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Studie: Schlafen Babys besser, wenn sie früher Beikost bekommen?
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Viele Eltern starten schon vor dem sechsten Monat mit der Beikost, damit ihr Baby länger schläft. Jetzt kommt eine große Studie zum Schluss: Sie könnten damit recht haben.

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henry_org 09.07.2018, 18:27
1. auauaua

was so ein kleiner Big Mäc zwischendurch bereits im Säunglingsalter ausmacht! Ich feier MC&Co. Ich weiss natürlich nicht, ob die Studien-Beauftragten das selbst an ihren eigenen, lebenden Objekten ausprobiert haben. Und ob die auf eigene Ressourcen dieser Art überhaupt zurückgreifen können. Stillen hat auch was mit körperlicher Nähe und Sicherheit geben zu tun.... und das Verlangen der Säuglinge danach ist nicht nur wegen dem Hunger! Aber Hauptsache abfüttern! Mit vollem Bausch schläfts sich vielleicht besser, aber es studiert sich schlechter, wie der Volksmund weiss.

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lathea 09.07.2018, 19:19
2. Das hat vielleicht eher mit dem Licht etwas ......

........ zu tun und mit der Melatoninproduktion. Ich habe meinen Sohn in der Nacht ohne Licht gestillt. Nur im Nebenraum hatte bei Bedarf eine leichte Leuchte gebrannt, damit ich etwas sehen konnte und die mein Mann einschaltete, damit der Sohnermann sofort von mir gefüttert werden konnte. Ausserdem schliefen wir ohne Jalousien, also mit Mondlicht, und das Kinderbett stand neben meinem Bett, damit ich ihn sofort herausnehmen und stillen konnte, noch bevor er richtig wach wurde. Mit 4 Monaten schlief er von 23:00 (letzte Mahlzeit) bis 5:00 Uhr morgens durch. Ich hatte ihn davor in der Nacht ein paar Tage lang, als er in der Nacht aufwachte sanft gestreichelt und mit leisen Worten beruhigt, damit er wieder ohne Essen einschlief, da ich merkte, dass er nachts nicht mehr so viel trank und schon beim Stillen wieder einschlief. Ich sagte ihm, dass es Nacht sei und dass jetzt alle Menschen schlafen. Ob und was er verstanden hatte, weiss ich nicht. Er blieb dann auch in diesem Zeitraum trocken und wachte auch nicht wegen Windelwechseln auf. Ab dem 6ten Monat bekam er abends um 22:00 Uhr einen nahrhaften warmen Shake aus Banane, Haferflocken und Frischmilch und schlief bis 6:00 Uhr morgens ohne Probleme durch. Lediglich mit 2 Jahren kam die übliche kurze Phase, bei der Kinder nachts aufwachen und spielen wollen. Diese ging nach 2 Wochen auch vorbei, weil wir ganz schnell die Sicherungen ausgeschaltet haben und es deshalb nachts kein Licht mehr gab. Allerdings habe ich mich neben ihn gesetzt und ihm erlaubt, so lange er wollte zu spielen - das hat er nach 2 Wochen freiwillig gesteckt und wieder durchgeschlagen. Die Tipps hatte mir meine jüngere Schwester gegeben und ich habe diese dankbar angenommen, da ich berufstätig und auf ein in Hinsicht nächtliches Durchschlafen auf ein pflegeleichtes Kind und ausreichend eigenen Schlaf angewiesen war. Meine Schwester hatte diese Tipps von ihrer ebenfalls berufstätigen Schwiegermutter und diese von ihrer eigenen Mutter - wobei die letzteren abends jedoch statt Banane etwas Zucker nahmen. Ausserdem musste er, wenn er es nicht wollte, ab ca. 2-3 Jahren keinen Mittagsschlaf mehr machen, damit er abends müde war.

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mariakäfer 09.07.2018, 19:37
3. Es soll doch gesünder sein

das Baby 6 Monate voll zu stillen. Kann man als Mutter denn nicht wenigstens 6 Monate auf Durchschlafen verzichten? Warum wollen alle Babys aber niemand zieht es auf wie die Natur es vorgesehen hat? Ausnahmen ausgenommen...

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chalchiuhtlicue 09.07.2018, 20:19
4. Was für eine lächerliche Studie!

Sieben bzw. 17 Minuten mehr Schlaf pro Nacht machen bei 14 bis 16 Stunden (erste 3 Monate) bzw. 12 bis 14 (4.-6. Monat) Schlaf pro Tag nun wirklich nichts aus. Da werden irrelevante Studienergebnisse schön geredet. Das ganze scheint von der Baby-Nahrungsindustrie gesponsort zu sein und sich an junge Mütter zu wenden, die keine Lust auf Stillen haben.

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helisara 09.07.2018, 20:43
5.

Es geht hier nicht um den völligen Verzicht auf das Stillen vor dem sechsten Monat, sondern um BEIkost. Es gibt auch Babys die schon vor dem sechsten Monat mehr brauchen als Muttermilch.

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mieze_0308 09.07.2018, 20:57
6. Was sollen uns nun 17 Minuten sagen?

Ich nehme an, dass es Gründe gibt, die anderweitig zu suchen sind. So stillen viele Mütter nicht mehr, wenn sie mit 4 Monaten schon Beikost einführen, sondern geben dann auch gleichzeitig die Flasche. Kind die gestillt werden, wachen häufiger auf, weil sie die Mutter neben sich riechen.
UND ja, das ist alles so wunderbar bequem für die Eltern, aber wer denkt an das Baby? Vielleicht ist es ja normal, dass Babys aufwachen nachts. Vielleicht gibt es ja dafür evolutinionäre Gründe? Ich stimme dem 4. Kommentar völlig zu: Was für ein lächerliches Ergebnis. Genießt Eure Babys, sie werden auch so viel zu schnell groß!

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firenafirena 09.07.2018, 20:57
7. Was sollen diese Kommentare?

Manche Foristen scheinen ihren Lebensinhalt darin zu sehen, pauschal (andere) Eltern zu kritisieren.
Nein, nur weil man Beikost einführt, hört man deswegen nicht auf, zusätzlich auch noch zu stillen! Das zum Thema Faulheit oder Liebesentzug.
Und nein, auch von Durchschlafen ist in den meisten Fällen keine Rede. Schlafen hat viel mit Charakter zu tun, manche Kinder schlafen gut, andere nicht. Da hat man im ersten Lebensjahr praktisch null erzieherischen Einfluss drauf.
Es ist am Ende des Tages für die meisten Kinder völlig irrelevant, ob sie mit 4,5,7 oder 8 Monaten Beikost bekommen. Rein zwingen kann man es eh nicht!

Also lasst den Eltern doch bitte die freie Entscheidung, so wie es am Besten in die Familie passt.

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_derhenne 09.07.2018, 21:07
8.

Oh Gott, jemand hat "Beikost" gesagt... Und sofort kommen die Chefideologen aus ihren Ecken und wollen der Welt erklären, wie man eine anständige Mutter zu sein hat. Jeder, der nichtbla bis zum vollendeten 6. Lebenjahr stillt, ist Rabenmutter... Blabla.

Jetzt mal im Ernst: Was ist so schlimm daran den kleinen was zu Knabbern in die Hand zu drücken, sobald sie daran Interesse zeigen? Niemand behauptet, dass man sie mit gläserweise Fertignahrung vollpumpen soll. Dadurch wird auch keine einzige Stillmahlzeit ersetzt. Auch die Behauptung ein langes (ausschließliches) Stillen wäre "natürlich" ist vollkommen an den Haaren herbei gezogen, denn man kann davon ausgehen, dass die Kinder auch schon "in der Höhle" frühzeitig vorgekaute Nahrung angeboten bekamen.

Bitte liebe Mütter, lasst Euch nicht von derart infamen Unterstellungen wie von @mariakäfer oder @henry_org verunsichern, sondern hört auf Eure Intuition und Eure Kinder.

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_derhenne 09.07.2018, 21:16
9.

Oh Gott, jemand hat "Beikost" gesagt... Und sofort kommen die Chefideologen aus ihren Ecken und wollen der Welt erklären, wie man eine anständige Mutter zu sein hat. Jeder, der nichtbla bis zum vollendeten 6. Lebenjahr stillt, ist Rabenmutter... Blabla.

Jetzt mal im Ernst: Was ist so schlimm daran den kleinen was zu Knabbern in die Hand zu drücken, sobald sie daran Interesse zeigen? Niemand behauptet, dass man sie mit gläserweise Fertignahrung vollpumpen soll. Dadurch wird auch keine einzige Stillmahlzeit ersetzt. Auch die Behauptung ein langes (ausschließliches) Stillen wäre "natürlich" ist vollkommen an den Haaren herbei gezogen, denn man kann davon ausgehen, dass die Kinder auch schon "in der Höhle" frühzeitig vorgekaute Nahrung angeboten bekamen.

Bitte liebe Mütter, lasst Euch nicht von derart infamen Unterstellungen wie von @mariakäfer oder @henry_org verunsichern, sondern hört auf Eure Intuition und Eure Kinder.

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