Forum: Gesundheit
Schulterarthrose: Schmerzender Verschleiß
Getty Images/Blend Images

Wenn das Schultergelenk langsam verschleißt, werden Bewegungen immer schmerzhafter. Was bei einer Arthrose helfen kann - und wann eine Operation sinnvoll ist.

Seite 1 von 2
GrinderFX 08.02.2018, 11:41
1.

Warum wird in dem Artikel nur darüber geschrieben wie man bei Arthrose vorgeht und wie man die Symptome bekämpft und nicht wie man Arthrose vorbeugt?
Weil wir genau wissen, dass die Leute nichts an ihrem schlechten Lebensstil ändern wollen/werden oder will man das einfach nicht benennen?
So ist der Artikel echt nichts wert!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
le.toubib 08.02.2018, 13:09
2. Ähm ...

Zitat von GrinderFX
Warum wird in dem Artikel nur darüber geschrieben wie man bei Arthrose vorgeht und wie man die Symptome bekämpft und nicht wie man Arthrose vorbeugt? Weil wir genau wissen, dass die Leute nichts an ihrem schlechten Lebensstil ändern wollen/werden oder will man das einfach nicht benennen? So ist der Artikel echt nichts wert!
In der Überschrift steht wörtlich:
"Was bei einer Arthrose helfen kann - und wann eine Operation sinnvoll ist"

Und glauben Sie, ich hätte meine drei Arthrosen - Sie sollten mal das Rx-Bild meiner rechten Schulter sehen -, wenn man irgendwie vorbeugen könnte? Lediglich bei einer Chondropathie kann man ärztlicherseits noch etwas machen, besser versuchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vaikl 08.02.2018, 13:21
3. @GrinderFX

Solch einen Artikel mal in Ruhe und evt. zweimal lesen soll beim Verständnis helfen. Bei einer *Schulter*arthrose gibt es keinen klinisch belegten Zusammenhang zwischen "schlechtem Lebensstil" und den Symptomen - "Wie genau es dazu kommt, ist bisher unklar. "Daher gibt es auch keine Möglichkeit vorzubeugen.""

Unter dem Sammelbegriff "Arthrose" werden sehr viele unterschiedliche, auf Verschleiß basierende Gelenkerkrankungen definiert, die keine gemeinsame Ursache haben. Bei einer Schulterarthrose liegt es z.B. häufiger an einem in jüngeren Jahren erlittenen Unfall im Schulterbereich und das wird Ihnen Niemand als "schlechten Lebensstil" deuten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fvaderno 08.02.2018, 15:12
4. Nur die Arthrose des Schultergelenkes wird in dem Artikel besprochen.

Aber auch für andere von der Arthrose betroffenen Gelenke gelten fast die gleichen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Unerwähnt bleibt, dass das Schultergelenk bei Ruhigstellung am meisten Immobilisation anfällig ist - also Bewegungsunfähigkeit durch Nichtstun. Das liegt daran, dass es mehr als andere Gelenke (z.B. das Hüftgelenk, das ähnliche Bewegungsmuster vollführen muss) seine Stabilität durch Muskeln erhält. Bei zu langer Ruhigstellung bilden sich eiweißartige Ablagerungen im Gelenk, die nur teilweise langsam und unter großem Schmerz bei einer physiotherapeutischen Behandlung wieder aufgelöst werden können. Für den Patienten ein informativer Artikel!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deka88 08.02.2018, 16:39
5.

Falls keine Arthose vorliegt, kommen die meisten Schulterschmerzen durch Fehlhaltungen und muskuläre Verspannungen. Oft ist die hintere Schulter beim modernen Büromenschen unterentwickelt und die Schulter allgemein ist nach oben und vorn gezogen. Bei mir wurde auch mal eine Artrose mit Schleimbeutelentzündung diagnostiziert und ich hätte mich fast operienen lassen. Dann habe ich aber angefangen, gezielte Übungen zu machen und nun ist wieder (fast) alles gut. Zugegeben, bis sich deutliche Verbesserungen durch das Training ergeben, dauert es sehr lange (alleine einige Monate bis die Entzündung weg war), aber immer noch besser als sich unters Messer legen zu lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lachina 08.02.2018, 17:24
6.

ich habe seit Jahren Schulterschmerzen, aber "Sind die Beschwerden dann noch vorhanden, sollten Betroffene zum Arzt.
Dort steht eine gründliche Untersuchung des Schultergelenks an. Mit bildgebenden Verfahren wie etwa Röntgen oder Kernspintomografie kann der Arzt sich den Zustand des Schultergelenkes genau ansehen."
ein MRT oder eine Radiographie wurden noch nie gemacht. Mittlerweile kann ich mir mit Händen über den Kopf kaum noch die Haare waschen. Ich habe nicht den Eindruck, dass bei Ärzten ein großes Interesse an einer genauen Abklärung steht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HWRH 08.02.2018, 18:47
7. Kein Platz im 340 Mrd. Gesundheitssystem für Erkenntnisse

Ar*thro*se ist aus ganz*heit*li*cher Sicht eine er*näh*rungs- und le*bens*stil*be*ding*te Zi*vi*li*sa*ti*ons*krank*heit, die in*fol*ge vie*ler ver*schie*de*ner Fak*to*ren ein*tritt. Be*vor*zugt im hö*he*ren Alter tritt sie des*halb auf, weil das Fass am Über*lau*fen ist. Das Fass – der Kör*per – hat viele Jahre ver*sucht, eine fal*sche Er*näh*rungs- und Le*bens*wei*se zu kom*pen*sie*ren. Ir*gend*wann schafft der Or*ga*nis*mus dies aber nicht mehr. Jetzt ist der Zeit*punkt ge*kom*men: Das Fass läuft über und die Kon*se*quen*zen zei*gen sich.

Schmerz und Krank*heit bre*chen aus. Wel*che Krank*heit letzt*end*lich aus*bricht – ob Dia*be*tes, Krebs, Ar*te*rio*skle*ro*se oder eben Ar*thro*se, das hängt von den je*wei*li*gen Le*bens*um*stän*den und tat*säch*lich auch von den Erb*an*la*gen ab.

Wem eine kör*per*li*che Schwach*stel*le in den Ge*len*ken ver*erbt wurde, der wird – so*bald das Fass voll ist – Be*schwer*den in den Ge*len*ken be*mer*ken. Wer je*doch sein Leben im Griff hat, be*wusst und ge*sund lebt, der wird – weil sein "Fass" ge*pflegt wird und daher sau*ber bleibt – von der ver*erb*ten Schwach*stel*le in den Ge*len*ken nichts oder nicht so viel be*mer*ken – auch nicht, wenn er ge*ra*de hun*dert*fünf ge*wor*den ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_unbekannte 08.02.2018, 19:15
8.

Zitat von vaikl
Solch einen Artikel mal in Ruhe und evt. zweimal lesen soll beim Verständnis helfen. Bei einer *Schulter*arthrose gibt es keinen klinisch belegten Zusammenhang zwischen "schlechtem Lebensstil" und den Symptomen - "Wie genau es dazu kommt, ist bisher unklar. "Daher gibt es auch keine Möglichkeit vorzubeugen."" Unter dem Sammelbegriff "Arthrose" werden sehr viele unterschiedliche, auf Verschleiß basierende Gelenkerkrankungen definiert, die keine gemeinsame Ursache haben. Bei einer Schulterarthrose liegt es z.B. häufiger an einem in jüngeren Jahren erlittenen Unfall im Schulterbereich und das wird Ihnen Niemand als "schlechten Lebensstil" deuten.
"Vermutet wird, dass etwa 50 Prozent aller Arthrose-Patienten ihre Krankheit aufgrund langjähriger hoher Beanspruchung erleiden." Quelle: Athrose.de. D.h. zu oft einseitige anstrengende Tätigkeiten, die auf die Gelenke gehen, können zu einer Athrose fürhen, so verstehe ich das. Also kann man sehr wohl vorbeugen....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rockwater 08.02.2018, 21:23
9. OP ist immer falsch

Was hilft ist Magnesiumchlorid, äußerlich und innerlich, Rosmarinölmassagen plus etwas DMSO.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2