Forum: Gesundheit
Psyche und Gesundheit: "Frauen leiden unterm Pendeln mehr als Männer"
AFP

Viele Menschen verbringen täglich Stunden auf dem Arbeitsweg. Welche gesundheitlichen Folgen das haben kann und wie man das Pendeln möglichst angenehm gestaltet, erklärt ein Psychologe.

Seite 1 von 9
joG 08.03.2018, 11:01
1. Ist es politisch korrekt....

....darauf aufmerksam zu machen, dass es Unterschiede zwischen den Leistungs-/Kostenkriterien von Männern und Frauen gibt? Gerade an einem Tag an dem Frauen fordern, dass sie gleiche Bezahlung wollen. Eine solche Aussage ist in diesem Zusammenhang subtiler Hinweis, dass man die Gleichstellungsforderung auch als Bevorzugungsforderung interpretieren kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bettyblue 08.03.2018, 11:02
2. Grenzgänger?

Das Formular für die Umfrage akzeptiert leider keine Arbeitsorte im Ausland. Damit kann ich als Grenzgängerin (Deutschland - Schweiz) meine Angaben bedauerlicherweise nicht einfügen. Für die Analyse wäre die Gruppe von Pendlern, die vom Wohnsitz in Deutschland aus ins benachbarte Ausland pendeln, sicher auch von Interesse gewesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zauberhexe 08.03.2018, 11:04
3. Keine Belastung

Mein Pendeln hat schon zur Schulzeit mit dem Übergang aufs Gymnasium angefangen. Damals waren das 45 Minuten einfach mit dem Bus. Jetzt bin ich 60 und pendele morgens und abends je 1 Stunde mit der Bahn ins Büro. Auch wenn ich mich ab und zu noch über die Bahn oder andere Fahrgäste ärgere - es ist mit steigendem Alter weniger geworden -, stört mich das Pendeln nicht. Gerade abends nutze ich die Zeit, um vom Büroalltag runterzukommen und morgens lese ich die Zeitung. Ich lebe auf dem Land, arbeite in der Stadt und so soll es bleiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kanalysiert 08.03.2018, 11:10
4. Stinkende Geisterbahn

Aha, wer pendelt denn noch, um sich "beruflich zu verwirklichen"? Ich kenne nur Pendler, die sich in Arbeitsplatznähe keine Wohnung leisten können. Pendeln als Frau ist in der Tat manchmal grauenvoll, wenn man viel zu oft blöde angeglotzt/angefasst wird oder sich der Sitznachbar viel zu weit rüberschiebt und man die Berürhung nicht vermeiden kann, so dass man lieber den Platz aufgibt.
Im Winter werden die Dinger noch dazu so überheizt, dass man im Winteroutfit schier platzt vor Hitze, ist super, wenn man eh schon keine Hand mehr frei hat und dann noch den Mantel ausziehen muss, weil es einfach zu heiss in der Bahn ist. Und im Sommer erstickt man im Schweissgeruch mancher Menschen, für die Deo wohl eher ein griechischer Gott ist, als ein wichtiger Hygienefaktor.
Öffentliche sind der Horror, nein - Korrektur - die Menschen ohne Manieren und ohne Dusche/Deo sind es - drum werden sie das Auto auch nicht ablösen können. Ohne Sagrotan und Handschuhe kriegen mich keine zehn Pferde in die Massenblechbüchse.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
u30 08.03.2018, 11:13
5. Als Frau stressen mich die Mitfahrer...

Mich stresst das pendeln an manchen Tagen mehr als an anderen nicht weil ich den Haushalt machen muss (da macht mein Mann mehr - weil er den kürzeren Arbeitsweg hat) sondern weil man manchmal mit komischen Gestalten in der Bahn sitzt. Ich kann mir vorstellen, dass Männer diese Situation deutlich weniger bedrohlich erleben als Frauen. Schon Kleinigkeiten wie Betrunkene die morgens in der Bahn vor sich hin brabbeln (aber ansonsten eigentlich nichts machen) führen dazu, dass ich mir eine Exit-Strategie zurecht lege und mich nicht mehr so recht auf mein Buch konzentrieren kann. Oder das angestarrt werden einiger Menschen - vor allem Männer - empfinde ich schon als Bedrohung weil ich schon erlebt habe wie solche Situationen umgeschlagen sind. Das stresst mich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schwester arno 08.03.2018, 11:16
6.

Zitat von bettyblue
Das Formular für die Umfrage akzeptiert leider keine Arbeitsorte im Ausland. Damit kann ich als Grenzgängerin (Deutschland - Schweiz) meine Angaben bedauerlicherweise nicht einfügen. Für die Analyse wäre die Gruppe von Pendlern, die vom Wohnsitz in Deutschland aus ins benachbarte Ausland pendeln, sicher auch von Interesse gewesen.
Macht es einen Unterschied, ob Sie z.B. von Waldshut nach Basel oder Schaffhausen fahren oder nach Lörrach? Ausser Sie kommen in Rheinfelden in ne Zollkontrolle (was ja auch nicht täglich ist) sollte es heutzutage keinen grösseren Unterschiede geben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
c.PAF 08.03.2018, 11:22
7.

Sorry, aber was soll so ein Bericht?
Selbstverständlich liebe Frauen seid ihr - gerade heute - genauso belastbar wie Männer und leidet natürlich nicht mehr unter dem Pendeln wie wir.
Leute, so wird das nichts mit dem Gender...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hexagon7467 08.03.2018, 11:26
8.

Da Frauen ja zurecht absolut gleich behandelt werden wollen, ist es doch völlig unnötig Erhebungen zu machen, die auf die geschlechtsspezifischen Unterschieden abzielen.
Alle Pendler sind gleich, nur die armen Frauen haben es mal wieder sooo schwer.
Diese Genderkacke geht mir total auf die Nerven.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uhrentoaster 08.03.2018, 11:36
9. Planung ist alles

Wenn man einen einigermaßen sicheren Arbeitsplatz hat, dann sollte man sich seine Wohnung in der Nähe seines Arbeitsplatzes suchen. Vorausgesetzt, die Wohnung ist bezahlbar. Frauen könnten aber auch daheim bleiben, wenn der Mann genügend Geld verdient oder daheim arbeiten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9