Forum: Karriere Ingenieurgehälter: Gleichung mit vielen Pluszeichen
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Wie viel*verdient eigentlich ein Ingenieur? Die meisten liegen über dem Durchschnitt anderer Akademiker, aber nicht alle: Die Spanne zwischen Unternehmensberatern mit technischem Abschluss und Ingenieuren im Handwerk ist enorm. Und in den vergangenen Jahren sind die Gehälter auch schonmal gefallen. zum Artikel Antworten
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#51 07.09.2011, 20:35 von robiflyer

suche weiter

hallo ibo58


Sie beschreiben eine Entwicklung die schon seit längerem auffällig ist

Der sog Techniker verdient in Teilen ähnlich oder mehr als ein Ing - und das ist genau der Punkt .

Ein Techniker darf NIE , selbst in der Endgehaltstufe mehr verdienen als zB ein Dipl.-Ing zum Einstieg Es geht also nicht darum, daß "man" dem T sein geld nicht gönnt, sondern ,daß auf anderen
Ebenen eine total falsche Politik betrieben wird und man sich einbildet das sei in Ordnung so

Die Leutz die Sie aufführen liegen völlig korrekt im Gehaltsszenario ,eher sogar zu tief . Aber das will man natürlich
auch nicht wahrhaben

Ergo schreit man - na was wohl Fachkräftemangel .

Natürlich wäre interessant zu wissen , welches ihre Firma ist

Bzgl der frage ,was Ing so machen ... Kann ich gerne was beisteuern . Zum Retten von an die Wand gefahrenen Projekten
gehört etwas mehr als 0815 . ich durfte Dinge erledigen ,dei eigentlich die Firmenleitung hätte machen sollen ( stattdessen trieb die sich auf den üblichen Sportarealen rum.... ) aber sie erkannte glasklar - ha das Projekt läuft ja jetzt , da können wir strukturieren,
bis zuletzt ich auch im Sinne ne HP reicht ja als Support usw
Weggegangen wurde ..... Nach 2 Jahren war der Laden
haben fertig . Wären "Wir" noch dort gewesen , sähe das ganze
wesentlich anders aus.

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#52 07.09.2011, 20:45 von kfp

...

[QUOTE=Mohler;8668311Übrigens: Wenn jemand mit Promotion für 45000€ arbeiten zmuss, weil er nirgends ein höheres Salär bekommt, der kann sicher sein, dass es nicht an der Ausbildung liegt![/QUOTE]

Willkommen in der Realität in Deutschland. Warten Sie mal, bis Ihre Firma dichtmacht und quer durch die Branche Einstellungsstopp herrscht, während man in anderen Branchen (wo man leider dann auch keine direkten Beziehungen hin hat) Einstellungsstopp herrscht. Dann bleibt plötzlich nur noch ÖD, 13/2 wenn man Glück hat. (Dank Promotion wenigstens eine volle Stelle, während man sonst mit halben, max. 75% Stellen abgespeist wird...)

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#53 07.09.2011, 20:54 von peterbruells

Techniker

Zitat von robiflyer
hallo ibo58 Sie beschreiben eine Entwicklung die schon seit längerem auffällig ist Der sog Techniker verdient in Teilen ähnlich oder mehr als ein Ing - und das ist genau der Punkt . Ein Techniker darf NIE , selbst in der Endgehaltstufe mehr verdienen als zB ein Dipl.-Ing zum Einstieg
Unabhängig davon, ob das nun eine Forderung ihrerseits ist oder eine Feststellung: Warum?

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#54 07.09.2011, 21:44 von Schleswig

xxx

Zitat von henryb_de
Eine Führungskraft, die strategische oder strukturelle oder sonstige weiter tragende Entscheidungen zu fällen hat, tut dies nicht allein oder mit internen Mittel(Mitarbeitern). Der Blick über den Tellerrand kann ja nicht schaden ... aber meist geht es um die eigene Absicherung der Manager, der kann im des "Scheiterns" dann sagen, nicht nur meine Leute und ich hielten die Maßnahme für richtig, sondern SOOOGAAAR "Roland Waterhouse Kinsey" und Co. Dieser "Managerschutz" hat dann das Unternehmen (nicht den Manager) mal schnell ein paar Millionen oder wenigstens hundertausende Euro gekostet. Und für Verschwörungstheoretiker: Hier schieben sich "Banden" Powerpoint-Exelern Millionen zu. Manchmal wird dann auch noch die Investistion in ein bestimmtes Produkt empfohlen ... naja. Ich will hiermit aber nicht sagen, dass die Branche vollkommen überflüssig ist. Aber um z.B. rauszukriegen, dass es sinnlos ist Außenstände von unter 10 Euro einzutreiben, wenn das Verfahren dazu 12 Euro kostet, braucht es eigentlich nur ein ordentliches Controlling und Mitarbeiter die sowas auch ansprechen (dürfen). Viele Grüße
Stimmt, mehr ist es nicht als eine Managerabsicherung. Ich, und viele andere haben die Unsinnigkeit von Unternehmensberater schon negativ existenziell zu spüren bekommen. Wie sie richtiger weise schrieben, als eine von "Banden" Powerpoint-Exelern mit der ewigen Pyramide.
Aber, weswegen brauch ich die unfähige Manager wenn sie nicht fähig sind mit ihren Mitarbeitern die Ablaufprobleme zu lösen. Mehr ist es nicht, oder?

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#55 08.09.2011, 00:48 von ayee

Ansprüche

Zitat von ibo-58
Was ich nur von den Bewerbern gar nicht verstehen konnte => ohne die Anforderungen gehört zu haben bzw. das eigene Können zu erläutern, gleich am Anfang => will Dienstwagen und unter acht Tausend (Euro im Monat) fange ich nicht an...!
Warum nicht, wenn man es sich erlauben kann? Vielleicht hatten die Kandidaten schon zuviele Gespräche, bei denen man erst zu spät festgestellt hat, dass die gegenseitigen Ansprüche nicht passen.
Wieso die Sache nicht abkürzen und direkt mit der Tür ins Haus fallen? Vielleicht kein guter Stil und vermittelt nicht gerade Interesse am Unternehmen. Aber hey, so konntet ihr auch direkt feststellen, dass es nicht passt. Allerdings wundert mich der Überraschungseffekt, weil die Gehaltsvorstellungen stehen doch normalerweise schon in der Bewerbung... Hmm.

Zitat von
Wir sind ein Betrieb mit 23 Mitarbeitern: unser Existenz sollte, meiner Meinung nach, vordergründig an der ersten Stelle stehen (vor einer Vaterschaftsurlaub z.B.),
Kommt drauf an. Sie zeichnen da ein sehr familiäres bzw. romantischen Bild. Als neutraler Angestellter mit gewissen jobmäßigen Optionen setze ich an die erste Stelle mich und nicht das Unternehmen, für das ich arbeite. Meine Familienplanung würde ich mir schon gar nicht vom Unternehmen vorschreiben lassen.

Zitat von
Und -> die sogenannte Jahreseinkommen für Ing´s, etwas vielmehr sogar, erhalten unsere Techniker,
Wo ist dann das Problem mit 8.000 EUR und Firmenwagen?

Zitat von
Wir suchen weiter......!
Na dann kann es ja nicht so dringend sein. ;)

Und ist irgendwie Ingenieurswoche bei SPON?

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#56 08.09.2011, 07:48 von skorpianne

Nein

Zitat von robiflyer
Ein zB Absolvent kann erwarten ,daß er kein Praktikum sondern eine adäquat bezahlte Stelle angeboten bekommt - Übrigens mit einer gewissen Perspektive, an der es seit Jahren ( also über 10 ) schon massiv mangelt . das heißt die "Bereitschaft" liegt doch eher bei idealerweise Null Es ist ja mittlererweile Derart daß vermeintlche Gutverdiener ( also sechstelliges (!) € Gehalt es kaum noch schaffen überhaupt Vermögen aufzubauen. Quelle Steuerberatervereinigung kürzlich in der FTD ... Sicherlich skorpiannne sind sie von der FDP ;-) ...
Ich habe mit der FDP nichts zu tun. Wie ein Vorredner schon sagte, geht Ihr Anspruch an der Realität vorbei. Sie können eben NICHT erwarten, dass Ihnen eine " adäquate Stelle" angeboten wird. Der AG legt nunmal fest, wer der "adäquate Bewerber" ist.Willkommnen in der Realität. Und ich als " vermeintlicher Gutverdiener" habe ein Gehalt, welches mir trotz des relativ hohen Steuersatzes ( den ich im Übrigen gerne zahle, weil ich weiss, dass nicht viele Leute dies können) ermöglicht, " Vermögen aufzubauen" . Was auch immer Sie darunter verstehen, auch früher war es nicht die Regel, dass jeder ein Eigenheim hatte.Das Gegenteil war der Fall.

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#57 08.09.2011, 07:58 von skorpianne

Können und wollen

Zitat von robiflyer
hallo ibo58 Sie beschreiben eine Entwicklung die schon seit längerem auffällig ist Der sog Techniker verdient in Teilen ähnlich oder mehr als ein Ing - und das ist genau der Punkt . Ein Techniker darf NIE , selbst in der Endgehaltstufe mehr verdienen als zB ein Dipl.-Ing zum Einstieg Es geht also nicht darum, daß "man" dem T sein geld nicht gönnt, sondern ,daß auf anderen Ebenen eine total falsche Politik betrieben wird und man sich einbildet das sei in Ordnung so s.
Sehen Sie, wieder an der Realität vorbei.Selbstverständlich kann und darf ein Techniker mehr verdienen als ein Ing.Es kommt eben NICHT nur auf das Studium an, sondern auf die Qualifikation für den jeweiligen Job. Mein Ing.- Kollege verdient weniger als ich - Ich habe eben Qualifikationen, die er nicht hat. Das gilt auch für alle Nicht- Ing,-Studiengänge und Ausbildungen. Sogar Ungelernte verdienen mehr, wenn sie die notwendige Qualifikation( ungleich Studium) haben. Denken Sie mal an Jauch. Der verdient sicherlich mehr als ein kleiner Moderatoren-Kollege mit Journalistik- Studium.

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#58 08.09.2011, 11:28 von Schreikrampf

Ost-West-Gefälle

Bei der ganzen Zahlenpracht, die SPON wo auch immer her bezogen hat, fehlt das Ost-West-Gefälle.
Ich arbeite als Dipl.-Ing. am Rückbau kerntechnischer Anlagen als Wahl-Ossi und verdiene weniger als meine Kollegen, die im Westen Kraftwerke zurückbauen.
Insofern sollten die Zahlen auch das berücksichtigen.

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#59 08.09.2011, 15:19 von Teile1977

Soso.

Zitat von robiflyer
Der sog Techniker verdient in Teilen ähnlich oder mehr als ein Ing - und das ist genau der Punkt . Ein Techniker darf NIE , selbst in der Endgehaltstufe mehr verdienen als zB ein Dipl.-Ing zum Einstieg Es geht also nicht darum, daß "man" dem T sein geld nicht gönnt, sondern ,daß auf anderen Ebenen eine total falsche Politik betrieben wird und man sich einbildet das sei in Ordnung so
Und warum nicht? Es kommt doch auf die Leistung an, nicht nur auf den Titel. Wenn ich einen Konstrukteur für Gabelstapler suche, und einen Techniker finde der 10 Jahre lang Schweißkonstruktionen und Hydraulikelemente konstruiert hat, ist er doch mehr wert als ein Ing direkt von der Uni. Der ist warscheinlich in ein paar Jahren auch soweit, aber zum Einstig noch nicht.

P.s. bin Techniker, 60T Euro/Jahr

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#60 10.09.2011, 15:57 von syracusa

Tarifvertrag Zeitarbeit

Zitat von sysop
Wie viel*verdient eigentlich ein Ingenieur? Die meisten liegen über dem Durchschnitt anderer Akademiker, aber nicht alle: Die Spanne zwischen Unternehmensberatern mit technischem Abschluss und Ingenieuren im Handwerk ist enorm. Und in den vergangenen Jahren sind die Gehälter auch schonmal gefallen.
Was Ingenieure verdienen, kann man auch hier nachlesen: http://www.ig-zeitarbeit.de/system/f...2013/elkat.swf

Das ist der aktuelle Tarifvertrag der Zeitarbeit, ausgehandelt mit dem DGB (!). Demnach erhalten FH-Ingenieure in Ostdeutschland mindestens 14,09 €/h, TU-Absolventen mit Berufserfahrung im Westen maximal 17,38 €/h.

Da es in Deutschland zigtausende Ingenieure gibt, die zu diesen lächerlichen Bedingungen arbeiten, kann ganz offenkundig von einem Ingenieurmangel keine Rede sein. Die Wahrheit über den angeblichen Ingenieurmangel kann man an nichts anderem so gut ablesen, wie an den Tarifabschlüssen.

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