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Frauenquote in MDax-Unternehmen: Das selbstgewählte Ziel: keine einzige Frau
DPA

Gegen kaum ein Gesetz haben sich Unternehmen so gewehrt wie gegen die Quote. Und sie wollen sie auch weiterhin nicht: Drei Viertel der MDax-Unternehmen haben sich einen Frauenanteil von null Prozent verordnet - völlig gesetzeskonform.

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kepplerd 17.02.2017, 19:10
1. Kein Wunder

Die Frauenquote ist nicht nur meiner Meinung nach kompletter Schwachsinn. Es ist zwar wichtig, dass Frauen die gleiche Chance haben wie Männer, also nicht diskriminiert werden. Aber die Unternehmen zwingen zu wollen einen bestimmten Prozentanteil an Frauen in der Führungsebene zu beschäftigen, halte ich für keine gute Idee. Jeder sollte durch entsprechende Qualifikation in eine Spitzenposition kommen, nicht durch eine Quote. Deshalb finde ich sollte man durch Projekte und positive Beispiele die Akzeptanz von Frauen im Berufslebrn stärken, aber keine Quote einführen.

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mboer 17.02.2017, 19:10
2. Falsch und tendenziös

Fast alle Unternehmen möchten gerne Frauen in den Vorstand befördern. Sie möchten nur nicht mittels sozialistischer Quote dazu gezwungen werden. Wozu die führt, hat man bei Telekom, Daimler und VW gesehen.

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Phil2302 17.02.2017, 19:15
3. Ich ergänze es!

"Denn je größer der Konzern sei, desto mehr qualifizierte Frauen fänden sich." Und auch Männer. Da staunt man Bauklötze, oder? Die 0-Prozent-Regelung ist natürlich Unsinn, die Quote ist es aber auch. Denke da soll einfach politisch ein Zeichen gesetzt werden, dass man nicht die nächsten x Stellen allesamt mit Frauen besetzen will, nur um eine geschlechtsdiskriminierende Quote durchzusetzen.

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Flugzeugfreak1 17.02.2017, 19:18
4. Quoten

Eine erbärmliche Idee um Frauen zwar auf dem Papier mehr Gleichberechtigung zu bringen, in der Praxis werden alle Frauen als gesetzlich geförderte Kräfte gesehen, ohne Biss nach oben zu kommen.
Frauen wie meine Tante, eine der Topmanager eines großen (Milliarden) Unternehmens werden so als Quotenfrauen stigmatisiert. Die Unternehmen werden momentan von der Generation 60+ geführt. Es gibt nun einmal nicht so viele Frauen in dieser Generation. Aber das wird kommen, wobei die BWL und das Management eine Männerdomäne bleiben wird, da es Frauen ja eher in die sozialen und Heilberufe zieht. Warum ruft eigentlich niemand eine Quotenregelung für Medizinstudenten aus? Da gibt es Unis mit mehr als 80% Frauenanteil.

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wvwtyr 17.02.2017, 19:19
5.

Ich bin für Gleichberechtigung und finde manches Verhalten Frauen gegenüber unsäglich. Kaum besser ist aber eine Quote ohne Sinn und Verstand, nämlich dann, wenn Frauen nicht wegen ihrer Qualifikation, sondern allein ihres Geschlechts in Gremien befördert werden. Das schadet am Ende allen. Da schon jetzt immer mehr Frauen Karriere machen, vermute ich, dass auf Dauer eine gewisse Selbstregulation des Geschlechterverhältnisses eintreten wird. Vielleicht sollte man weniger Brechstange und mehr Geduld haben, aber Besonnenheit ist in dieser Debatte leider vergebene Liebesmühe.

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acitapple 17.02.2017, 19:23
6.

Na sowas, Unternehmen beschleunigen den Wechsel von vertraglich gebundenen Vorstandsmitgliedern nicht um dann eine Person aufgrund ihres Geschlechts dorthin zu platzieren. Bei VW ist gerade eine äußerst lukrative Stelle frei geworden...

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idee342 17.02.2017, 19:36
7. Quote falsch

Eine Quote an sich ist falsch und meiner Meinung nach auch gesetzeswidrig. Es sollte nach Qualifikationen eingestellt werden und Punkt. Vielleicht eine höhere Transparenz (unabhängige Überprüfung) bei sehr hohen Managementposten oder ähnliches einführen. Klassiker: An meiner TU war der Frauenanteil sowohl in den Ingenieursstudiengängen als auch in schwierigeren Wirtschaftsvertiefungen einfach sehr gering. Die Unternehmen sollen dann aber Quoten weit über diesen Anteilen erfüllen...

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nine1011 17.02.2017, 19:46
8. totaler Blödsinn

...ich schließe mich meinen Vorrednern an.
Was bringt es, wenn zehn Quotenfrauen ein lukrativen Vorstandsjob haben, dagegen tausende Frauen entweder Vollzeit oder gar nicht arbeiten können und somit keine Rente ansparen usw. Wenn Alleinerziehende keine Unterstützung erhalten usw.
In sofern ist eine Frauenquote nur ein Leuchtfeuer um von anderen WIRKLICHEN Problemen abzulenken...

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skylarkin 17.02.2017, 19:54
9.

Der Frauenanteil wird ganz langsam mit den Jahren von alleine steigen, dazu braucht es keine dämliche Quote. Die Quote stigmatisiert nur die berufenen Frauen. Die Forderung nach einer Quote für weniger attraktive aber männerdominierte Berufe ist mir übrigens noch nicht zu Ohren gekommen. Warum eigentlich nicht und wo bleibt die Männerquote in sozialen Berufen? Die wäre gesellschaftlich viel wichtiger.

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