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Psychotraining: Dankmuskel bitte anspannen
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Weihnachten sind viele Menschen besonders dankbar. Leider verflüchtigt sich dieses Gefühl sehr schnell - was schade ist, denn Dankbarkeit ist ein echter Gesundmacher. Die gute Nachricht: Man kann sie trainieren. Hier.

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drarminherbert 26.12.2016, 10:25
0. Dankbarkeit - kein ganz so neues Rezept ...

Daß Dankbarkeit gegen Depressionen und sonstigen Griesgram hilft, ist kein ganz so neues Rezept! Bereits seit vielen Jahren habe ich es mir zur täglichen Aufgabe gemacht, mir morgens nach dem Aufwachen fünf Dinge zu überlegen, für die ich dankbar bin ... da kommen zum Beispiel recht häufig meine Gesundheit vor oder die Tatsache, daß bei mir sauberes Trinkwasser aus dem Wasserhahn läuft, oder mein Dach über dem Kopf ... und ich fühle mich, seit ich diese kleine tägliche Meditation praktiziere, so wohl wie die Made im Speck!!

Wenn ich von den vielen Griesgrämern in meiner Umgebung nach meinem "Wohlfühl-Workout" befragt werde, bekomme ich meist zur Antwort, daß diese Menschen keinen Anlass zur Dankbarkeit sehen. Meine Antwortet lautet dann immer: "Tut mir leid, da verpasst Ihr leider was ganz Cooles!"

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hanslos 26.12.2016, 10:34
1. Danke

Ich bin dankbar für diesen Beitrag.

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Küchenironie 26.12.2016, 10:37
2. Positive Nachrichten

Neben Dankbarkeit helfen sicherlich auch Freude oder einfach nur ein Lächeln (schenken oder empfangen) weiter. Vielleicht helfen uns im neuen Jahr die Medien ja dabei, dankbar und erfreut zu sein. Es gibt viele schöne und positive Dinge, über die es zu berichten lohnt. Gerne würde ich diese auch öfter in den Nachrichten wiederfinden. Vielleicht kann ja auch SPON diesen Gedanken aufgreifen und den Lesern dabei helfen, dankbar und fröhlich zu werden. Und auch wir Leser werden sicher gerne unseren Teil dazu beitragen...

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jeger866 26.12.2016, 11:11
3. Kleiner Beitrag zur Fake-Diskussion?

In diesen Zeiten den "Dankbarkeitsmuskel" zu aktivieren, fiele sicher nicht leicht. Auch der "Lachmuskel" hat da seine Schwierigkeiten, aber immerhin mit einem Gläschen zu Silvester könnte er dafür sorgen, daß die Stimmung stimmt. Oha - dafür bin ich ja echt dankbar.

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bravoboy 26.12.2016, 11:18
4. Alter Hut

Wie so oft, sind 'neueste' Erkenntnisse aus der Psychologie, Christen schon seit Jahrtausenden bekannt:
Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. (1. Thessalonicherbrief 5, 18)

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anyone 26.12.2016, 11:44
5. #1 – Wichtig dabei: Dankbarkeit fühlen, nicht nur denken

Zitat von drarminherbert
Daß Dankbarkeit gegen Depressionen und sonstigen Griesgram hilft, ist kein ganz so neues Rezept!
Solche Übungen wirken m. E. eher als Prophylaxe denn als Heilmittel. Geht es jemandem insgesamt noch gut genug, ein Gefühl der Dankbarkeit wirklich zu empfinden, wenn er sich die Gründe dafür vor Augen führt, wird vorhandener Optimismus dadurch aktiviert und hebt die allgemeine Stimmung, was wiederum auch die körperliche Verfassung positiv beeinflusst (psychosomatische Ursachen für viele Krankheiten sind hinreichend bekannt). Als Prophylaxe sind solche Übungen somit absolut empfehlenswert.
Ist jemand jedoch bereits krankhaft depressiv, bleiben solche Überlegungen, ob gedacht oder aufgeschrieben, eher nur noch als bloße Worte im Kopf hängen, statt tatsächlich Dankbarkeit als Gefühl auszulösen und dürften damit (zumindest ohne psychotherapeutische Begleitung) wirkungslos bleiben.

Die Fähigkeit, Dankbarkeit für Geschenke zu empfinden, scheint mir in unserer Überflussgesellschaft stark nachgelassen zu haben. Statt der Intention des Schenkenden, dem Empfänger eine Freude zu bereiten, steht oftmals der materielle Wert des Geschenks bzw. ob damit in allen Details der persönliche Geschmack getroffen wurde im Vordergrund. Nicht zuletzt dadurch haben inzwischen Geldgeschenke Hochkonjunktur, die für mich die Idee des Schenkens ad absurdum führen.

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Küchenironie 26.12.2016, 11:51
6. Auch für Nichtchristen

Zitat von bravoboy
Wie so oft, sind 'neueste' Erkenntnisse aus der Psychologie, Christen schon seit Jahrtausenden bekannt: Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. (1. Thessalonicherbrief 5, 18)
Vermutlich geht es dem Autor weniger um Neuigkeiten, sondern auch darum, Altbewährtes in Erinnerung zu rufen. Christen fällt dies leichter, da sie es jeden Sonntag praktizieren. Vielleicht gelingt es dem Artikel ja, auch andere Zielgruppen zu erschließen, denen eine Erinnerung an das Konzept der Dankbarkeit gut tut.

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noalk 26.12.2016, 11:59
7. Besonders dankbar ...

... scheinen ja Mönche und Nonnen (alphabetische Reihenfolge!) zu sein. Muss ich das weiter ausfhren?

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upalatus 26.12.2016, 15:05
8.

Zitat von Küchenironie
Vermutlich geht es dem Autor weniger um Neuigkeiten, sondern auch darum, Altbewährtes in Erinnerung zu rufen. Vielleicht gelingt es dem Artikel ja, auch andere Zielgruppen zu erschließen, denen eine Erinnerung an das Konzept der Dankbarkeit gut tut.
"Christen fällt dies leichter, da sie es jeden Sonntag praktizieren"

Um welche Tageszeit bitte, möcht auch dabeisein.

Aber was mach ich von Montag bis Samstag?

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