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Mein Leben als Broker: "Cool, sich zu nehmen, was man kriegen kann"
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Er arbeitete fast 15 Jahre lang als Broker, bevor er den Absprung schaffte: Ein Aussteiger erzählt von arroganten und gierigen Finanzdienstleistern - und sagt, warum sich Steuerschlupflöcher so schwer stopfen lassen.

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unaufgeregter 09.11.2017, 11:54
1. So sehe ich das auch

So viel Geld scheffeln wie möglich und dafür so wenig tun wie nötig. Funktioniert prima.

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Der_Scheich 09.11.2017, 12:02
2. "Er arbeitete fast 15 Jahre lang als Broker"

BEIM Broker hätte vielleicht noch gepasst. Broker war er nicht. Und hat offensichtlich auch nie eine Gehaltsvergleich-Seite im Internet bemüht. Seltsam, dass man aus solchen Arbeitsverhältnissen einen Absprung "schaffen" muss. Ausser Gewohnheit kann einen doch dort nicht viel halten.

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Hollowmen 09.11.2017, 12:04
3. ...

"Ich habe immer darauf geachtet, dass ich selbst keine echten Straftaten beging."

Ich lese daraus, dass auch der Autor Straftaten begangen hat, die er in seiner mit der Zeit im Job erworbenen Arroganz aber wohl eher als Lappalie betrachtet. Getreu dem Motto: Ich habe ja nix gemacht, schuld waren die anderen.

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leopold123 09.11.2017, 12:05
4.

Meine Güte wen hat SPON denn da erwischt. Irgendein Typ aus dem Backoffice eines Brokers der endlich mal den "Absprung" gefunden hat. Was hatte der denn für eine Vorstellung vom Business? Ich arbeite als externer Berater für diverse Banken und kann nur sagen, dass das Geschäft deutlich uninteressanter ist, als dieser Typ suggeriert. Weniger Gordon Gekko, sondern eher IT-lastige Geschäfte, die hocheffizient Transaktionen rund um den Globus durchführen. Aber da eh alles mit Banken in DE völlig verbrannt ist, schadet auch so ein Typ nicht wirklich mehr.

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dani216 09.11.2017, 12:11
5. Mit Arbeit Geld verdienen kann eigentlich jeder,

Zitat von unaufgeregter
So viel Geld scheffeln wie möglich und dafür so wenig tun wie nötig. Funktioniert prima.
ohne zu arbeiten Geld verdienen ist die Kunst.

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slim_chance 09.11.2017, 12:12
6.

Bisschen old school attitude wie mir scheint. Ein Spiel mitspielen bei dem es um Geld und Leben geht und andere die Regeln machen. Die Erleuchtung kommt spät aber sie kommt. Die wenigen Lebensjahre auf der Erde dem Geld vermachen? Es gibt kaum blöderes.

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hmueller0 09.11.2017, 12:13
7. Die Moral aus der Geschichte?

Klingt für mich nach: Das Gewissen plagt nur, wenn man nicht genug "Schmerzensgeld" bekommt - oder anders gesagt, es andere gibt, die sich noch mehr/besser bereichern können. Würde auch erklären, eshalb je größer die Summen sind, desto weniger ein schlechtes Gewissen eine Rolle spielt.

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bigroyaleddi 09.11.2017, 12:33
8. In der Finanzbranche begann vor ca. 3-4 Jahrzehnten

die Entwicklungen, welche wir heute ausbaden dürfen. Ich habe lange genug in der Bankbranche geschafft und sehe dann auch noch die Erwartungslisten, die bestimmte Umsätze in bestimmten Bereichen vorschrieben. Jeder kann sehen, wohin so was führt.

Aber genau diese nur auf Umsatz und Gewinne ausgerichteten Machenschaften führen dann in die Mitarbeiterausbeutung und zu deren Selbstbetrug.

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mr.andersson 09.11.2017, 13:01
9.

"Er arbeitete fast 15 Jahre lang als Broker, bevor er den Absprung schaffte: Ein Aussteiger erzählt von arroganten und gierigen Finanzdienstleistern - und sagt, warum sich Steuerschlupflöcher so schwer stopfen lassen. "
Er arbeitete beim Broker, nicht als Broker. Er sagt selbst im Text, dass er Back-office war. Zu den Steuerschlupflöcher äussert er sich nicht, könnte er mangels Kompetenz wohl auch nicht.

Und was ist ein "Aussteiger"? Ein back-office Mitarbeiter kündigt nach 15 Jahren seinen Job. Öha!
Bei aller Liebe: Überschrift/Teaser hat absolut nichts mit dem Inhalt zu tun.

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