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Kampf gegen Burn-Out: Arbeitgeber blockieren Anti-Stress-Verordnung
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Der Berufsalltag ist für viele Deutsche eine Hetzjagd. Laut "Stressreport 2012" klagen Arbeitnehmer über Multitasking, Termin- und Leistungsdruck. Politik und Gewerkschaften wollen gegensteuern. Doch die Arbeitgeber ziehen nicht mit.

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frunabulax 29.01.2013, 15:38
1. Normal

Das ist ganz normal. So etwas muss gegen die Arbeitgeber durchgesetzt werden. Seit wann gibt es etwas geschenkt?

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spiegelleser987 29.01.2013, 15:39
2. Der erste Schritt

Zitat von sysop
Der Berufsalltag ist für viele Deutsche eine Hetzjagd. Laut "Stressreport 2012" klagen Arbeitnehmer über Multitasking, Termin- und Leistungsdruck. Politik und Gewerkschaften wollen gegensteuern. Doch die Arbeitgeber ziehen nicht mit.
Der erste Schritt wäre, wenn Staat, Politik und Bürokratie den Stress, den sie selbst verursachen, reduzieren würden. Dazu gehört z.B. eine Reduzierung der Zahl der Gesetze. Gesetze müssen übersichtlich, verständlich und eindeutig sein.

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Wolffpack 29.01.2013, 15:39
3. ...

Zitat von sysop
Der Berufsalltag ist für viele Deutsche eine Hetzjagd. Laut "Stressreport 2012" klagen Arbeitnehmer über Multitasking, Termin- und Leistungsdruck. Politik und Gewerkschaften wollen gegensteuern. Doch die Arbeitgeber ziehen nicht mit.
Und? Die Arbeitgeber müssen dann halt damit umgehen, wenn das beschlossen wird.

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steuerzahler24 29.01.2013, 15:40
4. Ausbeutung

Ob Privatwirtschaft oder öffentlicher Dienst: Das Personal wird reduziert und die Arbeit wird eher mehr. Immer weniger Arbeitnehmer müssen den größer werdenden Sozialstaat schultern, inklusive der Schulden der dolce vita Staaten Griechenland etc. Als Dank gibt es Lohnkürzungen, Beförderungssperren oder mehr Stunden pro Woche ohne Lohnausgleich. In den unteren Lohngruppen wie Zustelldienste machen sich die Leute kaputt für ein Gehalt auf Hartz IV Niveau. Klar, dass die Arbeitgeber alle Änderungen blockieren, würde ich ja auch!

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jujo 29.01.2013, 15:40
5. ...

Zitat von sysop
Der Berufsalltag ist für viele Deutsche eine Hetzjagd. Laut "Stressreport 2012" klagen Arbeitnehmer über Multitasking, Termin- und Leistungsdruck. Politik und Gewerkschaften wollen gegensteuern. Doch die Arbeitgeber ziehen nicht mit.
Das verstehe ich nicht, das Gestzgebungsverfahren ist doch ausschließlich Sache der Politik, Wozu benötigt man eine Unterschrift, oder auch Erlaubnis, der Arbeitgeber?

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Mo2 29.01.2013, 15:41
6. Selber gegensteuern

Seit 7 Jahren arbeite ich nur noch 24 Std./Woche, bekomme zwar etwas weniger Geld überwiesen, aber mein Stundenlohn ist durch Steuerdegression deutlich höher. Mehr Netto vom Brutto :-)

Aber Arbeitswut ist ja ein Dogma in dieser Gesellschaft.

Es lebe Oblomow! Für ein Recht auf Faulheit!

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albertdasschaf 29.01.2013, 15:44
7. Bald fliegt uns das System um die Ohren!

Wenn wir unser Leben nicht für den Menschen sondern für die Investoren organisieren.

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asentreu 29.01.2013, 15:45
8. Stress macht man sich meistens selbst!

Ich arbeite wesentlich stressfreier seitdem ich mir eine eiserne Regel zugelegt habe (gilt fürs Gesundheitssystem, kann man aber für die eigene Branche abwandeln): wenn ich am Patienten bin gehe ich nicht ans Telefon. Ich nehme es in den Untersuchungsraum gar nicht mit hinein! Nach der Untersuchung sehe ich ja meine unbeantworteten Anrufe und rufe erst dann zurück! Wenn ich jemanden nicht erreiche: egal! Wenn es wichtig ist, wird die jenige Person es später nochmal probieren! Seitdem ist ein herrlich stressfreies Arbeiten! Und die Kollegen die geradezu beleidigt sind, weil man nicht rangeht, denen sage ich: wär es so super wichtig gewesen wie du meinst, wärst du notfalls zu mir gegangen um es mir direkt zu sagen! Stress? Ich? Nö!

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Frau Mau 29.01.2013, 15:45
9. Lustig

Zitat von sysop
Der Berufsalltag ist für viele Deutsche eine Hetzjagd. Laut "Stressreport 2012" klagen Arbeitnehmer über Multitasking, Termin- und Leistungsdruck. Politik und Gewerkschaften wollen gegensteuern. Doch die Arbeitgeber ziehen nicht mit.
Es gab mal eine Zeit da wurde peinlichst genau darauf geachtet, das der künftige Arbeitnehmer der die neue Vakanz ausfüllen soll, neben der fachlichen und menschlichen Qualität auch ein paar Jahre bei der Firma bleiben sollte, denn jeder kleine Buchhalter wusste früher, das die Rechnung nicht aufgeht, wenn permanent neue Leute eingearbeitet werden müssen.
Das Wissen wird an den Unis heute nicht mehr vermittelt und daher stochern insbesondere die Zahlenjongleure der Controlling Armeen von Großunternehmen, sowie die schicken "Human Resources"-(menschliche Batterien) Abteilungen, früher schlicht Personalabteilung, immer mehr und mehr im Trüben.

Eigentlich können die immer gierigeren Unternehmen, die sich damals neben Umsatzwünschen auch noch gesellschaftlich verantwortlich fühlten und dementsprechend handelten, heutzutage gleich ihr Kapital in den Ofen schieben, denn ausgebrannte Fachkräfte zu ersetzen, ist langfristig ( ich weiss Controller denken nur von 11-bis Mittag und ihre Powerpoint Präsentation) der Tod jedes Unternehmens

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