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Desillusioniert an der Schule: Wie Lehrer der Leere entkommen können
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Manche Lehrer sind voller Elan in den Beruf gestartet, nun stellen sie fest: Das Schulsystem lässt kaum Freiräume, Querdenker sind unerwünscht. Karriereberaterin Svenja Hofert hat einen Rat.

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elmarwa 07.03.2018, 14:23
1. Quatsch

Dieser Artikel ist inhaltlich falsch. Ich bin selber Lehrer, und was hier berichtet wird ist K..e. Antworten in Aufsätzen sind vorgegeben? Man kann sich nicht einbringen? Das wäre mir neu. Ich bin zwar nur Fußvolk, aber ich kann viel gestalten im Unterricht, so wie ich es für richtig erachte. Klar, "engagierte" Kollegen dürfen in einer erstten Klasse nicht den hundertsten Aufguss von "schreiben wie gehört" "erproben", zum Glück nicht. Alerdings bin ich an einer staatlichen Schule. Die beschriebene Enge trifft wohl mehr auf Waldorf Schulen zu, zumindest berichten das Kollegen, die vorher jahrelang dort waren.

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Sibylle1969 07.03.2018, 14:27
2.

Guter Artikel. Die Sicherheit des Beamtendaseins ist ja schön und gut, aber allein der Gedanke, dass man mit Anfang 30 schon desillusioniert ist, wie soll man das bis zur Pension aushalten? Für mich wäre das nichts.

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rugall70 07.03.2018, 14:44
3. Schreibt hier eher die Mutter als die Coaching-Frau?

Der Artikel klingt ein wenig so, als hätte ihn die Autorin eher aus der Perspektive einer enttäuschten Mutter geschrieben. Und weniger aus Sicht einer Beraterin.

Wer immer als Lehrkraft desillusioniert ist, wird mit diesem Artikel wenig anfangen können. Im Prinzip lautet der einzige Tipp der Autorin: Dann mach halt was anderes. Nun ja.

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simulacron 07.03.2018, 14:51
4. Augen auf bei der Berufswahl

Ich habe wenig Mitleid mit Lehrern. Sie arbeiten in einem Umfeld das jeder von uns kennt weil er als Schüler jahrelang Teil davon war. Auch was hinter den Kulissen (im Lehrerzimmer) so los war konnte man schon mit nur wenig Interesse problemlos verfolgen.
Ich selbst hatte mir auch überlegt Lehrer zu werden und hatte keine Probleme sehr schnell festzustellen dass das nichts für mich ist. Und das war schon vor Jahrzehnten, als angeblich die Welt noch in Ordnung war.

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bandelier 07.03.2018, 14:56
5. Jedes Jahr gibt es, meistens im Juni verliehen,

den deutschen Schulpreis der Robert-Bosch-Stiftung. Die Preise gehen immer an Schulen, die sich über Vorschriften hinwegsetzten und kreativ wurden. Scheint also doch wohl möglich zu sein, wenn mann ur will. Und ich fürchte, da liegt die Crux. Man darf e zwar nicht wirklich laut aussprechen, dennoch sind viele Lehrer deshalb Lehrer, weil sie verbeamtet werden, ein sicheres Dasein mit viel Freizeit führen können, um sich mit der üppigen Altersversorgung dann Weltreisen gönnen zu können. Es gibt viele gute und damit auch erfolgreiche Ausnahmen, doch die Regel ist tatsächlich mangelnde Kreativität.

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m.m.s. 07.03.2018, 15:00
6. Staatsschule ersetzten Kirchenschulen, und heute entwickelt sich das weiter

Es überrascht nicht zu sehen, dass das staatliche Schulsystem die Lehrer heutzutage zermürbt. Es kann gar nicht anders sein, da eine schulfremde Verwaltungsbehörden das ganze leitet. Es würde eben funktionieren, wenn die Lehrer das Schulsystem leiten, was eben im Kern eine moderne Schule ausmacht. Was früher ein großer Schritt war von der kirchlich geleiteten Schule zur Staatsschule, das benötigt eben heutzutage einen nächsten Schritt von der staatlichen Schule zur selbstverwalteten Schule. Selbstverständlich wird dieser Schritt nicht von der Verwaltungsbehörde ausgehen. Das müssen die Lehrer selbst machen. Ist nur ein Hinweis in die mögliche Richtung.

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ballspielen_verboten 07.03.2018, 15:10
7. Augen auf die 2.

@ #4: und jeder weiß wie Arzt geht, weil er (zumindest bei seiner Geburt) schon einmal im Krankenhaus war. /Ironie aus. Aber tatsächlich ist es gut möglich, den Beruf durch Praktika im Studium kennenzulernen. Das gilt nicht für alle akademischen Berufe. Tatsächlich gibt es bei diesem Job beides: enge Vorgaben und Bereiche mit viel Freiraum. Das Beginnt bei der Arbeitszeit, die ich ca zur Hälfte frei einteilen kann. Dafür ist die andere Hälfte komplett fix.

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manbleibtman 07.03.2018, 15:28
8. Wo wir schon beim zensieren sind

Und automatisch bevorzugte Beförderungen gibt es auch nicht weil es ja alles Frauen sind.
Das ist aber auch ein Elend

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schlaueralsschlau 07.03.2018, 15:28
9.

Wer Kreativität möchte sollte irgendwas mit Mode machen oder im Kindergarten arbeiten. Das größte Problem an den Schulen ist doch, dass sich die Lehrer nicht durchsetzen und führen können. Das wischiwaschigelaber beginnt schon an der Uni und man fragt sich in welchem Kindergarten man gelandet ist. Ja, ich spreche aus Erfahrung. Selbst unterrichtet und dementsprechend die zukünftigen/ jetzigen Lehrer erlebt. Zehn Prozent von denen traue ich etwas zu. Höchstens!

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