Forum: Karriere
Frage an die Karriereberaterin: Wie bewerbe ich mich denn nun richtig?
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Deckblatt ja, Unterschrift nein. Oder umgekehrt? Wer nach Tipps zum perfekten Bewerbungsschreiben fragt, bekommt oft widersprüchliche Antworten - und verplempert letztlich Zeit mit unwichtigen Details.

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J.Corey 23.05.2017, 14:00
1. Man fragt sich, ...

... ob die werte Frau Hofer schon mal die Rückmeldungen für Absagen gesehen hat? Das sind standardisierte Schreiben die keinen konkreten Bezug zu der Bewerbung oder dem Bewerber haben. Das ist kein Zufall, sondern gewollt, da man auf diese Weise so wenig Angriffsfläche wie möglich bietet und sich damit vor juristischen Querelen schützt. Der Bewerber kann daraus ganz agil hat nichts ziehen. Derartige Tipps und Ideen stammen wohl eher aus einem theorielastigen Lehrbuch.

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goat777 23.05.2017, 14:03
2.

Erst dachte ich noch dass sie für eine Karriereberaterin ganz vernünftig ist. Dann entlarvt sie sich aber selbst und mein er wäre erschreckend, dass solche Kleinigkeiten nichts ausmachen. Es wäre erschreckend wenn es etwas ausmachen würde. Die Bewerbung muss ordentlich sein, auf das Unternehmen angepasst und man braucht gute Qualifikationen. Der Rest sollte keine Rolle spielen, und wer darüber anfängt nachzudenken kann nur Personaler oder Karriereberater sein.

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RalfWenzel 23.05.2017, 14:10
3. Am Besten ist es....

....wenn die Unternehmen sich bei den zukünftigen Angestellten bewerben (Abwerbeversuche starten). Wenn man das geschafft hat, braucht man sich über Bewerbungsmappen & Co. keine Gedanken mehr zu machen.

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Celegorm 23.05.2017, 14:25
4.

Zitat von goat777
Dann entlarvt sie sich aber selbst und mein er wäre erschreckend, dass solche Kleinigkeiten nichts ausmachen. Es wäre erschreckend wenn es etwas ausmachen würde. Die Bewerbung muss ordentlich sein, auf das Unternehmen angepasst und man braucht gute Qualifikationen.
Trifft die Sache auf den Kopf. Erschreckend ist effektiv alleine, dass überhaupt jemand meint, so etwas wie ein Deckblatt (!?) könnte bei einer Bewerbung relevant sein und erstaunt darüber ist, dass dem nicht so ist. Fehlt nur noch, dass Schönschrift und Goldschleifen als Entscheidungskriterium genannt werden. Dabei zählt doch eigentlich nur die Qualifikationen des Bewerbers, die möglichst kurz und knackig im Anschreiben und Lebenslauf aufgelistet werden. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sich Personaler und Vorgesetzte durch irgendwelche Romane und Bastelarbeiten kämpfen wollen..

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Rosmarinus 23.05.2017, 14:35
5. Wer, was, wie, warum

Aus den Nähkästchen: Ein Großteil der Bewerbungen lässt nicht durchblicken, dass man sich ein wenig mit dem möglichen Arbeitgeber beschäftigt hat.
Also: Wer ist mein Arbeitgeber, was macht er, was motiviert ihn, wie macht er es und warum passt man zusammen? Mit ein wenig Recherche auf Homepage und in der Presse lässt sich da einiges machen.
Und ja, auch Rechtschreibung ist wichtig. Keine Idiotenapostroph'e und Deppen Leer Zeichen.
Bei elektronischen Bewerbungen eine einzige PDF-Datei (!), darin die Dokumente in der gewollten Reihenfolge, und das Ganze mit einem aussagekräftigen Namen z.B. "Bewerbung von B. Müller bei Meier GmbH Mai 17".
Dann sind Deckblatt, Unterschrift und dergleichen unbedeutende Kinkerlitzchen, es sei den, man wird extra darauf hingewiesen.

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marcus_tullius 23.05.2017, 14:37
6. Sorge dich nicht

Hier trifft - wie auch beim Daten - die alte Regel zu: Der Richtige kann nichts falsch machen und der Falsche nichts richtig. Also, es ist mehr oder weniger wurscht. Wenn man dich wirklich will, nimmt man dich auch so.

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Augustusrex 23.05.2017, 14:54
7. Mappen?

Immer mehr Unternehmen wollen nur noch Onlinebewerbungen sehen und zwar immer häufiger über die Bewerbungsplattform des Unternehmens. Da geht Ihre schöne Mappe sofort mit kühnem Schwung in den Papierkorb oder als Retoure in den Ausgangskorb.

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m.m.s. 23.05.2017, 14:58
8. Bereits verloren

Wer zu einer Karriereberaterin geht hat bereits verloren. Viel besser ist es eine selbstbewusste Bewerbung zu machen und sich gezielt Betriebe auszusuchen. Ggf. noch anzurufen und die richtige Ankunft der Bewerbung efragen. Es gibt genügend Auswahl.

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GoaSkin 23.05.2017, 15:05
9. Wen interessiert schon das Geschwätz aus einer Bewerbung?

Wie schnell jemand einen Job bekommt, hängt gewiss kaum davon ab, wie kreativ er beim Dichten von Bewerbungstexten ist und welchen Geschmack er beim Layouten hat. Es sind vor allem Leute, die Arbeitslose im Auftrag der Arbeitsamt coachen, die den Leuten vermitteln wollen, dass Alles von ihrem Anschreiben abhängt. Natürlich auch, um den eigenen Job zu rechtfertigen. Es ist doch bekannt, dass Anschreiben nur überflogen werden und vorsortiert werden die Bewerbungen auch nur dann, wenn so viele Bewerbungen eingehen, dass die Personaler keine Lust und Zeit haben, sich mit jeder Bewerbung zu beschäftigen. Ansonsten zählt im Wesentlichen, ob die Fakten im Lebenslauf passen und sonst garnichts.

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