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Späte Schwangerschaft: Ältere Mütter haben mehr Komplikationen
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Frauen bekommen ihre Babys immer später - oft völlig problemlos. Insgesamt steigt das Risiko für Komplikationen bei einer späten Schwangerschaft allerdings, wie Daten Hunderttausender Frauen zeigen.

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lasalette13 30.05.2017, 21:04
1. Schwangerschaften ab 50 Jahren unverantwortlich !

Kinder zu erziehen und zu sie zu erfolgreichen Menschen, gesellschadftlich und beruflich, zu führen, ist schon schwer genug. Die Mutter ist dann schon 65 Jahre, wenn ihr KInd in die kritische Zeit des Erwachsenseins kommt ! Gerade in dieser Zeit braucht das KInd die 150% ! Stütze der Eltern. Die Nerven der Mutter und auch das Mitarbeiten i.S. Schule - Hausaufgaben - wird dann sehr schwierig ! Ich habe dies bei vielen Eltern beobachtet, was für starke Kondition und Nerven dies braucht !

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Hänschen Klein 30.05.2017, 21:07
2.

Ein Anstieg der Komplikationsrate um 1 % für die Altersgruppe 40-44 ist doch wirklich nicht viel. Unter einem deutlichem Anstieg verstehe ich 20 % und mehr.
Insofern könnte man sagen, bis 45 kein Problem. Größer als gesundheitliche Probleme während der Schwangerschaft könnte es später geben, wenn die Mutter schon 60 ist, währen das Kind in die rebellische Phase eintritt. Auch dürfte es einer alten Mutter schwer fallen, körperlich und vielleicht auch geistig mitzuhalten. Und für die Großmutter des Kindes gehalten zu werden, ist auch nicht so toll, nicht nur für die Mutter.

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muelleran26 30.05.2017, 21:14
3.

Wenn man den Bericht liest, denkt man erst mal, oh je, späte Schwangerschaften sind doch nicht das Wahre. Dann liest man, dass bei Schwangerschaften über 40 ein um 1, in Worten "ein"-prozentig höheres Risiko besteht...
Also, was soll falsch daran sein, so lange es von der Natur aus vorgesehen ist, Kinder zu bekommen, sprich bis zu den Wechseljahren? Und die sind meist nach dem 50sten Lebensjahr.
Wenn 90- Jährige sportlich aktiv sind werden sie bewundert. (Zu Recht). Aber mit 40+ noch schwanger werden, davon ist abzuraten. Sehr seltsam.
Aber manche Wissenschaftler arbeiten ja bereits an künstlichen Gebärmuttern, so dass so ne Diskussion dann ja überflüssig wird.

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sasscha 30.05.2017, 22:23
4. X

Erstaunlich ,diese Erkenntnisse sind nicht neu!

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cobaea 30.05.2017, 22:35
5. nur Erstgebärende oder ...

Geht es hier um Erstgebärende oder allgemein um Mütter, die älter als 40 sind? Gegen Ende des Textes geht's um Erstgebärende, weiter vorne ist aber allgemein von "älteren" Müttern die Rede. Zudem eine um ein Prozent höhere Risikorate... sowas fällt üblicherweise unter "Messunschärfe".
Zweifellos stimmt, dass Erstgebärende heute älter sind als vor 125, 100 oder 60 Jahren. Was vor allem daran liegt, dass die Frauen damals keine zuverlässige Schwangerschaftsverhütung hatten. Welche 19-jährige Arbeiterin im dritten Kreuzberger Hinterhof ist denn 1890, 1920 oder 1940 freiwillig schwanger geworden? Die konnte sich das schlicht nicht aussuchen. Und zu Zeiten unserer Grossmütter und Urgrossmütter waren Schwangerschaften bei ¨über 40-Jährigen nicht ungewöhnlich. Nur kam da nicht das erste, sondern das 10. oder 14. Kind zur Welt (wobei von denen nur 7 bis 10 das Kleinkindalter überlebten). Damals machte sich niemand Gedanken darüber, ob die spät gebärenden Mütter noch fit genug seien, wenn ihre Kinder 15 oder 20 würden. Könnte man dieses Problem nicht heute einfach den Betroffenen überlassen? Es gibt 25-Jährige, die nicht imstande sind ihren Kindergartenkindern gerecht zu werden und 45-Jährige, sie das sehr gut können.

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BiniBini 30.05.2017, 22:58
6. Zum Beitrag von Hänschen Klein

Ich habe mein einziges Kind mit fast 43 Jahren geboren. Weder wurde ich jemals für die Großmutter gehalten, noch habe ich irgendwelche körperlichen oder geistigen Probleme bei der Erziehung gehabt. Ganz im Gegenteil, mein 'fortgeschrittenes' Alter hat mir zu sehr viel mehr Gelassenheit verholfen und mein Kind hat mich jung erhalten. Ich halte es für eine Frechheit, 60jährigen Frauen zu unterstellen, sie könnten geistig nicht mithalten. Männer werden z T noch im hohen Alter Väter, und denen wird dann auf die Schulter geklopft.

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upalatus 31.05.2017, 01:29
7.

Kinderkriegen ist wohl dann für alle am geschicktesten, wenn der weibliche Körper (im Idealfall auch der prozessnotwendige männliche) am leistungsfähigsten, belastungsabsorbierendsten, ist. Naturgemäß beim jüngeren normalerweis grundsätzlich vorhanden. Die Gründe gegen Kinder im jugendlichen Alter sind ja vielfältig geworden. Diese ändern aber nichts an den 'Grundeinstellungen' der biologischen Systeme. Das Wann ist jedoch eine absolut freie Entscheidung, wenn der Trend so ist, dann ist er so. Aber ich frage mich schon , auch bei anderen Gelegenheiten, ob sich der Mensch selbst nach eigenen Wünschen so einfach ummodellieren kann/lässt. Hat was von Kampf gegen Realitäten (siehe Szene life of brian ca. 20:00min).

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dodgerone 31.05.2017, 03:26
8.

Die Gründe für späte Schwangerschaften in Deutschland sind v.a. die miserablen Bedingungen für Eltern.

Und das grösste Risiko ist einfach garkeine Kinder mehr zu bekommen... denn so natürlich ist das späte Mutterglück nicht.

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stoffi 31.05.2017, 08:30
9. Meine Erfahrungen sind

das man Kinder bis Vierzig problemlos bekommen kann, doch auch da zeigt sich schon bei einigen Müttern, das ihr Nervenkostüm nicht mehr so belastbar ist.
Ich bin und war immer eine sportlich Frau. Meine vier Kinder bekam ich im Alter zwischen 17- .27 Jahren. Mit 48 dachte ich wieder schwanger zu sein und fühlte mich auch in der Lage nochmal ein Kind zu bekommen. Zur gleichen Zeit war meine Schwiegertochter mit Zwillingen schwanger. Sie war zu der Zeit 38 Jahte alt.Bei mir stellte sich heraus, das ich nicht schwanger war. Als meine Enkelkinder geboren waren, fühlte sich meine Schwiegertochter total überlastet und so kam es, das ich die beiden gross zog. Inzwischen werden die Jungen bald 17 Jahre alt und ich merke, das ich der nervlichen Belastung nicht mehr voll gewachsen bin. In der Pubertät , wenn es schwierig wird, kommt man als ältere Mutter rasch an seine Grenzen. Da bin dann doch froh, das die Beiden nun bei den Eltern und nicht mehr ständig bei mir leben, obwohl ich bis heute ihre Bezugsperson geblieben bin.

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