Forum: Karriere
IQ-Tests bei Bewerbungen: Je schlauer, desto Chef
Frauke Thielking/ SPIEGEL JOB

Was unterscheidet Top-Kräfte von 08/15-Mitarbeitern? Glück, Skrupellosigkeit, emotionales Geschick? Auch, aber weniger, als man denkt. Köpfchen zählt! Deshalb sollten Firmen den IQ von Bewerbern testen.

Seite 1 von 14
ohne_benutzername 21.01.2014, 11:25
1. Meine Erfahrung

Als jemand mit sehr hohem IQ, ist das ein wirklich hoher IQ von den anderen ganz generell als Krankheit empfunden wird und somit auch als unerwünschter Fremdkörper wahrgenommen wird (von denen, die über einen stehen).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tommit 21.01.2014, 11:27
2. Wir hatten mal einen Mathematiker

hochbegabt, schnelle Karriere..

Keinen Besucher auf der Ausstandsparty..

Die Gesellschaft funktioniert nicht nach Algorithmen rein nach IQ hat sie nie wird sie nie... nur haben Intelligentere das schneller raus und somit auch schneller ein potentiell emotionales Problem..

Denn auch ohne Studie gilt: Was ich nicht weiss ...

Auch diese Sucht nach Selbstbestimmung wird an den Grenzen der Natur scheitern....

Unsere 1 Stern Kandidatin im Studium morgens im dunklen Hörsaal und wurde im 6. Semester eingewiesen für 3 Jahre...
das ist zwar nicht repräsentativ aber das hat sie ganz alleine geschafft.. und zwar so wie ich es sage..

Zuallererst ist der Mensch ein Herdentier... wer das in den Kopf verlagert... naja Homo sapiens mult.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marthaimschnee 21.01.2014, 11:39
3.

Ist es denn wirklich die Intelligenz, die man testet? Das ginge doch nur, wenn die Testperson die Aufgabe noch nie gesehen, geschweige denn gelöst hat. Selbst wenn er aus einer anderen bekannten Aufgabe Rückschlüsse ziehen kann, ist das keine Meßgröße für Intelligenz mehr, sondern für Erfahrung, für Weisheit, für etwas Erworbenes, nicht für etwas grundlegend Vorhandenes bzw Fehlendes.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wip 21.01.2014, 11:50
4. IQ und Demokratie

Zitat von sysop
Auch das Einkaufen läuft bei Thomas Wolf ein bisschen anders als bei Normalbegabten. Er geht nicht einfach durch den Supermarkt und legt in seinen Einkaufswagen, was er gerade braucht. Ebenso wenig begnügt er sich mit einem Einkaufszettel, auf dem die wichtigsten Besorgungen notiert sind. "Ich schreibe immer eine genaue Liste mit einer Reihenfolge, wie man die Produkte im Geschäft am effizientesten einsammeln kann", sagt er, also "welche Gänge in welcher Reihenfolge zu betreten sind".
Eine Gesellschaft nach diesem Muster wäre der blanke Horror und hätte mit Demokratie im überlieferten Sinne rein gar nichts mehr zu tun.

Den gemessenen IQ zum wichtigsten, gar alleinigen Kriterium zu erheben, würde jede Gesellschaft an die Wand fahren. Denn er misst nur, was er misst - sonst nichts. Und das ist ein hypothetisches Konstrukt, das heißt beruht auf einer Annahme, die sich auf Erfahrungen mit Schule und Schulwissen beruht und sowohl räumlich wie kulturhistorisch bedingt und begrenzt ist und nur eine Möglichkeit, Welt und Wirklichkeit zu betrachten.

Unsere gegenwärtige westliche Lebensform ist aber keineswegs die einzig mögliche menschliche Form des Zusammenlebens schlechthin, sondern nur eine Variante von vielen. Die "Herrscahft des IQ" wäre der Versuch, diese Variante auf ewig einzubetronieren. Das wäre das Ende menschlicher Vielfalt und der mit ihr verbundenen hohen Anpassungsfähigket - die uns vor anderen Lebewesen auszeichnen- und früher oder später das Ende unserer Spezies.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
QuixX 21.01.2014, 11:52
5.

Zitat von ohne_benutzername
Als jemand mit sehr hohem IQ, ist das ein wirklich hoher IQ von den anderen ganz generell als Krankheit empfunden wird und somit auch als unerwünschter Fremdkörper wahrgenommen wird (von denen, die über einen stehen).
Ich erachte die Karriere-Chancen für Hochintelligente begrenzt, wer soll denn dann ihre Arbeit machen?

Chef sein ist da meist geistig anspruchloser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BettyB. 21.01.2014, 12:10
6. Das eigentliche Problem

Intelligente Arschlöcher sind noch schlimmer als dumme. Und dass zudem Blöde wohl nicht als Organisationsleiter geeignet sind, kann nur Minderbemittelten als Besonderheit einfallen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
soalso 21.01.2014, 12:14
7.

Zitat von wip
Eine Gesellschaft nach diesem Muster wäre der blanke Horror und hätte mit Demokratie im überlieferten Sinne rein gar nichts mehr zu tun. Den gemessenen IQ zum wichtigsten, gar alleinigen Kriterium zu erheben, würde jede Gesellschaft an die Wand fahren. Denn er misst nur, was er misst - sonst nichts. Und das ist ein hypothetisches Konstrukt, das heißt beruht auf einer Annahme, die sich auf Erfahrungen mit Schule und Schulwissen beruht und sowohl räumlich wie kulturhistorisch bedingt und begrenzt ist und nur eine Möglichkeit, Welt und Wirklichkeit zu betrachten. Unsere gegenwärtige westliche Lebensform ist aber keineswegs die einzig mögliche menschliche Form des Zusammenlebens schlechthin, sondern nur eine Variante von vielen. Die "Herrscahft des IQ" wäre der Versuch, diese Variante auf ewig einzubetronieren. Das wäre das Ende menschlicher Vielfalt und der mit ihr verbundenen hohen Anpassungsfähigket - die uns vor anderen Lebewesen auszeichnen- und früher oder später das Ende unserer Spezies.
mit verlaub, hier gehts nicht um gesallschaftliche oder politische gebilde, sondern um unternehmen.
nichtsdestotrotz geht der artikel meilenweit an der realität vorbei.
karriere macht man nicht über den iq, sondern über den eq, wie vernetzt man sich, welche beziehungen kann man knüpfen, etc...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Berner See 21.01.2014, 12:15
8.

Tja, da ist der Autor, der hier so gern über hohe "IQs" fabuliert gleich durch den "EQ"-Test gefallen.

Und auch eine weitere Reihe von Tests: Denn wer Menschen, die alltäglich die meiste Zeit ihres Lebens dafür opfern, Unternehmenszielen nachzueifern als "08/15"-Mitarbeiter bezeichnet, der wird besser nicht Chef.

Wer das auch noch "erfolgreich" öffentlich tut (dafür bezahlt wird), der beweist, dass ein gehöriges Maß an Ellenbogendenken und Ignoranz und Überheblichkeit in unserer Wirtschaftsordnung hilfreich ist, um vorankommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deedl 21.01.2014, 12:17
9. Doch nicht so schlau?

Wenn in diesem Verein nur das klügste Milliardenstel der erwachsenen Menschheit versammelt ist, warum hat er dann neun Mitglider?

Bei 7 Milliarden Gesamtbevölkerung von denen velleicht 5 Milliarden volljährig sind, besteht das klügste Milliardenstel aus 5 Personen. Also müssten die von ihren neun Mitgliedern doch die dümmeren vier wieder rausscheißen oder nicht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 14