Forum: Gesundheit
Von Zecken übertragene FSME: Neurologen raten zu rechtzeitiger Impfung
DPA

Sie verursacht Fieber, Erbrechen oder gar ein Koma. Nicht nur in Süddeutschland können Zecken die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Viele europäische Länder gelten als Risikogebiete. Ärzte raten Urlaubern, sich rechtzeitig impfen zu lassen.

Seite 1 von 6
klausote 19.03.2014, 09:51
1. Achtung Pilzsucher!!

Seit ich die Zeckenlaehme hatte, trage ich immer einen Flachmann bei mir und reibe Arme und Beine mit starkem Schnaps ein - und nehme einen kraeftigen Schluck.
Aber damit ist nicht zu spassen und wenn es jetzt schon Impfungen dagegen gibt und die Nebenwirkungen vertretbar sind, dann nichts wie ran.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bundesinnenminister 19.03.2014, 09:51
2. optional

Habe heute morgen grad eine Zecke bei meinem Kind entfernt.

Der wichtigste Teil im Artikel ist:
"Koma. Schwere Erkrankungsverläufe mit Lähmungserscheinungen und Bewusstseinsstörungen sind selten, in noch selteneren Fällen kann die Infektion zum Tode führen. "

Ich glaube das rechtfertigt keine Einzelimpfung (also von einzelnen Personen, was letztenendes zu keiner Ausrottung führt). Ich bin sonst kein Impfgegner, habe aber gelesen, dass die FSME bei Kindern noch nie zu Komplikationen geführt hat (die Impfung in den 90igern allerdings schon; ist das mittlerweile besser geworden?), deswegen sehe ich keinen Grund für eine Impfung. Auch bei Erwachsenen sind Komplikationen - wie oben beschrieben - selten.
FSME bekommt man IMHO auch nur einmal im Leben.

Borreliose finde ich viel gefährlicher. Da befürchte ich immer, dass ich sie nicht rechtzeitig erkenne. Bei mir hatte ich einmal Glück, da konnte man es nicht übersehen, aber jeder reagiert ja anders.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trust2012 19.03.2014, 09:59
3. Die..

..Pharmaindustrie reibt sich schon wieder die Hände -.-
Nach der Impflogik müsste man sich auch gegen Stechmücken, Ratten und Tauben schützen - die übertragen auch diverse Krankheiten mit oben genannten Symptomen.
Hypochonder-Deutschland juhei..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
berniejosefkoch 19.03.2014, 10:10
4.

Klare Kritik an dem Artikel: Erst ist so geschrieben, dass man meinen könnte sobald man in den Wald geht sei man vom Tode betroffen wenn man von einer Zecke gebissen wird und NICHT geimpft wird. Ich sehe auch keinerlei kritische Auseinandersetzung mit den Impfmethoden sondern nur Panikmache.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
StefanXX 19.03.2014, 10:24
5.

Zitat von klausote
Seit ich die Zeckenlaehme hatte, trage ich immer einen Flachmann bei mir und reibe Arme und Beine mit starkem Schnaps ein - und nehme einen kraeftigen Schluck. Aber damit ist nicht zu spassen und wenn es jetzt schon Impfungen dagegen gibt und die Nebenwirkungen vertretbar sind, dann nichts wie ran.
War das jetzt Ironie? "wenn es jetzt schon Impfungen dagegen gibt" .. es gibt schon seit mehr als 5 Jahren dagegen Impfungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diewahrheitsagen 19.03.2014, 10:39
6. Unwissenheit der Menschen

Immer wieder erschreckend, wie viele Menschen die Krankheiten, welche durch Zecken übertragen werden können, unterschätzen. Die Zecke ist das gefährlichste Tier Deutschlands und Europas. Es gibt jedes Jahr tausende Menschen mit irreparabelen Schäden des Nervensystems sowie Todesfälle.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fred45 19.03.2014, 10:55
7. FSME und Kinder

Zitat von Bundesinnenminister
Ich bin sonst kein Impfgegner, habe aber gelesen, dass die FSME bei Kindern noch nie zu Komplikationen geführt hat (die Impfung in den 90igern allerdings schon; ist das mittlerweile besser geworden?), deswegen sehe ich keinen Grund für eine Impfung. Auch bei Erwachsenen sind Komplikationen - wie oben beschrieben - selten. FSME bekommt man IMHO auch nur einmal im Leben.
Es stimmt zwar, dass FSME bei Kindern deutlicher seltener auftritt, aber "nie" sollte man da nicht sagen. Der kleine Sohn eines Kollegen lag mal im FSME-Koma. Das wünscht man keinem. Die Pathogenität hängt auch vom Virusstamm ab.

FSME bekommt man nur einmal im Leben, das stimmt. Aber das bedeutet nicht, dass es spurlos verschwindet. In seltenen Fällen können Restschäden bleiben. Je älter, desto häufiger.
Die aktuelle Impfung ist gut verträglich und bis auf gelegentliche Lokalreaktionen komplikationsfrei (ja, appenzella, da können Sie wieder ihren Senf dazugeben). Der schlechte Ruf ist unverdient.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
partey 19.03.2014, 11:00
8. schon lange

ich habe mich das erste Mal vor 16 Jahren gegen FSME impfen lassen.
Die einzige Nebenwirkung die ich hatte, war eine halbe Stunde euphorischer Heiterkeit und anlassloses Lachen. Das war sogar sehr angenehm. LEIDER fehlte diese 'Nebenwirkung' bei den Auffrischungsimpfungen.
FSME ist der Horror, wer Eltern mit vormals gesunden Kindern kennt, weiß wie zerstörerisch diese Meningitis ist!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
appenzella 19.03.2014, 11:06
9. @diewahrheitsagen

Kein thread ohne den pflichtschuldigen Beitrag des Herrn Pharma-Referenten.
Aber nun beruhigen Sie sich doch, es gab eine Impfung für Borreliose (alle Geimpften erkrankten an Borreliose) und gegen Zecken. Keiner Zecke hat bisher die Impfung geschadet, aber das kriegen wir hin. Durch Einbau eines Gens (wir wissen allerdings noch nicht, welchen Gens) werden wir die von den gefärrlichen Zecken bedrohte Bevölkerung (Die Zecke ist das gefährlichste Tier Deutschlands und Europas) Deutsch-Lands vor der Ausrottung schützen.
Freundliche Grüße von ihre Pharma-Industrie und dem Verband forschender Pharmaunternehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6