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"Unspezifische Effekte": Wie eine provokante These die Sicht aufs Impfen ändern könnt
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Im Dokumentarfilm "Eingeimpft" kommt ein Forscher zu Wort, der Erstaunliches berichtet: Manche Impfstoffe stärken demnach die Körperabwehr insgesamt, andere schaden. Was ist da dran?

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leierbündchen 11.09.2018, 14:37
1. Nicht hilfreich

So objektiv dieser Beitrag auch wirkt, so ist er doch Wasser auf die Mühlen der Hysteriker, die in allem, was sie nicht verstehen, eine Verschwörung gegen ihre persönliche Unversehrtheit sehen. Man wird den vermuteten aber nicht nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Totimpfstoffen und Kindersterblichkeit weidlich ausschlachten. Dabei gilt nach wie vor: Impfen ist praktisch immer besser als nicht Impfen.

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supergrobi123 11.09.2018, 14:38
2. Verstehe ich nicht.

Die positiven Zusatzeffekte bemisst man doch offensichtlich an der Diskrepanz zwischen der erwarteten Minderung der Todesfälle durch die verhinderte Infektionskrankheit und der tatsächlichen, höheren Minderung.
Benchmark ist hier, in einem armen Land, doch wohl offensichtlich die impffreie Ära zuvor.
Bei den negativen Effekten ist eine solche Beobachtung aber nicht möglich? Es könnte auch "das Ausbleiben der positiven Effekte der Lebendimpfung" sein?
Das macht doch keinen Sinn.

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Velociped 11.09.2018, 14:44
3. Hetze auf Impfverweiger*innen

In letzter Zeit wurde immer häufiger und stärker auf Impfverweiger*innen gehetzt. Diese Studie sollte einem klar machen, dass die Auswirkungen von Impfungen nicht so eindeutig sind und es daher eine persönliche Entscheidung sein muss, ob sich jemand oder seine Kinder impfen lassen möchte. Etwas anderes kann nur gelten, wenn klare negative Auswirkungen auf die Allgemeinheit oder gravierende Konsequenzen für die Kinder drohen. Wir zwingen ja auch nicht Leute dazu, dass sie sich behandeln lassen - noch dazu wenn das Risiko gering ist.
Wir haben in Deutschland eine Tendenz zur Intoleranz. Nicht nur von Rechts, sondern von allen Seiten. Jede*r glaubt die Wahrheit zu wissen und will deshalb alle anderen zu ihrem Glück zwingen. Diese Intoleranz wird dann auch gerne im Namen von "Weltoffenheit" oder sogar der "Toleranz" zelebriert.
Toleranz muss nicht grenzenlos sein. Man sollte sich aber klar sein, dass Grenzen der Toleranz diese beschneiden und sie nicht fälschlich als "Kampf für Toleranz" in George Orwells Neusprech deklarieren. Es ist als ob Leute für den Pazifismus in den Krieg ziehen.

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oleander235 11.09.2018, 14:45
4. Professioneller Rat

Schön wäre es gewesen wenn sich der Regisseur Rat von Profis zu diesem Thema geholt hätte. Es gibt für alle Schwangeren zugänglich Informationen beim Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie an der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Die Kontaktdaten findet man online bei Embryotox.

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Henry Jones Jr. 11.09.2018, 14:51
5. Unspezifische Immunreize

Ist doch ziemlich naheliegend, was schief gehen kann, wenn man das Immunsystem mittels Adjuvanten so reizt, dass es nach einem Erreger sucht. Es findet die toten Erreger und, siehe da, körpereigene Aminosäuren. Schon ist sie Autoimmun Krankheit da. Vorsichtig ist man bei Äusserungen dazu nur deshalb, weil man nicht weiss, wie man, sollte dieses Wissen mal den Mainstream erreichen, die Bevölkerung durchimpft. Es genügt eine Suchanfrage hier auf dieser Seite, um zu sehen wie naiv, unwissend und obrigkeitshörig in der Vergangenheit darüber berichtet wurde.

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supergrobi123 11.09.2018, 15:02
6. Unsinn.

Zitat von Velociped
In letzter Zeit wurde immer häufiger und stärker auf Impfverweiger*innen gehetzt. Diese Studie sollte einem klar machen, dass die Auswirkungen von Impfungen nicht so eindeutig sind und es daher eine persönliche Entscheidung sein muss, ob sich jemand oder seine Kinder impfen lassen möchte. Etwas anderes kann nur gelten, wenn klare negative Auswirkungen auf die Allgemeinheit oder gravierende Konsequenzen für die Kinder drohen. Wir zwingen ja auch nicht Leute dazu, dass sie sich behandeln lassen - noch dazu wenn das Risiko gering ist. Wir haben in Deutschland eine Tendenz zur Intoleranz. Nicht nur von Rechts, sondern von allen Seiten. Jede*r glaubt die Wahrheit zu wissen und will deshalb alle anderen zu ihrem Glück zwingen. Diese Intoleranz wird dann auch gerne im Namen von "Weltoffenheit" oder sogar der "Toleranz" zelebriert. Toleranz muss nicht grenzenlos sein. Man sollte sich aber klar sein, dass Grenzen der Toleranz diese beschneiden und sie nicht fälschlich als "Kampf für Toleranz" in George Orwells Neusprech deklarieren. Es ist als ob Leute für den Pazifismus in den Krieg ziehen.
Man kann nicht jeden zu allem zwingen.
Dinge, die aber nachweislich und sonnenklar zum Allgemeinwohl beitragen, müssen in einer funktionierenden Gesellschaft erzwungen werden. Die Einhaltung von Gesetzen, die Zahlung von Steuern und Rentenbeiträgen ect. pp.
Und natürlich auch ein flächendeckender Impfschutz.
Wenn Ihr Kind meinen noch ungeimpften Säugling mit Masern in den Tod treibt, würde ich Sie gern wegen fahrlässiger Tötung in den Knast schicken. Oder wegen Mord? Denn von Fahrlässigkeit kann ja keine Rede sein, wenn man sich wissen- und willentlich gegen das Impfen entscheidet.
Denn im Gegensatz zu Ihrer haltlosen Behauptung ist der positive Nutzen von Impfungen zweifelsfrei nachgewiesen.
Daran ändert auch eine einzelne Studie über einen einzelnen Impfstoff in Guinea-Bissau aus den 80ern nichts.

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benmartin70 11.09.2018, 15:03
7.

Zitat von Velociped
In letzter Zeit wurde immer häufiger und stärker auf Impfverweiger*innen gehetzt. Diese Studie sollte einem klar machen, dass die Auswirkungen von Impfungen nicht so eindeutig sind und es daher eine persönliche Entscheidung sein muss, ob sich jemand oder seine Kinder impfen lassen möchte. Etwas anderes kann nur gelten, wenn klare negative Auswirkungen auf die Allgemeinheit oder gravierende Konsequenzen für die Kinder drohen. Wir zwingen ja auch nicht Leute dazu, dass sie sich behandeln lassen - noch dazu wenn das Risiko gering ist. Wir haben in Deutschland eine Tendenz zur Intoleranz. Nicht nur von Rechts, sondern von allen Seiten. Jede*r glaubt die Wahrheit zu wissen und will deshalb alle anderen zu ihrem Glück zwingen. Diese Intoleranz wird dann auch gerne im Namen von "Weltoffenheit" oder sogar der "Toleranz" zelebriert. Toleranz muss nicht grenzenlos sein. Man sollte sich aber klar sein, dass Grenzen der Toleranz diese beschneiden und sie nicht fälschlich als "Kampf für Toleranz" in George Orwells Neusprech deklarieren. Es ist als ob Leute für den Pazifismus in den Krieg ziehen.
Die Toleranz hört da auf wo andere menschen Schaden erleiden bzw geschädigt werden.
Und ja Impfverweigerer schädigen potentiell andere Menschen.

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j.c78. 11.09.2018, 15:04
8. Verschwörung

Wenn es wirklich eine Verschwörung der Pharmaindustrie gäbe, würde sich diese nicht gegen das Impfen richten? Wie viele Medikamente könnte man absetzen, würden wieder frühere Infektionszahlen erreicht! Bei uns in der Straße lebt eine Frau, die in jungen Jahren mit Kinderlähmung infiziert wurde. Wer erlebt hat, was dies für Eltern, Geschwister und natürlich die Erkrankte bedeutet, lässt sein Kind impfen! Aber manche Menschen scheinen regelrecht bessen von der Sucht nach einer möglichen Verschwörung... Ich wünsche deren Kindern, dass sie nicht der Irrationalität der Eltern zum Opfer fallen.

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Skeptiker99 11.09.2018, 15:12
9. der Film soll "ausgewogen" sein.

ich habe den erwähnten Film bisher nicht gesehen, in einem TV Bericht hieß es aber, er sei sehr ausgewogen. Es kommen sowohl Wissenschaftler zu Wort, die das Inpfen befürworten als auch ablehnen.
Das erinnert mich an die "Ausgewogenheit" wie sie z.B. auch in amerikanischen Medien zu beobachten ist. Da wird ein Experte eingeladen, der sagt es gibt einen Menschgemachten Treibhauseffekt und einen anderen, der das Gegenteil behauptet. Das man lange suchen muss um so jemanden zu finden wird dem Zuschauer nicht mitgeteilt. Dadurch entsteht der Eindruck, es gäbe da ernsthaften Diskussionsbedarf. Unter anderem deshalb gibt es in den USA so viele Klimaskeptiker.
Etwas Ähnliches befürchte ich auch bei einem "ausgewogenen" Film über das Impfen.

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