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Waage, Fitnesstracker, App: Was hilft wirklich beim Abnehmen?
Micha Klotzbier

Ex-160-Kilo-Mann Micha Klotzbier hat viele Abnehm-Helfer ausprobiert. Welche ihn beim Abnehmen unterstützt haben und welche nicht.

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doubletrouble2 26.02.2016, 21:34
1. Zuviel Gewicht

Zunächst ist festzustellen, dass Herr Klotzbier enorm viel Körperfett verloren hat. Diese Leistung ist großartig. Der Beitrag zeigt aber, wieviel Gewicht er auf technische Helfer legt und lässt ahnen, wie wenig er sich selbst an Kompetenzen zurechnet.
Dabei vermitteln die Fotos einen ganz anderen Eindruck. Wenn Herr Klotzbier Marathon laufen will - und inzwischen scheint das möglich - sollte er darüber nachdenken, Langstreckenläufer zu imitieren, jedoch deren Aktivitäten an seine Möglichkeiten anpassen. Zu einem Langstreckentraining gehören verschiedene andere Trainingsformen, wie Funktionsgymnastik, Kraft-Ausdauer-Training und alternative Dauertrainingsmethoden. Diese eingebaut in einen wissenschaftlich fundierten Rahmentrainingsplan sollt er als Pflichttermine mit sich selbst erkennen, die man nur in Ausnahmefällen absagt. Dann genügen ein altmodisches Trainingsbuch und ein Terminkalender - aus Papier, diesem Zeug aus Bäumen.

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diskantus 26.02.2016, 21:52
2. Abnehmen beginnt im Kopf, nicht auf der Waage.

Waagen sind Nebensache.
In dem Artikel ist viel zu viel von Waagen, Apps etc. die Rede. All das ist nur kontraproduktiv, da der Abnehmenwollende sich dran klammert.

Nochmal:
Abnehmen beginnt im Kopf.
Statt sich dauernd auf die Waage zu stellen oder ins Handy zu starren, hilft nur eines: weniger essen.

"Iss die Hälfte" - das ist die Wunderdiät schlechthin. Weniger essen: mittags etwas weniger, abends deutlich weniger, und das früher.
Gesund und ausgewogen ernähren: keine Diät-Anwandlungen in eine Richtung (Fett, Eiweiß, Kohlehydrate), sondern ganz normal und ausgewogen, aber: weniger von allem. Vollwertig - keine Auszugsmehlprodukte. Wenig Zucker, keine Zuckerersatzstoffe ("light") - also: keine Softdrinks, auch wenn "1 Kalorie" draufsteht.

Dazu: viel Bewegung in frischer Luft (Sport nach Lust und Laune, aber ausgewogen!), tägliche Atemübungen (Bauchatmung - kann man aus Büchern lernen).
Wer Interesse hat, mehr Energie zu erhalten: Qigong oder TaiChi lernen (Kurs)!

Abnehmen klappt nur dauerhaft, wenn man es will. Daher ist eine Änderung des Lebensstils notwendig, und das darf nicht auf einen Zeitraum (des Abnehmens) beschränkt sein, sondern muss eine Lebenseinstellung werden.

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rentner2012 26.02.2016, 22:16
3. Hilfsmittel

braucht man nur ganz wenige, ich laufe jeden Tag 10.000 Schritte auf dem Laufband bei 6,5% Steigung und 3,6 km pro Stunde, dauert bei meiner Schrittweite 75 Minuten. Dazu wechselnd: am 1sten Tag 60 Min Krafttraining, am nächsten 45 Min Beinmuskulaturtraining, am 3ten Tag 45 Min Steigung auf 9,5 % erhöhen, 4ten Tag wie 1sten, 5ten wie 2ten und 6ten wie 3ten. Am 7ten sollst Du ruhen also nur 120 Min 6,5 % Steigung und 3,6 kM/Stunde.
Abends nach wie vor meine Gläschen Wein und/oder Bier. Ergebnis: jede Woche ca. 500 Gramm weniger, bis jetzt von 103 auf 93 kg. Ok, ohne Wein und Bier wäre es noch besser, aber ich will das Leben ja auch genießen.
Achja, ich 68 Jahre alt.

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seismoid 26.02.2016, 22:49
4. geniest das leben ...

... und bringt euch nicht um deswegen! weniger zucker, weniger fett, mehr bewegung ist immer gut. aber am ende sterben wir alle! da leb ich doch lieber ein gutes leben als bis zum unvermeidbaren ableben dahin zu schmachten!

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seismoid 27.02.2016, 23:23
5. geniest das leben ...

... und bringt euch nicht um deswegen! weniger zucker, weniger fett, mehr bewegung ist immer gut. aber am ende sterben wir alle! da leb ich doch lieber ein gutes leben als bis zum unvermeidbaren ableben dahin zu schmachten!

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7eggert 27.02.2016, 23:37
6. So einfach ist das nicht.

Zitat von diskantus
(...) Abnehmen klappt nur dauerhaft, wenn man es will. Daher ist eine Änderung des Lebensstils notwendig, und das darf nicht auf einen Zeitraum (des Abnehmens) beschränkt sein, sondern muss eine Lebenseinstellung werden.
Wollen ist das falsche Wort. Wichtig ist, sich ein System zu schaffen, das man auch durchhält. Wie bekommt man den Wassersack-Robotter dazu, sich nicht vollzustopfen, obwohl man innerlich wie das HB-Männchen herumtobt und "Nein" ruft.

Dabei ist das Erste, herauszufinden, warum man mehr ißt, als man eigentlich will. Geschmack? Kummer? Mit Sport aufgehört? Weil einem die Oma oder die Werbung gesagt hat, man solle fünfmal am Tag essen? Oder, auch schon gehört, ein Alkie, der sich die Schmerzen wegsäuft (und Alk hat Kalorien)?

"Friß die Hälfte" klappt nur, wenn man bereits ausgewogen ißt. Anderenfalls wird sich der Körper erst unweigerlich wehren und - sollte man durchhalten - krank werden.

Das Nächste ist die Willensstärke: Kein unbeschränktes Gut. Wer fröhlich durchs Leben hopst, dem fehlt daran nicht viel, wer aber schon zum Durchhalten und Nichtzusammenbrechen viel aufwendet, der hat nicht mehr viel übrig. Da ist es wichtig, herauszufinden, wo der Widerstand des Körpers liegt, ob man den mit Diätlebensmitteln austricksen kann, oder mit einer Umstellung auf fettarmes? Oder doch keine Kohlenhydrate?

Auch die Zeit der Umstellung kann schwer werden: Die Magen- und Darmbakterien sind keine passiven Objekte, die schütten Enzyme aus, Glücks-und Depri-Hormone, die den Menschen auch mal hart bestrafen können, wenn der nicht liefert, was die Mikrobe will. Der Eine kann nur abnehmen, wenn er die Mikroben täuscht, der Andere nimmt ab, in dem er den Mikroben ihr Lieblingsessen vorenthält - bis sich eine neue Darmflora ans neue Essen gewöhnt hat, dann ist die nächste Diät fällig (je ausgefallener desto effektiver).

Wie auch immer, bei quasi jeder Diät, wenn man sie über alle Menschen anwendet, werden 80 % auf Dauer scheitern. Das ist kein Grund, sich dann Versagen vorzuwerfen und den Frust wegzuessen und runterzuschlucken, auch wenn demnächst unweigerlich manche hier das so schreiben werden.

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tkosi 27.02.2016, 01:33
7. Man muss es wirklich wollen

Nichts nützt etwas wenn man es nicht wirklich will!
FDH...also iss die Hälfte geht daneben weil die "Hälfte" ein relativer Begriff ist...man muss schon genau wissen wiefiel und vor allen wie oft man ißt...und auch Was man ißt. Wenn man es dann will ist alles ganz einfach:
Auf den Weg zur Arbeit entweder alles mit dem Rad erledigen oder ein paar Stationen auslassen und stattdessen laufen (hier helfen Sporttracker hervorragend). Man muss höllisch aufpassen das die Malzeiten nicht größer werden..oder man öfter mal etwas Nascht. Man muss sich darüber im klaren sein das süsse Früchte nicht unbedingt ein guter Ersatz für Schokolade sind...auch Fruchtzucker macht dick..also sind Gurke, Kohlrabi und Co dein Freund...und Früchte nur Reduziert, aber es spricht nichts dagegen bei seinen Mahlzeiten Fett möglichs weg zu lassen und Kohlehydrate...also Kartoffeln, Bananen, Nudeln Reis und Brot durch Erbsen, Möhren, Kohl etc. zu ersetzen. Und 1-2 große Gläser Wasser vor dem Essen helfen gegen überfüllung. Zucker und Milch im kaffee kontrollieren..reduzieren. z.B. 1 Löffel statt 2 Löffel...und keine Kaffeesahne sondern Magermilch...Alle Softdrinks sind Gift...aber lecker..und immer noch lecker wenn man sie Zur Hälfte mit Wasser verdünnt und bei Durst erstmal zum löschen nur Wasser trinkt.
Ganz einfach also...nur man muss es wollen. Ich kenn genügend "Dicke" die auf jeden Vorschlag sagen: "Hab ich probiert aber es geht nicht.." Das ist immer gelogen, aber es macht auch keinen Sinn zu versuchen diese Person zu beraten, die sind immer völlig Resistent gegen jedes Argument. Der Schmerz muss wohl erst richtig gross werden damit die Disziplin kommt.

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Miere 27.02.2016, 04:51
8. Disziplin

Herzlichen Glückwunsch, Herr Klotzbier. Manche Menschen haben diese Selbstdisziplin, weniger zu essen und sich mehr zu bewegen, und einen Stoffwechsel, der dazu passt. Das ist beneidenswert. Ich selbst habe es vor Jahren damit versucht, täglich zu schwimmen. Nie zuvor oder danach habe ich so schnell so zugenommen oder hatte so unstillbaren Heißhunger. Meine Besorgungen erledige ich alle zu Fuß, also daran liegt es auch nicht. Entweder ist es ganz allein Ess-Disziplin und nichts weiter, oder die Menschen sind da unterschiedlich und es gibt nicht dasselbe Erfolgsrezept für alle.

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diestimmevonunten 27.02.2016, 07:41
9. ich habe 35 kilo abgenommem

ich verstehe nicht warum hier so ein aufwand betrieben wird. Ich habe 1 Jahr gebraucht das ich von 115 auf 80 kg gekommen bin und das einfach nur mit weniger essen und nach einem halben jahr habe ich begonnen langsam treppen zu laufen. max. 8 km alle 2 bis drei tage. davon immer 200stufen der rest berg auf berg ab. gewogen habe ich mich alle 1 bis 2 monate auf der waage die gerade zur verfügung stand selber habe ich keine aber im schwimmbad steht eine beim Artzt auch da muss ich doch keine kaufen macht einen nur verrückt und wenn ich keine lust hatte dann war das so ja und? einfach immer weiter machen aber eben so wie ich lust und zeit habe. der gürtel hat mit der zeit immer mehr löcher gebraucht dafür muss ich jetzt keine waage für sinlosses geld kaufen und damit die umwelt verschmutzen. genau so sehe ich es mit allen fitness geräten. alles nur umweltverschmutzung

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