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Weltweite Analyse: Umweltverschmutzung verkürzt jedes sechste Leben
REUTERS

Jährlich neun Millionen Todesfälle weltweit hängen mit einer verschmutzten Umwelt zusammen, zeigt eine aktuelle Analyse. Auch in Deutschland fordert sie jährlich Tausende Leben. Schuld ist vor allem belastete Luft.

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usa911 20.10.2017, 10:36
1. Verschwindend geringer Teil in D

Wir haben 82 Mio. Menschen in Deutschland und davon sterben 52.000 das ist so ein geringer Anteil, das eine Pamik mache sich nicht lohnt. Das man die Umwel verbessern sollte, steht ausser Frage, aber es muss in einem überdachten, sozialverträglichen Rahmen geschehen!
Denn Szenarien von Universitäten zeigen, das wenn von heut auf morgen die gesamte Menschheit kein CO2 mehr ausstößt die ersten großen Veränderungen erst in 50 Jahren eintreten... Panik und unüberlegte Hauruckaktionen bringen gar nichts und schaden einen großteil der Bevölkerung mehr!

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lau 20.10.2017, 10:38
2. Lasst

mal die Kirche im Dorf, zumindest in der 1. und 2. Welt steigt die Lebenserwartung immer noch an und wie kürzlich berichtet, halbierte sich die Zahl der Kinder, die weltweit an Mangelernährung, Misshandlungen und Umweltschäden sterben. Immer noch eine nicht akzeptable Katastrophe. Aber um diesen Zustand der Welt zu verbessern bedarf es einer stärkeren UNO eher als einer Feinstaubplakette.

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Andraax 20.10.2017, 10:45
3. Logik?

Zitat von usa911
Denn Szenarien von Universitäten zeigen, das wenn von heut auf morgen die gesamte Menschheit kein CO2 mehr ausstößt die ersten großen Veränderungen erst in 50 Jahren eintreten... Panik und unüberlegte Hauruckaktionen bringen gar nichts und schaden einen großteil der Bevölkerung mehr!
Was ist denn die Logik dahinter, Veränderungen zu verschleppen, wenn man schon attestiert, dass die Effekte erst viel später sichtbar sind? Vielleicht so: Weil ich eh nix mehr davon habe werde, möchte ich mich nicht einschränken müssen, damit es die nach mir kommen besser haben?

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murksdoc 20.10.2017, 10:51
4. Kurzsichtig

Solche Rechnungen sind extrem kurzsichtig. Sie berücksichtigen nicht, dass "Zivilisation" immer einen Kompromiss, ein Tauschgeschäft oder "Tradeoff" zwischen Vor- und Nachteilen einer zivilisatorischen Errungenschaft beinhaltet. Wenn man 10 000 Todesopfer PKW-erzeugten Feinstaubes" beklagt, muss man die 100 000 Unfallopfer, die durch feinstaubproduzierende Rettungswagen überlebt haben, die 20 Millionen Menschen in abgelegenen Gebieten, die frische Lebensmittel und die erforderlichen Vitamine zu erschwinglichen Preisen geliefert bekommen haben und nicht zuletzt tausende von Arbeitern, die durch die Prioduktion feinstaubproduzierender Fahrzeuge ihre Familien ernähren, gegenrechnen. Erst wenn die alternative Technologie das gleiche leistet, ohne die bekannten Nachteile zu haben, dann kann man sich dafür entscheiden.

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knuty 20.10.2017, 10:55
5.

Zitat von lau
mal die Kirche im Dorf, zumindest in der 1. und 2. Welt steigt die Lebenserwartung immer noch an und wie kürzlich berichtet, halbierte sich die Zahl der Kinder, die weltweit an Mangelernährung, Misshandlungen und Umweltschäden sterben. Immer noch eine nicht akzeptable Katastrophe. Aber um diesen Zustand der Welt zu verbessern bedarf es einer stärkeren UNO eher als einer Feinstaubplakette.
Das eine schließt das andere ja nicht aus.

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guidomuc 20.10.2017, 10:55
6. Angstmache

Natürlich müssen wir Umweltverschmutzung vermeiden. Wichtig ist aber zu wissen, dass diese Zahlen nicht durch gerichtsmedizinische Untersuchungen sondern durch Statistik und Korrelation entstehen und auch nicht berücksichtigen, wieviel "vorher" denn angeblich gestorben wird (1 Tag, 1 Jahr, 10 Jahre? In welchem Alter?). Da will sich wieder mal jemand wichtig machen und Forschungsgelder eintreiben. Lasst doch endlich diesen unqualifizierten Blödsinn, das ist Bildzeitungsniveau.

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Stefan_G 20.10.2017, 11:00
7. zu #1

Zitat von usa911
Wir haben 82 Mio. Menschen in Deutschland und davon sterben 52.000 das ist so ein geringer Anteil, das eine Pamik mache sich nicht lohnt. Das man die Umwel verbessern sollte, steht ausser Frage, aber es muss in einem überdachten, sozialverträglichen Rahmen geschehen! Denn Szenarien von Universitäten zeigen, das wenn von heut auf morgen die gesamte Menschheit kein CO2 mehr ausstößt die ersten großen Veränderungen erst in 50 Jahren eintreten... Panik und unüberlegte Hauruckaktionen bringen gar nichts und schaden einen großteil der Bevölkerung mehr!
Irrtum.
Wir haben 82 Mio. Menschen in Deutschland und davon starben im Jahr 2015 ca. 925.000. Dabei waren ca. 62.000, die aufgrund von Umweltverschmutzung vorzeitig starben und von denen die meisten ohne Umweltverschmutzung heute (2017) noch leben könnten.
Wo liegt bei Ihnen die Anzahl, ab der es sich lohnt, über die Vermeidung unnötiger Todesfälle nachzudenken und Maßnahmen ergriffen werden sollten? 1 Mio? 2 Mio? 10 Mio?

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Stefan_G 20.10.2017, 11:03
8. zu #4

Zitat von murksdoc
Solche Rechnungen sind extrem kurzsichtig. Sie berücksichtigen nicht, dass "Zivilisation" immer einen Kompromiss, ein Tauschgeschäft oder "Tradeoff" zwischen Vor- und Nachteilen einer zivilisatorischen Errungenschaft beinhaltet. Wenn man 10 000 Todesopfer PKW-erzeugten Feinstaubes" beklagt, muss man die 100 000 Unfallopfer, die durch feinstaubproduzierende Rettungswagen überlebt haben, die 20 Millionen Menschen in abgelegenen Gebieten, die frische Lebensmittel und die erforderlichen Vitamine zu erschwinglichen Preisen geliefert bekommen haben und nicht zuletzt tausende von Arbeitern, die durch die Prioduktion feinstaubproduzierender Fahrzeuge ihre Familien ernähren, gegenrechnen. Erst wenn die alternative Technologie das gleiche leistet, ohne die bekannten Nachteile zu haben, dann kann man sich dafür entscheiden.
Sie haben also Bedenken, dass man sich mit Einführung einer funktionierenden Abgasreinigung bei Kfz zwangsweise 100tausende Hungertote einhandeln würde?

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Andraax 20.10.2017, 11:03
9. Einseitig?

Zitat von murksdoc
Solche Rechnungen sind extrem kurzsichtig. Sie berücksichtigen nicht, dass "Zivilisation" immer einen Kompromiss, ein Tauschgeschäft oder "Tradeoff" zwischen Vor- und Nachteilen einer zivilisatorischen Errungenschaft beinhaltet. Wenn man 10 000 Todesopfer PKW-erzeugten Feinstaubes" beklagt, muss man die 100 000 Unfallopfer, die durch feinstaubproduzierende Rettungswagen überlebt haben, die 20 Millionen Menschen in abgelegenen Gebieten, die frische Lebensmittel und die erforderlichen Vitamine zu erschwinglichen Preisen geliefert bekommen haben und nicht zuletzt tausende von Arbeitern, die durch die Prioduktion feinstaubproduzierender Fahrzeuge ihre Familien ernähren, gegenrechnen. Erst wenn die alternative Technologie das gleiche leistet, ohne die bekannten Nachteile zu haben, dann kann man sich dafür entscheiden.
In Ihrem Abschlussatz wollen Sie aber nicht mehr einen Kompromiss zwischen Vor- (weniger Tote) und Nachteilen (kostet mehr, weniger Bequemlichkeit) der alternativen Technologien berücksichtigen, oder? Die alternativen Technologien müssen Nachteils-frei sein, damit Sie sich dafür entscheiden, während althergebrachte Technologien einen "Tradeoff" darstellen dürfen? Finde ich einseitig.

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