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Unangenehmer Körpergeruch: Was hilft gegen starkes Schwitzen?
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Schwitzen ist eigentlich ein lebenswichtiger Schutzmechanismus - er bewahrt den Menschen vor Überhitzung. In manchen Fällen spielt unsere körpereigene Klimaanlage jedoch verrückt.

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Pfaffenwinkel 09.08.2017, 09:31
1. Schwitzen

ist in unserer Gesellschaft zu einem Tabuthema geworden, obwohl es für den Körper sinnvoll ist. Statt mit der chemischen Keule dagegen anzugehen, sollte man es mit Salbeitee und anderen natürlichen Hilfsmitteln versuchen, wie vom Autor vorgeschlagen.

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Phil2302 09.08.2017, 10:10
2. Wissenschaftlich fragwürdig

Warum sollte ich Therapien ausprobieren, dir wissenschaftlich nicht belegt sind? Hey, putzen sie ihre Zähne nur noch mit Kreisbewegungen gegen den Uhrzeigersinn, ist zwar wissenschaftlich nicht belegt, aber probieren kann man es ja?

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neuss66 09.08.2017, 10:45
3. Keine Aluminiumsalze!

Gebt Eure Gesundheit nicht fahrlässig für die Industrie her, die Euch mit blumigen Versprechungen auf bestimmte Wirkungen ködert!
Die im Artikel angegebenen 15 % Aluminiumgehalt als Obergrenze für eine Unbedenklichkeit und die Dosierungstips sind völlig aus der Luft gegriffen! - Darum auch im Artikel durch nichts belegt!
Das Deutsche Krebsforschungsinstitut (DKFZ) weist ausdrücklich darauf hin, dass es keine Grenze gibt, unterhalb derer eine krebserregende Substanbz nicht mehr krebserregend ist!
Und für alle die von der Gefährlichkeit von Aluminium für den menschlichen Körper (also bei Einnahme und intensivem Körperkontakt) noch nichts gehört haben, empfehle ich den folgenden Film aus der Sendereihe "Die Akte" (ZDF):
"Die Akte Aluminium (Al)"
https://www.youtube.com/watch?v=Wucz8nIrXYE

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saldegracia 09.08.2017, 11:00
4. Versuchts mal mit gluten-freier Ernährung

Ich hatte soweit ich zurückdenken kann Probleme mit übermässigem Schwitzen, sowohl wenn es einfach nur warm war als auch bei Nervosität. Mir sind dann oft Sturzbäche am Kopf runtergelaufen, was die Nervosität auch nicht gerade gelindert hat. Das ging so weit, dass ich ich kaum noch unter die Leute wollte, wenn ich wusste, dass man sich in einem eher wärmeren Klima trifft (Clubs, Bars etc...)

Nach vielen erfolglosen Arzbesuchen habe ich vor einigen Jahren dann einen Selbstversuch gestartet und mich glutenfrei ernährt, weil ich über längere Zeit hinweg Magen/Darm Probleme hatte. Nach kurzer Zeit hat sich da eine deutliche Besserung eingestellt, weshalb ich mich bis heute glutenfrei ernähre. Das Experiment hatte aber auch noch zwei äusserst angenehme Nebeneffekte: zum ersten habe ich seitdem keine Migräne mehr. Zuvor hatte ich migräne-bedingt mindestens einen "Wegwerf-Tag" im Monat. Und zum zweiten sind meine Schwitzprobleme verschwunden. Ich verbringe heutzutage viel Zeit in sehr heissen Regionen und habe absolut keine Probleme mehr. Ich schwitze natürlich noch, aber in "normalen Maßen" und nicht mehr so stark am Kopf.

Ich habe natürlich keinen Beleg dafür, dass diese Nebeneffekte tatsächlich mit der glutenfreien Ernährung zusammenhängen, aber einen ganz deutlichen zeitlichen Zusammenhang gibt es auf jeden Fall. Es wäre also ein ziemlicher Zufall, wenn es diesen Zusammenhang nicht gäbe. Ich kann also jedem, der unter "Schwitzattacken" leidet, nur empfehlen, die glutenfreie Ernährung mal auszuprobieren. Von heute auf morgen wird sich da sicher nichts ändern, aber nach 3 oder 4 Monaten sollte man auf jeden Fall eine Verbesserung feststellen, so war es jedenfalls bei mir.

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fahrgast07 09.08.2017, 11:11
5. Hilft nicht - aber egal?

Warum schlägt die Autorin Mittel vor, von denen sie selber sagt, dass keine Wirkung bewiesen ist?

Wie soll man das bitte selber "ausprobieren"? Noch nie vom Placebo-Effekt gehört? Man bräuchte einen Doppelblindversuch mit hundert Patienten.

Da beruhigt es mich, dass sie nicht noch mit Homöopathie, Schüsslersalzen, Pendeln etc. ankommt.

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homernarr 09.08.2017, 11:13
6. Na Nichts!

Nichts hilft gegen starkes Schwitzen!
Ich bin selber betroffen und schwitze relativ viel und jetzt noch viel mehr durch die Einnahme bestimmter Medikamente wie einen Betablocker. Egal was ich tue, ich schwitze gleich und mein Tshirt ist naß oder mindenstens Fleckenübersäät. Ich bin sicher nicht der schwerste Fall, aber ich denke es reicht um mitzureden.
Für mich ist das schlimmste nicht das Schwitzen an sich, sondern die Furcht um den Geruch. Gegen den Geruch dusche ich täglich und rasiere ich mir regelmäßig die Achselhaare, damit kein alter Schweiß daran hängen bleiben kann.
Das ist schon die Basis, denn frischer Schweiß riecht nicht. Dafür verzichte ich als Mann gerne auf die Achselhaare und habe einen Haufen grauer Tshirts die ich als Unterhemd benutze.

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ohjeee 09.08.2017, 11:15
7. 1

Zitat von neuss66
Gebt Eure Gesundheit nicht fahrlässig für die Industrie her, die Euch mit blumigen Versprechungen auf bestimmte Wirkungen ködert! Die im Artikel angegebenen 15 % Aluminiumgehalt als Obergrenze für eine Unbedenklichkeit und die Dosierungstips sind völlig aus der Luft gegriffen! - Darum auch im Artikel durch nichts belegt! Das Deutsche Krebsforschungsinstitut (DKFZ) weist ausdrücklich darauf hin, dass es keine Grenze gibt, unterhalb derer eine krebserregende Substanbz nicht mehr krebserregend ist! Und für alle die von der Gefährlichkeit von Aluminium für den menschlichen Körper (also bei Einnahme und intensivem Körperkontakt) noch nichts gehört haben, empfehle ich den folgenden Film aus der Sendereihe "Die Akte" (ZDF): "Die Akte Aluminium (Al)" https://www.youtube.com/watch?v=Wucz8nIrXYE
Es ist auch nicht belegt, dass Aluminium krebserregend ist.
Es ist lediglich belegt, dass sich Aluminium in Krebszellen anhäuft. Ob Aluminium aber diese Krebs begünstigen oder Tumore auslösen, ist (soweit ich weiß) bisher nicht belegt. Insofern sind natürlich die Empfehlungen weitestgehend aus der Luft gegriffen, da es keine Belege für die Schädlichkeit von Aluminium in Deodorants oder im Essen (über in Alufolie eingewickelte Speisen) gibt.
Das von Ihnen verlinkte Video habe ich nicht gesehen (falls es etwas anderes behauptet).

Zum Thema Aluminium im Deo:
Ich bin natürlich auch sensibilisiert, was das Thema betrifft und nehme in den allermeisten Fällen Aluminiumfreies Deo. Aber ich habe (für mich) auch festgestellt, dass die Geruchsbildung und Schweißabsonderung effektiver durch Aluminium-haltige Deos bekämpft wird, weshalb ich anlassbezogen auch ab und an (selten) Deo mit Alu-Salzen benutze.

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BlackSky003 09.08.2017, 11:24
8. Hilft

schwitze auch sehr viel. Benutze die Marke Secret aus dem USA. 1 Packung hält bei täglichen Gebrauch nen Monat und man riecht den ganzen Tag nix bei 1 maliger Benutzung. Obs gesund ist? Denke nicht, aber es hilft. Hab ein sehr empfindlichen Geruchssinn und wenn es einem vom eigenen Schweißgeruch schon übel wird, ist man für jede Hilfe dankbar.

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carinanavis 09.08.2017, 11:33
9. weniger ist viel mehr

Tägliches Duschen (außer mit reinem Wasser) ist grundsätzlich zuviel, weil es den Säure- und Fettschutzmantel der Haut zerstört, selbst mit den pH 5,5-Duschgelen etc.; 2-3 mal pro Woche Duschen genügt: http://www.sueddeutsche.de/wissen/dermatologen-warnen-zuviel-waschen-ist-ungesund-1.603741 Was auch im Artikel nicht richtig erwähnt wird ist folgendes: die natürliche menschliche Haut besitzt eine gesunde Flora von Bakterien. Wenn diese aus dem Gleichgewicht kommt (durch zu häufiges Duschen und allerlei aggressive Deos) können erst die falschen, geruchserzeugenden Bakterien vermehrt wachsen. Abgesehen von wenigen wirklich pathologischen Fällen, dürften die meisten Schweißprobleme damit zusammenhängen.

Das beste Mittel gegen Schweiß ist einfach mal durch regelmäßigen Sport eher kurz stark zu schwitzen. Dann schwitzt man unter Normalbedingungen kaum. Übrigens ist mir in Saunas und auch Schwimmbädern praktisch nie jemand mit stärkerem, unangenehmen Schweißgeruch aufgefallen. Vermutlich reguliert beides einfach das Gleichgewicht der Haut und den Körpergeruch.

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