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Auswärtiges Amt: Diplomaten beklagen Karrierestau
imago/ Schöning

Eine Karriere als Diplomat gilt unter Uni-Absolventen als sehr attraktiv. Doch selbst wer es ins Auswärtige Amt schafft, hat kaum Chancen, Botschafter zu werden, beklagt der Personalrat nach SPIEGEL-Informationen.

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srb.armatus 15.07.2017, 08:18
1. Luxusproblem

Ok, es ist dort also wie überall, es ist nicht fair und Arbeit wird nicht genug wertgeschätzt. Nur das alle um einen herum5000-6000 € verdienen....mein Mitleid hält sich stark in Grenzen/ existiert nicht.

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MattKirby 15.07.2017, 08:27
2. Brutto??

Bei Beamten das Bruttogehalt anzugeben ist wenig aussagekräftig, da keine Sozialabgaben zu zahlen sind. Von den für A 15 angegebenen 6500 € brutto bleiben daher netto bis zu 5000 €, was bei normalen Arbeitnehmern ein Bruttogehalt von ca. 8500 bis 9500 bedeuten würde. Das klingt doch schon anders.

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i-moop 15.07.2017, 08:35
3.

Natürlich ist der Staat auch dafür zuständig, diese "Beförderung" gerecht auszuführen. Ich muss allerdings auch anmerken, dass ich als Physiotherapeut zum Beispiel in meinem Leben nicht mehr als 36.000€ verdienen werde (nach viel zu vielen Fortbildungen, die jedes Mal ein Vermögen kosten) und ich der Meinung bin, dass es genug Berufe gibt, die keine "Sau" interessiert. Vielleicht sollte man sich erstmal um die kümmern. Selbst Erzieher verdienen mehr (Gottseidank), aber wenn ich mir Altenpfleger, Friseure etc. angucke, dann läuft es mir fast kalt den Rücken runter, weil ich da im Vergleich mit meinem Gehalt noch sehr gut dastehe.
Deswegen hält sich auch bei mir das Mitleid mit den "armen" Leuten, die mehr als das Doppelte verdienen. Deren Lobby ist aber irgendwie immer ungleich größer.

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klima66 15.07.2017, 08:36
4. Karriere-Stau ?

Och die Armen in A15 gefangenen Diplomaten.
Vielleicht sollte dazu mal die Aufstiegschancen von Bäckereifachverkäuferinnen oder Krankenschwestern/Pfleger vergleichen.

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pwoer 15.07.2017, 08:45
5.

Ich will hier gar nicht in den Sozialneid einstimmen. Aber die Begründung, es seien jahrelang zu viele Leute eingestellt worden und jetzt könne nicht jeder Chef werden, ist einfach lächerlich. Was wäre denn bitte los, wenn weniger eingestellt worden? Das Geheule über Überlastung, Überalterung, Kaputtsparen etc. wäre riesig.

Am Rande: Im diplomatischen Dienst gibt es im Ausland so hohe Zuschläge, dass sich die genannten Beträge teilweise im mittleren Dienst schon verdienen lassen.

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febra 15.07.2017, 08:47
6. nur Häuptlinge?

Es muss auch Indianer geben, es kann nicht jeder Häuptling werden. Da wird doch keiner an der Armutsgrenze beschäftigt, also muesste Zufriedenheit da sein, ohne ganz nach oben zu kommen.

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haresu 15.07.2017, 08:49
7. Ein lächerliches Gemecker

Und es ist überhaupt nicht nachvollziehbar wieso hier darüber ein Wort verloren wird.

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Mach999 15.07.2017, 08:54
8.

Zitat von srb.armatus
Ok, es ist dort also wie überall, es ist nicht fair und Arbeit wird nicht genug wertgeschätzt. Nur das alle um einen herum5000-6000 € verdienen....mein Mitleid hält sich stark in Grenzen/ existiert nicht.
Keine Sorge. Ich glaube nicht, dass irgendeiner dieser Beamten Ihr Mitleid möchte.

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kalim.karemi 15.07.2017, 08:55
9. Ja, endlich eine neue Gerechtigkeitsdebatte

Möglicherweise liegt es daran, dass nur eine bestimmte Anzahl Botschafter benötigt wird. Dass es keinen Diskussionsbedarf gibt, weil nicht jeder VW Mitarbeiter in die Geschäftsführung aufsteigen darf wundert mich. Ist das nicht ungerecht?

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