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Arbeitsgerichtsurteil: Wer spontan in die Ferien fliegt, darf fristlos gekündigt werd
DPA

Eine Controllerin aus Düsseldorf flog nach Mallorca - und reichte ihren Urlaubsantrag erst von dort aus ein. Der Chef forderte ihre Rückkehr, doch sie blieb. Nun landete der Fall vor Gericht.

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wally76 11.07.2018, 12:50
1. Doofer Vater

Welcher Vater kommt denn auf so eine Idee? Mallorcareise ist ja ein schönes Geschenk zum Studienabschluss, aber bereits gebucht mit kurzfristigem Termin? Zumindest ergibt sich diese Interpretation aus dem Artikel. Dass die Tochter dann auch noch ohne Freigabe fährt ist natürlich auch nicht so clever.

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voiceoverip 11.07.2018, 13:13
2. spontan?

mal unter uns: wer "spontan" ohne urlaubsantrag nach malle fliegt, der (oder die) nimmt die kündigung doch billigend in kauf. wer danach dann gegen die kündigung klagt hat irgendwas nicht kapiert...

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touri 11.07.2018, 13:16
3.

Zitat von wally76
Welcher Vater kommt denn auf so eine Idee? Mallorcareise ist ja ein schönes Geschenk zum Studienabschluss, aber bereits gebucht mit kurzfristigem Termin? Zumindest ergibt sich diese Interpretation aus dem Artikel. Dass die Tochter dann auch noch ohne Freigabe fährt ist natürlich auch nicht so clever.
Sehe ich auch so. Da hat sich die Angestellte höchst dämlich verhalten. Und da sie (wie ich) Controlling studiert hat und da mit Sicherheit auch eine Vorlesung mit dem Thema "Arbeitsrecht" mit dabei war, hätte sie die Konsequenz aus ihrem handeln eigentlich sehen müssen. Ehrlich gesagt in so einem glasklaren Fall hätte ich mich als AG auch nicht auf eine Abfindung eingelassen. Über eine fristgerechte Kündigung hätte ich allerdings auch noch mit mir reden lassen, dann aber vor dem Prozess und unter 4 Augen.

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dergrosseonkel 11.07.2018, 13:24
4. Gute Idee

Eigentlich hat sie alles richtig gemacht.
Studium abgeschlossen, neuer Job womöglich in Reichweite, denn wir haben Fachkräftemangel, ein toller Urlaub vom Papi und noch 4 Mille Urlaubsgeld.
Gute Sache!

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biber555 11.07.2018, 13:25
5. Wieso Abfindung?

Das ist mehr als dreist, einfach von der Arbeit wegbleiben und dann noch gegen die gerechtfertigte Kündigung klagen....wieso diese Person eine Abfindung bekommen hat ist mir vollkommen unklar.

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sirhumphreyapplebee 11.07.2018, 13:43
6. Zeigt wieder mal die Absurdität des deutschen Kündigungsschutzes

Die Abfindung wurde ja vermutlich nur gezahlt weil der Richter meinte "einigen Sie sich". Spart dem Beamten das Urteil aber zeigt nur warum es in D Leiharbeitsfirmen gibt. Sie kosten den AG zwar erheblich mehr aber die Unwägbarkeiten sind erledigt. Gäbe es ein vernünftiges Kündigungsrecht des AG mit Fristen etc. wäre die Leiharbeitsbranche komplett verschwunden. Das Problem ist die juristische Scharade von der prinzipiellen Unkündbarkeit eines AN.

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global.payer 11.07.2018, 14:46
7. Einbahnstraße?

Den spontanen Arbeitseinsatz am Wochenende oder eben mal 12 h Schicht ist man schon gewohnt. Als Arbeitnehmer die Flexibilität in Anspruch nehmen, die Arbeitgeber so selbstverständlich einfordern ist offenbar immer noch undenkbar. Die unentgeltlichen Überstunden, als Vertrauensarbeitszeit verschleiert, rufen jedenfalls keinen müden Kommentar hervor.

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susuki 11.07.2018, 14:47
8. Überschrift

Nur noch Freelancer auf Stundenbasis...

... Damit glücklich seit 2001!

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noalk 11.07.2018, 14:49
9. Online Performance Manager

Ist doch alles online gelaufen: Urlaub (bestimmt) online gebucht, Urlaubsantrag online per eMail übermittelt ... Ihren Beruf beherrscht sie offensichtlich.

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