Forum: Karriere
Arbeitslos nach dem Studium: Jung, fähig sucht...
Corbis

Ethnologin, sehr guter Abschluss - und dann arbeitslos: Wer nach der Uni keinen Job findet, ist schnell frustriert. Die Arbeitsagentur verspricht Hilfe. Ein Beratungsgespräch.

Seite 1 von 10
ch@rybdis 24.10.2014, 06:46
1. Nichts für ungut ....

... aber mir kräuseln sich sämtliche Haare, wenn ich die Rahmenbedingungen der porträtierten Damen lese: sehr exotische Studiengänge und das Ganze dann in der Rekordzeit von geschätzen 20 Semestern - und danach erst einmal eine "Auszeit". Ich frage mich, warum so hochmotiviertes Personal überhaupt einen Platz an der Uni besetzt hat?? (Bevor der Shitstorm losgeht: ich hatte mein universitäres Studium erfolgreich nach 3,5 Jahren beendet ....)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
andere Hobbys 24.10.2014, 07:59
2. Wenn ich das lese,

frage ich mich nicht, warum das Mädel noch keinen Job hat.
Ich studiere irgendetwas (um einen Abschluss zu haben) um dann Journalistin zu werden ??? Und eigentlich auch nicht Journalistin, sondern Romanschreiberin ??
Sie hat mit 18 oder 19 ihr Abitur gemacht und nun 12 Jahre studiert ?? Und dann noch etwas was ihr eigentlich keinen Spass macht ??

Beitrag melden Antworten / Zitieren
der_da28 24.10.2014, 08:00
3. Gott bewahre...

Als diplomierter Bwler war ich ebenfalls 2 Monate nach dem Studium arbeitslos gemeldet. Meine Erfahrung mit den Mitarbeitern des Jobcenters war eher negativ.
Fakt ist, dass oft Küchenpsychologie bemüht wird a la "Sind sie das wirklich auf dem Bewerbungsbild und sehen Sie sich auch so ?".
Die heutigen Unternehmen suchen aber nach gezielten skill sets und den Mitarbeitern fehlt einfach - berechtigterweise - auch das Wissen um die Arbeitsmarktanforderungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rumpelstilzchen1980 24.10.2014, 08:09
4.

Standardblubb. Die Arbeitsagentur ist da auch keine Hilfe, sondern untersagt dann noch Praktika, weil man Arbeitssuchende gemeldet ist.

Das trifft auch sehr viele, quer durch alle Fachbereiche. Ich hab selbst rund drei Jahre gesucht. Zwischenzeitlich fachfremd 8 Monate Vollzeit in der Gastronomie gearbeitet. Als Dipl Ing mit 1,7.
genauso geht es anderen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oidahund 24.10.2014, 08:16
5.

Es ist ja schön, wenn Menschen berufliche Träume haben und sich selbstverwirklichen wollen. Aber es hat schon seinen Grund, warum es Arbbeitsmarkt heißt - auch für Berufe gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Das ist auch egal, ob es sich um eine frei Marktwirtschaft handelt oder eine staatsgelenkte Wirtschaftsform, wobei in letzterer wird wahrscheinlich so ausgebildet, dass es dem geplanten Wirtschaftsleben entspricht. Dies ist aber schon eine Einschränkung in der Wahl der Ausbildung, die man anstrebt. Wenn es mehr Ethnologen gibt, als Stellen, dann werden immer einigeBewerber auf der Strecke bleiben - sowie manche Arbbeitgeber auf der Strecke bleiben bei der Suche nach Ingenieuren oder Informatikern. That's life.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
genlok 24.10.2014, 08:35
6. Was stimmt nicht?

Wer glaubt eigentlich dass eine Studium automatisch Wohlstand und Arbeit bringt? Es sollte wohl jedem klar sein dass nur bestimmte Studiengänge vom Markt gefragt sind, und Ethnologe ist es sicher nicht.

Das kommt davon wenn man irgendwas studiert was man glaubt zu mögen und nachher feststellt dass es ausserhalb der Akademischen Laufbahn sonst keine Nachfrage existiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smartphone 24.10.2014, 08:51
7. Oft leicht........

offenkundig hat der Autor keine Ahnung ,was wirklich da draussen in Sachen MINT los ist . Sicher werden ggfs Ing gesucht , aber zu Rahmenbedingungen , die man selbst nach 2-5 Jahren BE nicht liefern kann.
Der FKM ist speziell hier eine Chimäre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nickleby 24.10.2014, 08:56
8. Ratlose Akademiker-

Unsere Hochschulen produzieren am Bedarf vorbei. Wir brauchen nicht die Anzahl von Germanisten, Soziologen, Politologen usw. Sie sind in vielen Fäller Schönschwätzer arrogant und verwöhnt von den Eltern, haben kaum eigene Anstrengungen erbringen müssen und fordern nur.
Ihre Allgemeinbiuldung ist erschreckend niedrig, ihr Anspruch erschreckend hoch
Wir haben zu viele Studenten an unseren Hochschulen, die unqualifiziert und damit überfordert sind. Natürlich leiden sie dann unter dem sogenannten Leistungsdruck, der aber so gar nicht existiert, weil diese Studenten den Anforderungen von ihjrem Niveau her gar nicht entsprechen können, weil sie schliocht ungeeignet sind
Wo liegt der Fehler :
1. in der Schule, dass sie nicht siebt
2. in der Angst der Schule zu sieben
3. im Anspruchsdenken der Masse der Eltern und der Arroganz der Gesellschaft, Bildung als Dienstleistung zu empfinden und nicht als Lohn für Leistung

Beitrag melden Antworten / Zitieren
s342 24.10.2014, 08:59
9. Beitrag Nummer 1

Die Dauer des Studiums sagt nichts über die Qualität aus. Ich kenne z.B. einen Maschinenbauer, der 18 Semester gebraucht hat. In seiner Freitzeit hat er sich mit all möglichen Maschinen auseinandergesetzt und auch eigene Sachen entwickelt. An dieses Wissen kommt niemand ran, und schon garkeiner, der sein Studium in Rekordzeit durchgepresst hat. Aber das interessiert heute ja niemanden mehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 10