Forum: Gesundheit
Schlafrhythmus: Wie werde ich ein Morgenmensch?
imago/ AFLO

Anna Achilles versucht das scheinbar Unmögliche: Sie will vom Morgenmuffel zum Morgenmensch mutieren. Denn eine frühe Sporteinheit hat so einige Vorteile.

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enfanterrible 01.09.2017, 10:08
1. Danke für nichts!

Also ehrlich, was soll denn bitte dieser leerlaufende Informationsteaser?
Könnt Ihr, liebe Spiegel-Redaktion, bitte in Zukunft derartige angefangene und nicht beendete Artikel ähnlich kennzeichnen wie Euren SpiegelPlus- und Bento-Krempel?
Dann vergeudet man nicht unnötige Zeit mit dem Loslesen...

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Dualist 01.09.2017, 11:38
2. müde statt wach?

Also wenn Bildschirme müde statt wach machen würden, wäre Netflixen genau das Richtige

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großwolke 01.09.2017, 12:00
3. Genetische Ursachen?

Soweit ich mich nach Informationen umgesehen habe, ist die These, dass das frühe/späte Aufstehen angeboren ist, durch nichts bewiesen. Als eine andere mögliche Erklärung, die fast genauso mächtig ist wie die Gene, halte ich viel eher die frühe Prägung im Kindesalter für ausschlaggebend. Allerdings gibt es generell nicht viele belastbare Infos zum Thema, die meisten Studien, die man sich ergooglen kann, sind Befragungen und damit wertlos. Meine Sichtweise: das Thema "Schlafhygiene" umfasst einiges mehr als das rechtzeitige Zubettgehen und geht oft schon Stunden vor der Nacht los mit der regelmäßig rechtzeitigen Einnahme der letzten Mahlzeit des Tages. Bin mal gespannt, wie gut oder auch nicht Frau Achilles mit dem Thema zurecht kommt, aber nach ihren Laufartikeln würde ich fast wetten auf ein "geht irgendwie, ist aber nix für mich", und zwar nach einer Zeit, die wesentlich zu kurz ist, um so eine grundlegende Verhaltensänderung einzustudieren.

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lathea 01.09.2017, 12:13
4. Dazu muss eine Verschiebung im.....

..... Nacht- und Tagesbewusstsein erfolgen und der Körper auf den Tagesrhythmus umgepolt werden. Dies lässt sich allein mit Verhaltensänderungen eigentlich nicht oder nur sehr schwer bewirken. Vielleicht sollte sie sich auch Mal die Gehirnwellen messen lassen, ob sie vom Beta- oder Alpha-Typ sind und den Blutdruck in der Nacht und am Tag sowie an der linken und rechten Hand morgens, mittags und abends vergleichen. Daraus kann man auch teilweise erkennen, ob der Tag-Nacht-Rhythmus des Körpers mit dem des Bewusstseins übereinstimmt oder ob es Verschiebungen gibt.

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cor 01.09.2017, 12:20
5. Lassen Sie es lieber bleiben

Genau das, was die Autorin vor hat, hab ich schon hinter mir. Mein Tipp: lassen Sie es bleiben, denn es bringt überhaupt nichts.

Aber ja, sie werden tatsächlich ein Frühaufsteher - oder eine "Lerche" werden - wenn Sie diese Vorsätze einhalten. Die ersten paar Wochen werden Sie denken, dass Sie es tatsächlich geschafft haben. Kurz danach wird die Ernüchterung kommen, aus dem einfachen Grund, dass Sie nur für eine gewisse Zeit entgegen Ihrem natürlichen Rhythmus leben können. Sie werden immer schlechtere Laune haben und immer weniger Energie. Sie werden immer unproduktiver werden. Die tägliche Arbeit wird Ihnen immer schwerer fallen.

Genau so ist es bei mir passiert. Heute bin ich schlauer und lasse mich nicht mehr von irgendwelchen Idioten einreden, dass nur "der frühe Vogel den Wurm fängt". Ich höre auf meinen Körper, gehe spät ins Bett und stehe auch später auf als die meisten anderen. Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt wie heute und habe noch nie so viel Erfolg gehabt, sowohl privat als auch beruflich.

Daher: Lassen Sie es lieber. Hören Sie auf Ihren Körper und gestalten Sie Ihr Leben lieber nach Ihrem Rhythmus und nicht umgekehrt.

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kopfrechner 01.09.2017, 12:25
6. Genetisch bedingt?

Also ich kann mir das mit dem genetisch bedingten Rhythmus auch nicht so richtig vorstellen. Dann könnte sich ja keiner in einer anderen Zeitzone umgewöhnen. Und wenn es kausal an den Hell-Dunkel-Tagesrhythmus gekoppelt wäre, müsste man ja ständig über den Jahreszyklus ein anderes Verhalten zeigen.

Ich bin von meinen Vorlieben her auch eher eine "Eule", aber spätestens wenn ich durch äußere Umstände mehr oder weniger gezwungen bin, den Rhytmus umzustellen (Mehrtageswanderungen mit Zelt im Herbst z.B.), gelingt mir das in kürzester Zeit problemlos (21.00 Uhr schlafen und dafür 6.30 Uhr aufstehen).

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mac4me 01.09.2017, 12:44
7. Als ? mit jahrzehntelangen Schlafstörungen...

...seit Kindertagen, an denen auch noch so viel Disziplin nichts ändern konnte, bin ich dahintergekommen, dass meine biologische Uhr gestört ist. Die synchronisiert sich einfach nicht zuberlässig zum Hell-Dunkelrhythmus. Sie ist aber hormongesteuert. Ich leide an einer Unterproduktion von Melatonin.

Ich nehme etwa zweimal pro Jahr, vorzugsweise in der dunklen Jahreszeit, für ein paar Wochen Melatonin (in höherer Dosierung, nicht homöopathisch). Das reguliert meinen Schlafrhythmus und ich bekomme insgesamt mehr Schlaf, ohne zu spät aufstehen zu müssen. Der Effekt hält mehrere Monate nach Absetzen des Medikaments, dass ich jeweils für mehrere Wochen nehme, an, eine gewisse Schlafhygiene vorausgesetzt.Dadurch bin ich zwar auch nicht zur Lerche geworden, habe aber wesentlich weniger Probleme.

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bafibo 01.09.2017, 12:52
8. Die "nötige Bettschwere"

Zitat von kopfrechner
Also ich kann mir das mit dem genetisch bedingten Rhythmus auch nicht so richtig vorstellen. Dann könnte sich ja keiner in einer anderen Zeitzone umgewöhnen. Und wenn es kausal an den Hell-Dunkel-Tagesrhythmus gekoppelt wäre, müsste man ja ständig über den Jahreszyklus ein anderes Verhalten zeigen. Ich bin von meinen Vorlieben her auch eher eine "Eule", aber spätestens wenn ich durch äußere Umstände mehr oder weniger gezwungen bin, den Rhytmus umzustellen (Mehrtageswanderungen mit Zelt im Herbst z.B.), gelingt mir das in kürzester Zeit problemlos (21.00 Uhr schlafen und dafür 6.30 Uhr aufstehen).
Wenn man auf so einer Herbstwanderung den ersten Tag unterwegs ist, hat man am Ende des Tages wahrscheinlich körperlich mehr geleistet als die drei vorhergehenden Wochen zusammen. Kein Wunder, daß man dann schon um 21:00 Uhr problemlos einschlafen kann. Und dann pendeln sich Schlafbedürfnis und körperliche Anstrengung ein ...
Ich habe den Verdacht, daß der Großteil der Menschen dem angeborenen Hang zum Energiesparen in Gestalt körperlicher Faulheit zu sehr nachgibt (mich selbst eingeschlossen). Daraus resultiert abends eine fehlende körperliche Müdigkeit und ein verlängerter Wachzustand, noch befördert von Bildschirmen aller Art. Resultat sind reichlich Eulen.

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Him 01.09.2017, 14:23
9. Zitat: "Ich werde ab jetzt jeden Abend ....

...um 23 Uhr das Licht ausschalten.Dann bekomme ich acht Stunden Schlaf."
Das heisst, dann steht die gute Frau um 7 auf....und das soll dann "frühes aufstehen" bedeuten? Wann um Gottes Willen, ist sie denn früher aufgestanden? Um 10?? Um 7 sitze ich meist schon im Büro....Bei "früh aufstehen" hätte ich jetzt eher 5-6Uhr angepeilt, alles andere ist nicht "früh"

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