Forum: Gesundheit
Wie Afrikanerinnen unter Fisteln leiden: Leben in Scham
Fabian Weiss

Sie sind versehrt und stigmatisiert - manchmal für immer: Durch Vergewaltigung oder fehlende Geburtshilfe inkontinent, werden jedes Jahr Tausende Afrikanerinnen verstoßen. Eine Reportage aus Äthiopien und dem Kongo.

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Spiegelleserin57 02.09.2017, 13:54
1. Ganz typische Kriegsverbrechen

Schrecklich zu lesen was solche Frauen erleiden müssen. Wer Frauen spricht die direkt den Krieg hier miterlebt haben wird ähnliche Berichte erhalten! Nur gab es hier auch eine bessere medizinische Versorgung. Die Angst vergewaltigt zu werden war bei vielen Frauen. Man kleidete sich möglichst unauffällig und nicht aufreizend damit man keinem Besatzer auffiel. Vergewaltigungen gehören zu Kriegen dazu, sie sind ein Mittel den Feind damit zu demütigen. Eine indirekte aber sehr wirkungsvolle Waffen.
Hier sieht man deutlich zu was Männer in der Lage sind, unter Kriegsbedingungen.

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chardon 02.09.2017, 14:11
2. Endlich mal

ein Bericht über Dr Mukwege in Deutschland. Er hat schon viele Preise für seine Arbeit erhalten - Olof Palme Preis, Preis der Menschenrechte der UNO, Preis Sakharov. Er wird regelmässig für den Nobelpreis vorgeschlagen. Die deutschen Medien scheinen es vorzuziehen ausschliesslich Negativnachrichten vom afrikanischen Kointinent
(3 1/2x die Landoberlfläche des europäischen Kontinents (nicht EU!) zu liefern. Es gibt auf dem afrikanischen Kontinent auch sehr viele hochqualifizierte Wissenschaftler in allen Sparten (z.B. Modibo Diarra, Astrophysiker, Nasamitarbeiter, hat die Doppelte Staatsangehörigkeit Mali/USA, Generaldirektor von Microsoft für ganz Afrika!) und viele andere mehr.
Die Fistel ist schon sehr lange ein Drama für viele afrikanische Frauen, und auch auf die häufigen Schwangerschaften in kurzen Abständen, jedes 2. Jahr, zurückzuführen. Das ändert sich jedoch, und zwar schon seit 3 Jahrzehnten, Dank "Pille".
Es ist an der Zeit, dass deutsche Medien, über Afrika realistisch und ehrlich berichten. Das Afrikabild in Deutschland ist ein echtes Desaster, verlogen, überheblich, herabwertend, völlig unrealistisch.

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kater38 02.09.2017, 14:28
3. Das Beste ist der ARtikel zeigt auf, daß jeder vorm PC...

und mit Samrtfone mit schuldig ist, wenn nicht sogar schlimmer.
Wir lassen durch von der Leyen Zäune in Afrika bauen, weil wir unsere Ruhe haben wollen im Schlaraffenland. Ich bib irgendwie auch so einer, der lieber seine Ruhe hat als die Probleme der Welt mit ansehen zu müssen.
Von daher sind solche ARtikel sehr gut, um Menschen, auch mich, aus dem Dornröschen Schlaf zu erwecken und eventuell auch Verantwortung zu übernehmen für sich und auch mehr.

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MatthiasPetersbach 02.09.2017, 14:36
4.

Zitat von Spiegelleserin57
...Vergewaltigungen gehören zu Kriegen dazu, sie sind ein Mittel den Feind damit zu demütigen.....
Nein.

Ich will jetzt nicht dem "Krieg" das Wort reden - aber Krieg ist die Auseinandersetzung zwischen Soldaten. Daß da einige Hemmungen fallen, ist leider Tatsache.

Aber wer Frauen vergewaltigt ist ein Unmensch. Kein Soldat. Und wenn das in Massen und mit Selbstverständlich passiert, liegt das schlicht und einfach an den Vergewaltigern selbst - nicht am Krieg.

Das alles immer einer landestypischen Unziviliertheit geschuldet - z.B. im Kosovo . Und hier ist das Afrika geschuldet.

This is Afrika. Da wird sich so schnell nix ändern.

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Papazaca 02.09.2017, 14:42
5. Furchtbar!

Erstmal: Wieviel Mitgefühl muß jeder von uns für diese armen Frauen haben. Dagegen sind die meisten unserer Probleme einfach lächerlich.

Ich habe viel Sympathie für Afrika. Aber es gibt sehr dunkle Seite. Hier haben wir eine kennengelernt. Viele Worte helfen da auch nicht weiter, es bleibt einem die Luft weg.

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quark2@mailinator.com 02.09.2017, 15:04
6.

Wenn wir über tausende Fälle pro Jahr reden, können wir in Deutschland bleiben. Hier gibt es viele, vor allem alte, Menschen, die um ihre Würde kämpfen, auch gerade wo es um Inkontinenz geht. Ich kann wirklich nur raten, mal ins Altenheim zu gehen. Wenn man im Rollstuhl sitzt und der Urinbeutel baumelt für alle sichtbar, füllt ich langsam und kann irgendwann mit der Nase wahrgenommen werden - was meinen Sie, wie die Betroffenen sich da fühlen ?

Aber das ist ja hier auch mal wieder ein typischer SPON-Artikel. Wenn man besonders Frauen herausheben kann und irgendwie Vergewaltigung mit dazu kommt, dann paßt das perfekt ins Weltbild. Über das Leiden der Männer in Afrika liest man kaum je mal was. Man könnte glauben, denen geht es prima da, was aber natürlich nicht so ist. Es nervt grenzwertig, wie immer Gleichberechtigung gefordert, aber dann doch immer einseitig berichtet wird. Wir sind nicht das böse und für alles Negative verantwortliche Geschlecht. Dieses Bild immer zu transportieren ist in sich selbst sexistisch und chauvinistisch.

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g32 02.09.2017, 15:24
7. Unsere Welt wird nicht dadurch besser,

dass wir uns täglich vor Augen führen, was sich Menschen einander antun können. Die meisten Ärzte sind angesichts der Gewaltorgien des Krieges überfordert. Wer sich dieser aussetzt, läuft allenfalls Gefahr abzustumpfen und seine Empathie zu verlieren. Daher kann ich nur dafür plädieren, Afrika den Afrikanern zu überlassen und abzuwarten, bis diese Ethnien ihren Weg in die Vernunft gefunden haben.

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chardon 02.09.2017, 15:43
8. @ 6 quark2@mailinator

Zitat von quark2@mailinator.com
Wenn wir über tausende Fälle pro Jahr reden, können wir in Deutschland bleiben. Hier gibt es viele, vor allem alte, Menschen, die um ihre Würde kämpfen, auch gerade wo es um Inkontinenz geht. Ich kann wirklich nur raten, mal ins Altenheim zu gehen. Wenn man im Rollstuhl sitzt und der Urinbeutel baumelt für alle sichtbar, füllt ich langsam und kann irgendwann mit der Nase wahrgenommen werden - was meinen Sie, wie die Betroffenen sich da fühlen ? Aber das ist ja hier auch mal wieder ein typischer SPON-Artikel. Wenn man besonders Frauen herausheben kann und irgendwie Vergewaltigung mit dazu kommt, dann paßt das perfekt ins Weltbild. Über das Leiden der Männer in Afrika liest man kaum je mal was. Man könnte glauben, denen geht es prima da, was aber natürlich nicht so ist. Es nervt grenzwertig, wie immer Gleichberechtigung gefordert, aber dann doch immer einseitig berichtet wird. Wir sind nicht das böse und für alles Negative verantwortliche Geschlecht. Dieses Bild immer zu transportieren ist in sich selbst sexistisch und chauvinistisch.
Inkontinenz hat mit einer Fistel nichts zu tun. Haben sie eigentlich verstanden was eine "Fistel" ist? Anscheinend nicht.

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Papazaca 02.09.2017, 15:53
9. Afrika. Immer gut, um zu zeigen: Keine Ahnung!

Zitat von quark2@mailinator.com
Wenn wir über tausende Fälle pro Jahr reden, können wir in Deutschland bleiben. Hier gibt es viele, vor allem alte, Menschen, die um ihre Würde kämpfen, auch gerade wo es um Inkontinenz geht. Ich kann wirklich nur raten, mal ins Altenheim zu gehen. Wenn man im Rollstuhl sitzt und der Urinbeutel baumelt für alle sichtbar, füllt ich langsam und kann irgendwann mit der Nase wahrgenommen werden - was meinen Sie, wie die Betroffenen sich da fühlen ? Aber das ist ja hier auch mal wieder ein typischer SPON-Artikel. Wenn man besonders Frauen herausheben kann und irgendwie Vergewaltigung mit dazu kommt, dann paßt das perfekt ins Weltbild. Über das Leiden der Männer in Afrika liest man kaum je mal was. Man könnte glauben, denen geht es prima da, was aber natürlich nicht so ist. Es nervt grenzwertig, wie immer Gleichberechtigung gefordert, aber dann doch immer einseitig berichtet wird. Wir sind nicht das böse und für alles Negative verantwortliche Geschlecht. Dieses Bild immer zu transportieren ist in sich selbst sexistisch und chauvinistisch.
Ihr Nutzername Quark ist offensichtlich Programm und passt gut zu Ihrem Beitrag. Was haben Kriegsverbrechen in Afrika mit Inkontinenz in deutschen Altersheimen zu tun?

Dazu kommt, das Sie von Männern in Afrika reden (übrigens, was ist Afrika für Sie, wir reden hier von 54 Ländern). Haben Sie von "Afrika" überhaupt den Hauch eines Schimmers? Und was wissen Sie von dem Verhältnis Frauen und Männer in Afrika? Ich lebe in Afrika, aber wundere mich nicht mehr über so Beiträge wie Ihren: Keine Ahnung aber markige Sprüche raushauen. Leben Sie mal eine Zeit in Afrika, dann wissen Sie auch, wovon Sie schreiben!

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