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Weltweite Studie: 124 Millionen Kinder sind extrem dick
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Immer mehr Kinder auf der Welt sind fettleibig, die Zahl der Betroffenen hat sich seit 1975 mehr als verzehnfacht. Grund ist vor allem ein falscher Lebenswandel.

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StefanXX 11.10.2017, 09:19
1. Keine Steuern, aber mehr Beteiligung an den Kosten für Pflege

Steuern auf "ungesundes" Essen? Bitte nicht, denn sofort ist man in einer ideologischen Diskussion was nun genau "ungesund" ist und was nicht. Erstens ändern hier selbst Experten teilweise mehrmals im Jahr Ihre Meinung, mal ist etwas gesund, dann wieder nicht, dann doch so ein bisschen. Und zweitens macht es ja auch oftmals die Menge. Es gibt einige Lebensmittel die in geringen Mengen durchaus gesund sind, während sie in größeren Mengen eher ungesund sind. Viel effektiver und fairer fände ich es wenn Leute, die aufgrund Ihrer Fettleibigkeit Kosten verursachen, dafür zumindest teilweise selbst finanziell gradestehen müssen. Ich rede hier nicht von den 0,1%, die wegen genetischer Ursachen fettleibig sind, sondern von den 99,9% die selbst daran Schuld sind. Denn was das an Kosten verursacht ist extrem. Man braucht sündteure Spezialbetten, man braucht teilweise 3 mal so viel Personal um einen Patienten umzulegen usw., das sagen zumindest übereinstimmend 3 Krankenschwestern mit denen ich befreundet bin.

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nadennmallos 11.10.2017, 09:34
2. In der Familie (Eigenverantwortung) fängt es an, ....

... hier werden die Essgewohnheiten, die Art der Ernährung der ersten Jahren bestimmt. Es liegt einzig in der Verantwortung der Erwachsenen die Kinder zu einer gesunden Lebensweise anzuleiten. Aber werfen wir einen Blick auf die Gesellschaft (Bierfeste, Weinfeste, Events, Parties, etc, etc), dann sehen wir dort die Mama, den Papa und die lieben Kinder sitzen, alle mit 5 bis 10 (oder gerne auch 20) kg Übergewicht. Jeder einen Burger, eine Bratwurt oder was auch immer in der Hand. Dazu ein Bier, ein Wein und die Cola oder Limonade. Und bevor man geht: Schnell noch eine Portion Eis "reindrehen". Aber bitte mit Sahne. Natürlich.

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Institutsmitarbeiter 11.10.2017, 09:40
3. Weder Steuern noch erhöhte Kassenbeiträge

Weder Steuern auf bestimmte Lebensmittel noch erhöhte Kassenbeiträge werden die Situation verbessern, sind es doch zumeist Menschen mit geringem Einkommen, die stark übergewichtig sind.
Lebensmittel wie Gemüse oder Obst zu vergünstigen hilft dann wesentlich mehr, wobei es in Deutschland noch geht. In den USA ist gesundes Essen sehr, sehr teuer.

Das Problem hat natürlich viele Ursachen.

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cabeza_cuadrada 11.10.2017, 09:47
4. ziemlich daneben

Zitat von nadennmallos
... hier werden die Essgewohnheiten, die Art der Ernährung der ersten Jahren bestimmt. Es liegt einzig in der Verantwortung der Erwachsenen die Kinder zu einer gesunden Lebensweise anzuleiten. Aber werfen wir einen Blick auf die Gesellschaft.....
Soll ich mich bei einem Fest mit einer Karotte und einem stillen Wasser dazu setzen? Es ist ein Fest! Nicht der Alltag. Da gilt das gleiche wie für die Weihnachtszeit. Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu sondern zwischen Silvester und Weihnachten!

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rambazambah 11.10.2017, 09:49
5. Bewegung

Es gibt 1000 Ausreden, sich nicht zu bewegen bzw. seine Kinder vor dem PC/TV zu parken, anstatt sie zu animieren, etwas zu tun. Schwerlich, wenn man selbst den Allerwertesten nicht vom Sofa bekommt. Also: Hintern hoch und Vorbild sein!
Als wir Kinder waren, war jeder Mitglied in mindestens einem Sportverein: Turnen, Kicken, Judo, ... Neben dem Schulsport waren das zusätzlich an mindestens zwei Nachmittagen/Abenden die Woche Sport, ab und an Sonntags ein Turnier, ein Wettkampf,...
Ist man einmal im Bewegungsmodus, will der Körper weiter machen, will rennen und springen. Dann darf auch ein Schokolädchen sein. Das Vereinsleben ist auch in sozialer Hinsicht wichtig für Kinder: Man lernt Verantwortung (ist Teil eines großen Ganzen), kommt mit Jung und Alt in Berührung, entwickelt Teamgeist und tut seinem Körper etwas Gutes.

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nadennmallos 11.10.2017, 09:52
6. Es geht um die Menge, ...

Zitat von cabeza_cuadrada
Soll ich mich bei einem Fest mit einer Karotte und einem stillen Wasser dazu setzen? Es ist ein Fest! Nicht der Alltag. Da gilt das gleiche wie für die Weihnachtszeit. Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Silvester zu sondern zwischen Silvester und Weihnachten!
... Feste feiern heißt nicht essen bis man nicht mehr kann. Tja, und wenn ich Übergewicht habe, dann muss ich mich einschränken. Tut mir leid, echt jetzt, dass Sie sich getroffen fühlen. Hmmm, woran kann das liegen ...?

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cabeza_cuadrada 11.10.2017, 09:53
7. ok

Zitat von Institutsmitarbeiter
Weder Steuern auf bestimmte Lebensmittel noch erhöhte Kassenbeiträge werden die Situation verbessern, sind .....
das bedeutet also wer sich für Burger Pommes und Pizza entscheidet tut dies wegen der hohen Preise für Obst und Gemüse? So so...

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andreass61 11.10.2017, 09:56
8. Kosten

die Kosten dem einzelnen aufdrücken das ist doch mal eine tolle Idee.
Sehr oft sind es die Einkommensschwachen Haushalte die sich eine gesunde Ernährung nicht leisten können und daher oft auf fettige oder stark zuckerhaltige Lebensmittel zurückgreifen, diese Familien nun auch noch finanziell zur Verantwortung zu ziehen halte ich nicht für gerecht.
Ein großen Anteil an diesem Zustand trägt doch die Lebensmittelindustrie, die sehr viele Lebensmittel mit Zucker versetzen nicht nur damit es schmeckt sondern der Körper nach mehr verlangt.

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butzibart13 11.10.2017, 10:08
9. Ein ungesunder Trend

Besonders in den USA sind Fertigprodukte biliger als frische Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Obst, Gemüse etc. Dann darf man sich über die Zunahme der Fettleibigkeit nicht wundern. Mangelnder Sport tut dazu ein übriges, ebenso wie falsche Werbung.

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