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Arbeitssuche: Fast jede dritte Stelle über persönliche Kontakte besetzt
Corbis

Es lohnt sich, Bekannten zu erzählen, dass man eine Arbeit sucht: Knapp jede dritte Stelle wird über persönliche Beziehungen vermittelt.

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moneysac123 18.02.2016, 14:10
1.

Hat Vorteile für alle Beteiligten: Das Unternehmen kommt an gute Leute, der Arbeitssuchende an einen Job und der Vermittler hat allen einen Gefallen getan. Deshalb sind im Top management aber auch so wenig Frauen, da persönliche Kontakte noch wichtiger sind als im middle management.

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marthaimschnee 18.02.2016, 14:22
2.

Vitamin B - nie war es so wertvoll, wie heute.
Daß es genau diese Netzwerkgeflechte sind, die jegliche "Chancengleichheit" zur Farce verkommen lassen, geschenkt.

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GoaSkin 18.02.2016, 14:25
3.

Leider haben immernoch viel zu viele Leute Angst, dass es ein schlechtes Licht auf sie wirft, wenn sie ihrem Arbeitgeber jemanden empfehlen, der nicht eingestellt wird. Auch wenn jede dritte Stelle über Vitamin B besetzt ist, könnten es sogar noch mehr sein.

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smartphone 18.02.2016, 14:32
4. Empfehlungsschreiben...

Man muß das Ganz äusserst nüchtern betrachten. Denn sind es nihct gerade die "Netzwerke", die ganze Firmen an den Abgrund fahren lassen ? .... Man sollte sich mal genau umsehen . Wer sagt denn das man wirklich die guten Leute bekommt ? Ist es nicht eher derart, daß das O-Zitat von BOSCH . "Guten Leuten muß man absagen" zu genau den Problemen führt ,dei man laufend in diesen Firmen antrifft ....die mangelnde Innovationsfähigkeit in D ist ja einer der Hauptgründe hierfür ,denn eine Seilschaft wünscht sich kaum Letz herein, die das aufdecken.

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xbooomx 18.02.2016, 14:33
5. Gerechtigkeit

Die Gerechtigkeit bleibt dabei auf der Strecke, mit weitreichenden Folgen für die Gesellschaft! Auf (vermeintliche) Ungerechtigkeiten reagieren Menschen mit am heftigsten.

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archi47 18.02.2016, 14:43
6. schlechte Erfahrungen nehmen wohl zu

wenn man nur nach der "Papierform" geht. Um Arbeitsgerichtsprozessen mit abenteuerlichen Anschuldigungen und Ansprüchen aus dem Weg zu gehen, suchen viele Unternehmen nach verläßlicheren Kriterien. Da können Bekannte, Angestellte und eigene intensivere Suche im Netz mit Abfrage weiterer Eigenschaften schon hilfreich sein. Deshalb dauert es auch länger als früher, bis bei qualifizierten Stellen besetzt werden kann. Wer da "aus der Hüfte" schießt kann sich schnell imageschädigende "Heißluftballone" einhandeln, die andernorts mit Superzeugnissen weggelobt wurden. Ein Klagegrund für eine Wiedereinstellung bzw. Abfindung findet sich auch leichter als früher, denn auch hier dienen sich inzwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern viele dienstleistende Helferlein an, die davon gut leben können.

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filou99 18.02.2016, 14:50
7. Geht oft schief

Ich habe es oft erlebt, dass Arbeitnehmer die auf "Vitamin-B-Basis" eingestellt wurden nicht wirklich das Gelbe vom Ei waren. Für den der den AN empfohlen hatte, war das oft auch von Nachteil: Warum haben Sie uns den denn angeschleppt.

Persönlich mag ich das nicht. Ich hätte eine Stelle, die ich dann immerhin über 10 Jahre hatte, beinahe abgesagt, da ein Bekannter der dort tätig war die Klappe nicht halten konnte. Ich wollte mich normal bewerben (hatte mich nur über eventuelle Vakanzen bei ihm informiert), nach einer Woche rief die Personalchefin an, sie würden auf meine Bewerbung warten.

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OskarVernon 18.02.2016, 14:59
8.

Zitat von GoaSkin
Leider haben immernoch viel zu viele Leute Angst, dass es ein schlechtes Licht auf sie wirft, wenn sie ihrem Arbeitgeber jemanden empfehlen, der nicht eingestellt wird.
Kann passieren - wenn unter den übrigen Bewerbern jemand schlicht qualifizierter ist. Gar nicht das große Problem - schlimmer ist, wenn jemand aufgrund so einer Empfehlung eingestellt wird und sich als Rohrkrepierer erweist...

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jujo 18.02.2016, 15:29
9. ...

Zitat von OskarVernon
Kann passieren - wenn unter den übrigen Bewerbern jemand schlicht qualifizierter ist. Gar nicht das große Problem - schlimmer ist, wenn jemand aufgrund so einer Empfehlung eingestellt wird und sich als Rohrkrepierer erweist...
Man muss das Arbeitsverhalten und Leistungsvermögen des zu Empfehlenden schon genau kennen, bevor man jemanden vorschlägt.
Nur der Nachkömmling von einem guten Bekannten zu sein reicht nicht aus.

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