Forum: Gesundheit
Volkskrankheit: Warum Diabetes oft nicht erkannt wird
DPA

Diabetes und ihre Vorstufen bleiben in Deutschland oft unentdeckt. Dabei handelt es sich inzwischen um eine Volkskrankheit. Auch Ärzte fallen häufig herein - und rechnen nicht mit Nomadengenen.

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CancunMM 09.11.2017, 12:19
1.

Da widerspreche ich mal ganz vehement. Von 10 Patienten mit Übergewicht bei denen ich einen Diabetes mellitus Typ II diagnostiziere und denen ich erzähle, dass Abnehmen und körperliche Bewegung ihren Diabetes bessert, werden 1-2 das auch umsetzen. Der Rest nimmt lieber Tabletten und ändert nichts an seinem Leben.

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rolli 09.11.2017, 12:32
2. Herrlich

Ein Werbebeitrag der deutschen Gesellschaft für Diabetes im Spiegel....dümmer gehts nimmer. Die Zuckermafia mal ganz anders. Die kleinen Diktatoren - eigentlich die Marketingabteilungen der Pharmaindustrie, denn diese haben die engen Grenzwerte bestimmt ( wie auch bei anderen "Erkrankungen") und werben hier in der Manier von Drückerkolonnen.
rolli

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observerlbg 09.11.2017, 12:46
3. Oje @rolli...

der Paranoia wird sogar die eigene Gesundheit geopfert. Der Bericht hier sagt doch gerade NICHT aus, dass man unbedingt Pillen schlucken soll, sondern schon allein mit gesunder Ernährung das Risiko extrem verringern kann. Mein Schwager, wie immer sehr konsequent, hat sofort nach der Diabetes-Diagnose auf rafinierten Zucker vollständig, auf Alkohol deutlich und auf Weißmehlprodukte erkennbar verzichtet. Und schon diagnostiziert sein Arzt nahezu normale Blutwerte. Und sein BMI ist auch wieder unter 25.

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frisal 09.11.2017, 12:58
4. Kosten

Zitat von GrinderFX
2 Wochen Insulintherapie kosten mehr als eine Knie OP samt Krankenhausaufhalt und nachträglicher Physio und die müssen Insulin ihr ganzes Leben nehmen.
Haben sie dafür einen Beleg?
Ich weiß was mein Insulin kostet und kann nicht glauben dass eine solche OP mit allem drum und dran so "billig" ist.

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freigeistiger 09.11.2017, 13:13
5. mediale Sprachverfalchung

Auch dieser Artikel kommt ohne die massige Verwendung des Lieblingsbegriffs von Journalistinnen und Journalisten nicht aus. Dass soll wohl journalistische Fachkompetenz sugerieren. Ist aber nur sprachliche Verflachung. Für Experte gibt es den Begriff Diabetologe, Facharzt, Oberarzt etc. Experte ist Titisprache (Kleinkinsprache). Auch dieser Artikel kommt ohne die massige Verwendung des Lieblingsbegriffs von Journalistinnen und Journalisten nicht aus. Dass soll wohl journalistische Fachkompetenz suggerieren. Ist aber nur sprachliche Verflachung. Für Experte gibt es die Begriffe Diabetologe, Facharzt, Oberarzt etc. Experte ist Titisprache (Kleinkindsprache).

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adhortator 09.11.2017, 13:19
6. ja, genau!

Zitat von GrinderFX
Die Frage ist, sollte es Strafzahlungen an die Krankenkasse bei selbst verschuldetem Diabetes Typ 2 geben? Anhebung der Beiträge um 10% - 20% oder so. Denn die Kosten sind gigantisch und für diejenigen, die jetzt wieder mit irgendwelchen Sportverletzungen kommen. 2 Wochen Insulintherapie kosten mehr als eine Knie OP samt Krankenhausaufhalt und nachträglicher Physio und die müssen Insulin ihr ganzes Leben nehmen. Nur so kann man die Leute wieder zwingen sich gesünder zu verhalten, nämlich wenn es an den Geldbeutel geht.
Genau wie bei den Brillenträgern, Sehschwächen werden oft vererbt, da muss man doch solche Leute aus der Fortpflanzung nehmen damit "wir Gesunden" nicht für diese Schmarotzer zahlen müssen! Wäre doch eine Idee die Ihnen gefallen müsste, oder?
Diabetiker zwingen wir zur Bewegung! Raucher werden zwangsentwöhnt! Bei Zuwiderhandlung ins Lager!

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yoli711 09.11.2017, 13:25
7. Manipulierte Grenzwerte der Pharmaindustrie

Zitat von rolli
Ein Werbebeitrag der deutschen Gesellschaft für Diabetes im Spiegel....dümmer gehts nimmer. Die Zuckermafia mal ganz anders. Die kleinen Diktatoren - eigentlich die Marketingabteilungen der Pharmaindustrie, denn diese haben die engen ....
Ihr Zitat kann ich nur unterstützen. Ich spreche das Thema der Grenzwertmanipulation durch die Pharmaindustrie immer wieder bei den Ärzten an und bekomme viel Zustimmung. Ob Diabetes, Blutfett, Blutdruck, Leberwerte usw. - immer gut 10-20% drauflegen und dann erst anfangen sich Gedanken zu machen. Am besten einen Arzt suchen, dessen Praxis 150% ausgebucht ist und keine neuen Patienten benötigt. Der ist dann öfters mal bereit zu sagen "Da ist noch alles im Rahmen".

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lock_vogell 09.11.2017, 13:48
8.

Zitat von GrinderFX
Die Frage ist, sollte es Strafzahlungen an die Krankenkasse bei selbst verschuldetem Diabetes Typ 2 geben? Anhebung der Beiträge um 10% - 20% oder so. Denn die Kosten sind gigantisch und für diejenigen, die jetzt wieder mit irgendwelchen Sportverletzungen kommen. 2 Wochen Insulintherapie kosten mehr als eine Knie OP samt Krankenhausaufhalt und nachträglicher Physio und die müssen Insulin ihr ganzes Leben nehmen. Nur so kann man die Leute wieder zwingen sich gesünder zu verhalten, nämlich wenn es an den Geldbeutel geht.
ja es ist sicher teuer, aber ernsthaft 2 wochen insulin therapie sind nie und nimmer teurer als knie op, 2 wochen KH und 2 monate physio inklusive folgeuntersuchungen mit röntgen und/oder kernspin...
das ist wirklich ein hanebüchener vergleich!

ich habe grad mal nachgeguckt... es sind im durchschnitt 2,15,-€ am tag... das sind 64,5€ im monat (bei 30 tagen)... eine knie op alleine kostet ma locker mehrere tausend euro (und das ist nur eine athroskopie zugriff über 2 kleine stiche, da wird noch nichts geschnitten, oder genäht), davon kriegt man 10 jahre lang ausreichend insulin... dein vergleich ist also wirklich absolut lächerlich...

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lock_vogell 09.11.2017, 13:53
9.

Zitat von yoli711
Ihr Zitat kann ich nur unterstützen. Ich spreche das Thema der Grenzwertmanipulation durch die Pharmaindustrie immer wieder bei den Ärzten an und bekomme viel Zustimmung. Ob Diabetes, Blutfett, Blutdruck, Leberwerte usw. - immer gut 10-20% drauflegen und dann erst anfangen sich Gedanken zu machen. Am besten einen Arzt suchen, dessen Praxis 150% ausgebucht ist und keine neuen Patienten benötigt. Der ist dann öfters mal bereit zu sagen "Da ist noch alles im Rahmen".
also ganz ehrlich... jeder halbwegs normale arzt, wird bei einem erhöhten wert erst mal sagen, wir beobachten das, kommen sie in 3-6 monaten noch mal wieder und wir überprüfen das dann nochmal, erst wenn der wert dann immernoch erhöht ist, wird er sich um gründe und schlussendlich eine therapie gedanken machen...

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