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Arbeitskampf der IG Metall: "Das gefährdet die Zukunft unserer Industrie"
DPA

Mehr Lohn, flexiblere Arbeitszeiten und ein Extra-Entgelt bei Teilzeit: Für die IG Metall ist Schluss mit der Bescheidenheit. Was sagen eigentlich die Arbeitgeber dazu?

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Leser161 14.01.2018, 08:28
1. Tjo

Liebe Arbeitgeber, wenns eure Metallzukunft gefährdet ist, macht doch einfach in Plastik. Sagt man doch auch immer den Arbeitnehmern "Dein Job wird durch einen Computer ersetzt? Werde doch einfach Computerprogrammierer!"

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ansv 14.01.2018, 08:30
2. Die Arbeitgeber sagen was sie immer sagen

Faire Bezahlung gefährdet Arbeitsplätze. Sofort und nachhaltig. Immer. Managerboni können natürlich Milliarden betragen - aber würde man nur eine dieser Milliarden an die Produktionsmitarbeiter ausschütten, wären sofort Arbeitsplätze gefährdet. Jedes Mal die gleichen Textbausteine und keiner merkts. Hier zum Beispiel: "Wir sind wahnsinnig attraktiv, wir bekommen ja so wahnsinnig viele Bewerbungen" - und im anderen Absatz "Fachkräftemangel" - ja was denn nun? Fehlen die Fachkräfte vielleicht nur bei den Leihfirmen?

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K:F 14.01.2018, 08:38
3. 2 Prozent sind angemessen

Frechheit. Was sjnd 65.K, wenn der Arbeiter damit zu den Reichen gehört? Nichts. Wenn Fachkräftemangel da ist, dann sind die AN auf der besseren Seite und können auch noch höhere Löhne forderen. Da sind 6 Prozent unangemessen niedrig! Freiwillig würde ein AG nie, auch nur einen Ct, rausrücken.

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kaic 14.01.2018, 08:42
4. 64000 Durchschnitt

Natürlich sollen die Wertschöpfenden und abhängig Beschäftigten den geringsten Teil des Gewinns erhalten, wie immer. Die leistungslose Gewinnbeteiligung der Aktionäre hat natürlich vorrang. Wenn schon keinen zeitgemäßen Lohn, wie währs mal mit einer Unternehmensbeteiligung durch das Verteilen von Aktien an die Belegschaft. Ich denke, wenn von dem besagten Durchschnittseinkommen die üppigen Managergehälter unberücksichtigt blieben, dann hätte man ein realistisches Maß.

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hualorn 14.01.2018, 08:43
5. Herr Wolf

verstrickt sich da aber ganz schön in Widersprüche und Scheinargumente die er danach wieder revidieren muss... Gut geführtes Interview, so was wünscht man sich öfter. Das legt den Zynismus eines solchen Menschen offen. Die Flexibilität, die er erwähnt ist rein einseitig vom Arbeitgeber, je nach Auftragslage. Und bei den 64K Durchschnittsgehältern in BW sind wohl auch die Managergehälter eingerechnet? Wer so argumentiert beweist, dass er jeglichen Bezug zur Realität des Arbeitnehmers verloren hat.

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steingärtner 14.01.2018, 08:50
6. ''Es ist Maßhalten angesagt''

So lange ich denken kann, wird das gepredigt. Aber natürlich immer und ausschließlich für eine Seite.
Auch vom Fachkräftemangel hört man seit Jahrzehnten. Und von längerer Lebens Arbeitszeit. Und, und und.
Also was solle, nichts neues bei den Arbeitgebern.

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fairnes 14.01.2018, 08:51
7. herr wolf bitte maßhalten;

typischer Arbeitgeber Unsinn der schon die letzten 10 Jahre als Argument gebracht wird. nur bei den Gewinnen ist maßhalten nicht angebracht. das ist mehr als frech und dreist was Herr Wolf hier sagt.

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marthaimschnee 14.01.2018, 08:54
8. erinnert an Futurama

"der Firma geht es schlecht, darum habe ich Verträge ausgearbeitet, die euch alle zu Sklaven machen"

Warum bohrt der Fragensteller eigentlich nicht nach, welche Beteiligung am Erfolg für die Investoren denn der Arbeitgebermeinung nach "angemessen" wären? Weder Arbeitgeber noch Investoren leisten schließlich irgendwas. Die stellen nur das bereit, was sie überflüssig haben.

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spon_3711034 14.01.2018, 08:57
9. 64.000? Durchschnitt?

Ich arbeite in Norddeutschland und bekomme brutto etwa 60% des oben genannten Durchschnittslohn. Viele meiner Kollegen kriegen weniger. Das Unternehmen macht seit Jahren Gewinne, aber mit der Ausrede Modernisierungen fallen Lohnerhöhungen in den Bereich von unter 1% Brutto.
Bin ich alleine mit dem Gefühl, daß viele Unternehmer es als Unverschämtheit betrachten, dass wir für unsere Arbeit überhaupt bezahlt werden wollen?

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