen Suchtkrankheiten erkennen. Und ist denn die Depression Auslöser einer Spielsucht, oder ist es umgekehrt? Genau so etwas muss näher untersucht werden, und nicht durch einige Forscher pauschal abgetan werden. Und Leute, die ohne klinische Erfahrung solche Vorschläge mit Sarkasmus abwinken, sollte man vielleicht nicht gerade als Experten heranziehen.

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Moctezuma 14.06.2018, 13:42
5. Weitere Forschungen notwendig

"Die Aufnahme in den Katalog dürfte weitere Forschung auf dem Gebiet stimulieren"
Das sehe ich auch so und das ist gut. Denn die o.g. Kriterien um die Spielsucht zu definieren sind mehr als dünn und schwammig. Vielleicht kann weitere Forschung auf diesem Gebiet da endlich einmal Klarheit schaffen und den Betroffenen dann auch Hilfe zu gewähren

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schoenfuss 14.06.2018, 13:44
6.

Zitat von Lankoron
und der jungen Erwachsenen IST therapiebedürftig, die könnten ohne permanente Sozial-Media-Bejubelung kaum existieren. Wenn man die Folgekrankheiten solcher Mediaabhängigkeiten sieht, kann man durchaus eine Gleichsetzung ....
Leute, die wie Sie, pauschal eine ganze Generation diffamieren und ihnen die Lebensfähigkeit absprechen nur weil ihr Verhalten nicht in Ihre Norm passt, sollte man vielleicht aber auch lieber ignorien. Ich finde ja, dass das Problem einer Gesellschaft eher die Änderungsverweigerer sind ...
Schon Sokrates und Goethe bzw. Bücher und Comics verdarben die Jugend ... von daher hat die Menschheit vielleicht doch noch eine Chance :)

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supple 14.06.2018, 14:04
7.

War schon länger bekannt das das gemacht wird. Ist zum Teil auch gut da es tatsächlich so eine sucht gibt und man diese fälle jetzt nicht mehr in eine ecke attestieren muss um von der Kra krankenkasse hilfe zu bekommen. Aber die Formulierung ist ein fach noch viel zu schwammig. So wie das gerade ist ist man schon süchtig wenn man z.B. an einem freien Wochenende mal ein neues Spiel durchspielt.

Zu den Sachen wie Normaler Schlaf Rhythmus müsste noch beachtet werden was überhaubt ein normaler Schlafrhytmus ist. das unterscheidet sich von mensch zu mensch. und mit schicht Arbeitern will ich hier jetzt garnicht erst anfangen.
Und was ist wenn man z.B. nach Japan gezogen ist und nachts mit seinen Freunden Spielt? Macht man da dann was mit seinen Freunden? Hat man da noch einen "normalen" Schlafrhytmus?

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rosacae 14.06.2018, 14:08
8. Das Ende des Zusammenlebens: Hikikomori !

Das Hauptproblem ist die Isolierung - es werden kaum noch soziale Kontakte gepflegt und die Umgangsformen gehen komplett verloren. Hinzu kommen dann noch Horrorfilme oder YT-Filme über paranormale Begebenheiten und damit auch die Angst vor "da draußen"! Wir haben leider selbst so ein Beispiel und ich muss sagen es ist schlimm! Das ist keine Weiterentwicklung sondern das Ende des Zusammenlebens: Hikikomori ! http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/hikikomori-wie-junge-japaner-das-leben-aussperren-a-1202103.html

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supple 14.06.2018, 15:10
9.

Zitat von rosacae
Das Hauptproblem ist die Isolierung - es werden kaum noch soziale Kontakte gepflegt und die Umgangsformen gehen komplett verloren. Hinzu kommen dann noch Horrorfilme oder YT-Filme über paranormale Begebenheiten und damit auch die Angst vor "da draußen"! Wir haben leider selbst so ein Beispiel und ich muss sagen es ist schlimm! Das ist keine Weiterentwicklung sondern das Ende des Zusammenlebens: Hikikomori ! http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/hikikomori-wie-junge-japaner-das-leben-aussperren-a-1202103.html
Das selbe wurde damals auch über Bücher gesagt als der Buchdruck erfunden wurde. Jetzt hocken die nur noch drinnen rum und lesen, gehen nicht mehr raus, treffen sich nicht mehr mit Leuten.

Das ach so viele Personen Angst vor dem draußen sein haben bezweifel ich (als teil der von ihnen besagten Generation / Gruppierung) sehr stark.

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