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Profisport: Fußballer und Eishockeyspieler verletzen sich am häufigsten
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Fast dreimal verletzt sich ein durchschnittlicher Fußballprofi jedes Jahr. Damit gehört Fußball zu den gefährlichsten Berufssportarten in Deutschland, nur beim Eishockey ist das Verletzungsrisiko noch höher. Experten fordern, die Spieler besser zu schützen.

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fjr 19.11.2013, 09:28
1. optional

Was nutzt die beste Fitness, wenn ein Spieler vorsätzlich verletzt wird. Ellbogen an den Kopf schlagen, Unterarm ins Genick schlagen ist IMMER Vorsatz. Stellt einen Staatsanwalt mit an den Spielfeldrand, dann sind's schnell nur noch 30 Verletzungen je 100 Spieler im Jahr.

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walter_e._kurtz 19.11.2013, 09:32
2.

Zitat von
"Ein solches Verhältnis gibt es in der gesamten Wirtschaft nicht", sagte VBG-Geschäftsführer Bernd Petri bei der Vorstellung einer Präventionskampagne. Die Zahl der Verletzungen sollte beispielsweise durch intensiveres Fitnesstraining oder strengere medizinische Überwachung der Spieler gesenkt werden.
Schon wieder ein BWL-Yuppie, der die Welt anhand von Wirtschaftsdaten erklären will?
In kaum einer Sportart sind die Bewegungsabläufe komplexer, unvorhersehbarer und die Spieler austrainierter.
Mehr Fitnesstraining kann man Amateuren verordnen, aber man darf wohl getrost davon ausgehen, daß Profis bereits am Limit des Menschenmachbaren trainieren.
Fußball ist nun mal kein Hallenhalma.

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marvin_megabrain 19.11.2013, 09:58
3. Genau !!

Zitat von walter_e._kurtz
In kaum einer Sportart sind die Bewegungsabläufe komplexer, unvorhersehbarer und die Spieler austrainierter. .
Deswegen haben sich die Fussballer auch mit Händen und Füssen gewehrt als der Hockey Bundestrainer das Fitnesstraining übernehmen sollte. Fussballer sind, was Bewegungsausbildung und Fitness angeht, so ziemlich das Schlusslicht im Sport. Viel wichtiger ist aber, das im Fussball der direkte Angriff auf den Körper des Gegners, der in dem Sport eigentlich (den Regeln nach) überhaupt nicht vorgesehen ist, einer der Haupt Trainingsinhalte ist. In keiner anderen Sportart wird derart rücksichtslos mit der Gesundheit des Gegners umgegangen wie im Fussball. Und dieses Vorbild überträgt sich natürlich sowohl auf den Amateurbereich als auch auf das Umfeld. Jeder Sport hat die Zuschauer die zu ihm passen.

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randalgraves88 19.11.2013, 10:11
4. Ich gebe we kurtz da recht,

Fussballprofis sind maximal austrainiert, auch was die Robustheit angeht. Und Usdorf dürfte selbst im Eishockey, das nunmal ein Kontaktsport ist, eine Ausnahme darstellen. Der Artikel liefert (wie bei SPON leider immer häufiger) keinerlei Erkenntnis über die Entwicklung von Häufigkeit und Schwere der Verletzungen.

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lollopa1 19.11.2013, 10:19
5. naja, wer diese Sportarten ausübt

ob als profi oder Amateur weiss worauf er sich einlässt. Ist ja kein Halmaspielen.

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nordlichtsh 19.11.2013, 10:23
6.

Zitat von walter_e._kurtz
In kaum einer Sportart sind die Bewegungsabläufe komplexer, unvorhersehbarer und die Spieler austrainierter. Mehr Fitnesstraining kann man Amateuren verordnen, aber man darf wohl getrost davon ausgehen, daß Profis bereits am Limit des Menschenmachbaren trainieren. Fußball ist nun mal kein Hallenhalma.
Dies halte ich für ein Gerücht und eine Vermutung Ihrerseits.
Sicherlich sind Fußballspieler fit. Keine Frage, doch wo bitte sehen Sie die unglaublich komplexen Bewegungsabläufe? Wieso sollten Fußballspieler so unglaublich ausatrainiert sein?

Gerne sind sie eingeladen sich als austrainierter Fußballer 60 Minuten auf ein Handballfelld zu stellen und zu "versuchen" mitzuhalten, oder den Ball beim Basketball in den Korb zu bugsieren. 3 Satz Tennismatch, Volleyball...etc... Bin gespannt ob sie die fußballerischen Bewegungsabläufe nachher für immer noch so unglaublich komplex halten.

Fußballer sind Spezialisten im Ausdauersport mit mehr oder weniger großen Regenerationsphasen. One Trick Ponys die eben schlicht weg nicht austrainiert, sondern lediglich auf ihre ganz eigene Spezialität getrimmt wurden.

Dinge die hier angeprangert werden sind in anderen Sportarten oftmals üblich (siehe Körperkontakt beim Handball, Fouls, Schläge etc.). Wenn sich Fußballer dennoch häufiger verletzen kann es nur am Trainings- / Fitnesszustand liegen.

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Fidel Castro 19.11.2013, 10:26
7. Seltsam,

Zitat von sysop
Fast dreimal verletzt sich ein durchschnittlicher Fußballprofi jedes Jahr. Damit gehört Fußball zu den gefährlichsten Berufssportarten in Deutschland, nur beim Eishockey ist das Verletzungsrisiko noch höher. Experten fordern, die Spieler besser zu schützen.
im Text lese ich nichts von angedachten Veränderungen bei den Spielregeln und deren Auslegung.
Da wäre ein weites Feld offen, wenn es um Verletzungsschutz geht.
Im Gegensatz zu den Hooligans meine ich, dass z.B. Fußballspiele an Attraktivität gewännen.

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randalgraves88 19.11.2013, 10:30
8. @megabrain

Zitat von marvin_megabrain
,das im Fussball der direkte Angriff auf den Körper des Gegners, der in dem Sport eigentlich (den Regeln nach) überhaupt nicht vorgesehen ist, einer der Haupt Trainingsinhalte ist. In keiner anderen Sportart wird derart rücksichtslos mit der Gesundheit des Gegners umgegangen wie im Fussball. Und dieses Vorbild überträgt sich natürlich sowohl auf den Amateurbereich als auch auf das Umfeld. Jeder Sport hat die Zuschauer die zu ihm passen.
Mit dem letzten Satz erwecken Sie den Verdacht, ein Fussballhasser zu sein. Daher der Hinweis, dass im Profifussball das Gros der Verletzungen ohne Einwirkung des Gegners (und wenn dann in den seltensten Fällen durch Absicht) zustande kommt. Am häufigsten sind muskuläre Verletzungen, wobei diese mit der individuellen Belastung und zunehmen. I.d.R. also zu Ende von Hin- u. Rückrunde, wenn die Zeit zur Regeneration zu kurz ist. Von einem "Gewaltproblem" kann daher auch auf dem Platz nicht gesprochen werden.
http://www.zeitschrift-sportmedizin...._faude_609.pdf

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Andr.e 19.11.2013, 10:41
9.

Zitat von nordlichtsh
Gerne sind sie eingeladen sich als austrainierter Fußballer 60 Minuten auf ein Handballfelld zu stellen und zu "versuchen" mitzuhalten, oder den Ball beim Basketball in den Korb zu bugsieren.
Welch imens nützliche Vergleichsparameter. Fast hätte man glauben können, Ihnen gehe es um die Sache...

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