Forum: Karriere
Auswanderin auf griechischer Insel: "Seither gehören wir richtig dazu"
Anna Avramidou

Der Start war schwerer, als sie dachte: Anna Avramidou ist mit ihrer Familie auf die Mittelmeerinsel Ikaria gezogen. Lange waren die Nachbarn misstrauisch - bis sie den entscheidenden Schritt tat.

Seite 1 von 5
Ezechiel 14.05.2018, 13:19
1. Die Unterschiede.

In diesem Artikel werden zwei unterschiedliche Lebensweisen beschrieben. Hier die Deutsche Hektik und Genauigkeit, und dort das südländische "komm ich heute nicht, komm ich morgen (oder übermorgen). Die Deutschen sollten sich letzteres wieder mehr zu eigen machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jujo 14.05.2018, 13:21
2. ....

Im Prinzip gilt überall.
Wie ich in den Wald rufe, schallt es zurück.
Ich wohne im schwedischen Småland auf dem Lande. die Bevölkerung dort ist oftmals stur und eigenbrötlerisch, kommt selten aus sich heraus. Nach etwa 2 Jahren kam der ein schwedischer Nachbar und fragte mich ob ich im helfen könne, das war keine Frage. Ich erzählte das einem guten Freund aus Stockholm.
Er meinte nur. wenn das so sei, dann bist du jetzt angenommen und dort zuhause.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
exekias 14.05.2018, 13:21
3. Spezielle Insel

Ikaria ist auch eine etwas speziellere Insel, die Menschen dort sehr stolz. Irgendwie zwischen Kykladen und Dodekanes, etwas vergessen und fernab vom Massentourismus, dabei verhältnismäßig groß. Verbannungsinsel für Kommunisten. Da nicht so einfach erreichbar, sehr ursprünglich geblieben, wobei ich zuletzt vor vielen Jahren da war, für Individualtouristen mit normalen Ansprüchen ideal

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tempus fugit 14.05.2018, 13:24
4. Humor, ist,..

...wenn man trotzdem lacht.

Italiener sagen, 'perso durante la traduzione' - der Kick ist während der Übersetzung
verloren gegangen... (;>))) und lächeln trotzdem...

Wird bei den Griechen nicht viel anders sein....

Viel Spass auf der Insel und 'ewiges', erfülltes Leben.
Wo man sich wohl fühlt und 'dabei' ist, dort ist die Heimat,
wenn ich mal so auf deutsches Heimatverständnis -
gerade in Bayern aktuell... - hinweisen darf!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
onig 14.05.2018, 13:32
5. Toll...

Eine tolle Geschichte. Das ist es, was unsere Welt braucht - Mehr von diesen Geschichten des gegenseitigen Respekts und der Toleranz. Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg und glückliche Zeiten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jujo 14.05.2018, 13:46
6. Nachtrag

Zitat von jujo
Im Prinzip gilt überall. Wie ich in den Wald rufe, schallt es zurück. Ich wohne im schwedischen Småland auf dem Lande. die Bevölkerung dort ist oftmals stur und eigenbrötlerisch, kommt selten aus sich heraus. Nach etwa 2 Jahren kam der ein schwedischer Nachbar und fragte mich ob ich im helfen könne, das war keine Frage. Ich erzählte das einem guten Freund aus Stockholm. Er meinte nur. wenn das so sei, dann bist du jetzt angenommen und dort zuhause.
Die Leute haben hier einen feinen hintersinnigen Humor, den man schätzen lernt.
Es gibt einen herrlichen Witz wie die Småländer mit den ihrerseits "verachteten" Stockholmer, den " nullåtta" umgehen. ( 08 ist die Stockholmer Vorwahl.)
Ein Stockholmer geht Enten jagen in Småland. Er schießt eine Ente.
Die Ente fällt auf das Grundstück eines Bauern. Sie streiten um die Ente. Gut sagt der Bauer, wir lösen in Smaland diese Art von Konflikten so, wir treten uns kräftig zwischen die Beine und wer es am längsten aushält, behält die Ente. Ich fange an. Er tritt zu, der Stockholmer jault auf. Nachdem er sich erholt hat, sagt er das er jetzt an der Reihe sei. Da meint der Bauer: "Lass es gut sein, Du kannst die Ente behalten!"

Beitrag melden Antworten / Zitieren
PeterMüller 14.05.2018, 14:32
7. @1 Warum

Warum sollten wir uns den Larifari-Stil angewöhnen? Ich fühle mich sehr wohl damit, wie es hier ist: Zügig, verbindlich und Dinge werden erledigt. Komme ich heute nicht, komme ich morgen, mag ich so gar nicht. Aber vor allem, warum sollten wir hier uns immer nach den anderen verbiegen? Warum können wir nicht sagen, dort wird es so gehandhabt, hier so, ist unterschiedlich, alles gut und fertig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jujo 14.05.2018, 15:00
8. ...

Zitat von PeterMüller
Warum sollten wir uns den Larifari-Stil angewöhnen? Ich fühle mich sehr wohl damit, wie es hier ist: Zügig, verbindlich und Dinge werden erledigt. Komme ich heute nicht, komme ich morgen, mag ich so gar nicht. Aber vor allem, warum sollten wir hier uns immer nach den anderen verbiegen? Warum können wir nicht sagen, dort wird es so gehandhabt, hier so, ist unterschiedlich, alles gut und fertig.
Wenn ich im Ausland lebe oder unterwegs bin, liegt der Anpassungsdruck bei mir und nicht bei den Einheimischen.
Ihre Einstellung verdeutlicht warum eine bestimmte Art von Deutschen im Ausland so unbeliebt ist!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ezechiel 14.05.2018, 15:04
9. Stimmt.

Zitat von PeterMüller
Warum sollten wir uns den Larifari-Stil angewöhnen? Ich fühle mich sehr wohl damit, wie es hier ist: Zügig, verbindlich und Dinge werden erledigt. Komme ich heute nicht, komme ich morgen, mag ich so gar nicht. Aber vor allem, warum sollten wir hier uns immer nach den anderen verbiegen? Warum können wir nicht sagen, dort wird es so gehandhabt, hier so, ist unterschiedlich, alles gut und fertig.
Die unterschiedlichen Lebensweisen spiegeln sich auch im Wohlstand wieder. Wobei "5 gerade sein lassen" oder "komme ich heut nicht, komme ich morgen" eine immaterielle Form von Wohlstand ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5