Forum: Gesundheit
Umfrage bei Krankenkassen: Cannabis auf Rezept stark nachgefragt
DPA

Immer mehr Patienten in Deutschland wenden sich an ihre Krankenkassen, um die Kosten für Cannabis erstattet zu bekommen: Die Zahl der Anträge ist einem Bericht zufolge auf mehr als 13.000 gestiegen.

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toschma 10.01.2018, 06:11
1. Wirkung von Cannabinoiden

Die im Artikel aufgeführten Wirkungen von Cannabinoiden sind viel zu gering beschrieben! Es gibt lt. pupmed über 12.000 Veröffentlichungen zu größtenteils positiven Wirkungen von Cannabinoiden.
Als deutsche Seite ist hier der CBDratgeber zu empfehlen auf dem viele internationale Studien mit positiven Wirkungen zu finden sind.

Allein ich habe bei Depression und Verspannungen beste Erfahrungen mit Cannabis und auch meiner Tochter mit Spastiken hilft das cannabinois CBD sehr. Hier differenziert die Regierung immer noch nicht vom berauschendem THC!

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stefan7777 10.01.2018, 07:21
2. Cannabis Prohibition - nur politische und wirtschaftliche Gründe

Der Chemie-Konzern DuPont, der den Hanf durch chemische Produkte ersetzen hat lassen und Harry Anslinger, der nach der Aufhebung der Alkohol Prohibition eine Aufgabe für seine 8000 Mitarbeiter suchte, sorgten für das Verbot auch in Europa.
https://www.planet-wissen.de/natur/pflanzen/hanf/pwieharryanslinger100.html

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Lemmingeforscher 10.01.2018, 07:36
3. Schizophren

Während jeder Minderjährige völlig problemlos an Schnapsflaschen rankommt wird der Handel mit kleinen Mengen Cannabis ohne jeden vernünftigen Grund nach wie vor kriminalisiert und bindet ungeheure Polizeikräfte. Selbst in den prüden USA wird Hanf schrittweise freigegeben. Und ausgerechnet die EU findet in einer Studie heraus, dass in Holland der Konsum von Canabis unter Jugendlichen am geringsten verbreitet ist in Europa. Und dort ist bekanntermaßen Canabis freigegeben. Der höchste Konsum unter Jugendlichen ist nach dieser Studie in Großbritannien zu verzeichnen. Obwohl dort die Justiz in Europa am schärfsten dagegen vorgeht. Aber aus all diesen Fakten lernt in Deutschland niemand etwas. Dafür werden die Krankenkassen mit bemerkenswert schwachsinnigenschwachsinnige Maßnahmen völlig sinnlos geschröpft.

Im Vergleich dazu waren die Schildbürger gänzlich ahnungslose Laien.

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touri 10.01.2018, 07:41
4.

"Der medizinische Nutzen von Cannabis ist allerdings nur selten mit großen Studien belegt. 2015 hatte ein internationales Forscherteam 28 Datenbanken auf der Suche nach Studien durchforstet, die sich mit der Wirkung von Cannabis als Medikament auseinandergesetzt hatten."

Wundert mich nicht, schließlich wird Cannabis aus mir unbekannten Gründen geradezu verteufelt, während man mit Alkohol kein Problem hat. Verrückte Welt.

Aber wie wäre es damit anstatt irgendwelche Datenbanken nach Uralten Artikel zu durchsuchen, wenn man mal selbst aktiv werden würde und eine Studie aufzieht?

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upalatus 10.01.2018, 07:42
5.

Klickt man auf das hervorgehobene Wort Cannabis, tauchen etliche Artikel mit dem Begriff 'Kiffen' auf.

In medizinischer Anwendung hat Hanfnutzung mit Kiffen und Junkietum wohl herzlich wenig zu tun. Und es wär mal ein durchfundierter Artikel angebracht, der die Feinheitenseiten des helfenden Hanfes beleuchtet und eingewachsene Ressentiments angeht.

So gibt es nicht berauschende Hanfblüten, die jedoch einen hohen Anteil an Cannabidiol aufweisen. CBD kann auf vielerlei Gebieten helfen, und ist sicherlich kein allheilendes Wunderzeug gegen alle Krankheiten dieser Welt.

Derartige Hanfblüten per Mazeration in Darreichungsform von Tropfen gebracht hilft im belegbaren Fall zb, chemische und mittlerweile starke Schmerzmittel gegen wiederkehrende Kopfschmerzen nicht mehr zu benötigen. Für einen betagten Menschen, der glücklicherweise kein ausgesprochender Schmerzpatient ist, aber täglich eine Palette von sonstigen Medikamenten einnehmen muss, stellt das zudem eine Entlastung des verarbeitenden Körpers dar.

Leider haftet der pflanzlichen Heilkunde insgesamt beharrlich das lächelnmachende Bild von krötensüppchenumrührenden Hexen an. Eine Pampe, die nix nutzt, und vom Brimborium und Glaubensfragerei lebt. Aber wenn schon Medizingigantenfirmen Spinnen/Schlangen/Frösche/Skorpion-Jäger in Urwälder ausschickt, in der starken Hoffung, weitere natürliche und effektive Wirkstoffe zu ergattern, dann könnte man doch seinen Normalogeist dem Thema auch etwas offener gegenübertreten lassen......

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schnulli602 10.01.2018, 07:54
6. teure Therapie????

Ist ja drollig. Die Therapie ist wieder nur in Deutschland teuer. Weil sich an dem medizinischen Marihuana schon wieder x Stellen die Taschen vollstopfen. Der Strassenpreis von Marihuana ist nun wirklich ein Witz.

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nasenbart 10.01.2018, 07:54
7. Die vorgelegten Studien...

sollten differenzierter betrachtet werden. Wenn in etwa die schlaffördernde Wirkung gegenüber einem konventionellen Schlafmittel nicht so hoch ist, darf man natürlich die Nebenwirkungen eines solchen nicht außen vor lassen. Oder anders herum können Angststörungen, Depressionen und Psychosen auch durch Cannabis verursacht sein. usw...dünnes Artikelchen in beide Richtungen

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M. Michaelis 10.01.2018, 08:08
8.

Zitat von toschma
Die im Artikel aufgeführten Wirkungen von Cannabinoiden sind viel zu gering beschrieben! Es gibt lt. pupmed über 12.000 Veröffentlichungen zu größtenteils positiven Wirkungen von Cannabinoiden. Als deutsche Seite ist hier der CBDratgeber zu empfehlen auf dem viele internationale Studien mit positiven Wirkungen zu finden sind. Allein ich habe bei Depression und Verspannungen beste Erfahrungen mit Cannabis und auch meiner Tochter mit Spastiken hilft das cannabinois CBD sehr. Hier differenziert die Regierung immer noch nicht vom berauschendem THC!
Die Wirksamkeitsnachweise von Cannabinoiden sind bislang noch sehr dürftig. Vor allem Fehlen belastbare Nachweise dass bei der Behandlung die medizinisch beabsichtigte Wirkung die Nebenwirkungen übersteigt, was eigentlich Grundlage für den sachgemässen Einsatz eines Medikaments ist.

Im Moment ist die Grundlage für die Nachfrage weitgehend esoterischer Natur.

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M. Michaelis 10.01.2018, 08:12
9.

Zitat von touri
Aber wie wäre es damit anstatt irgendwelche Datenbanken nach Uralten Artikel zu durchsuchen, wenn man mal selbst aktiv werden würde und eine Studie aufzieht?
Durchaus richtig. Merkwürdig nur dass man Cannabinoide bereits einsetzen darf bevor ein entsprechendes Zulassungverfahren für den Einsatz als Medikament und eine sachgerechte Abwägung zwischen Wirkung und Nebenwirkung für die jeweiligen Erkrankungen durchgeführt wurde.

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